Tag Archives: Versorgungsunternehmen

Uncategorized

Neue Deutschlandkarte: Was Netzbetreiber wirklich leisten

evu+ veröffentlicht erste Online-Übersicht über alle Netzbetreiber Deutschlands

BildWas Netzbetreiber leisten – und das im wahrsten Sinne des Wortes – zeigt die neue Kartenübersicht „Stromnetzbetreiber in Deutschland“, die die Initiative evu+ im edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation jetzt veröffentlicht hat. Mit nur einem Mausklick wird hier angezeigt, wie viele Erzeugungsanlagen – eingeteilt nach Photovoltaik, Wind, Biomasse, Wasser, Geothermie oder konventionellen Erzeugungstechnologien – im jeweiligen Netzgebiet mit welcher Leistung an das Netz angeschlossen sind. Auch Batteriespeicher sind dabei berücksichtigt. Daneben stehen eine Reihe von Auswertungen zur Verfügung, in denen die Daten nach Netzbetreiber, Bundesland, Erzeugungsart oder anderen Kriterien analysiert werden. Erstellt wurde die Karte von Martin Käßler – hauptberuflich in Kommunikation und Marketing des edna-Mitglieds Fraunhofer IOSB-AST in Ilmenau tätig – mit KI-Unterstützung auf Basis der öffentlichen Daten des Marktstammdatenregisters. Die Karte ist auf der edna-Website und https://edna-bundesverband.de/marktthemen/karte-stromnetzbetreiber-in-deutschland/ abrufbar und zeigt aktuell den Stand vom April 2026. Künftig sollen die Daten halbjährlich aktualisiert werden.

„Die häufig geäußerte Kritik, Deutschland habe zu viele Netzbetreiber, greift aus unserer Sicht zu kurz. Unsere neue Karte belegt eindrucksvoll, dass insbesondere die kleinen und mittleren Netzbetreiber einen unverzichtbaren Beitrag zur Stromversorgung und zur Versorgungssicherheit leisten. Zugleich sind sie zentrale Treiber und Träger der Energiewende, da die Erzeugung in ihren Netzen fast vollständig auf erneuerbaren Energien beruht““, betont Richard Plum, Geschäftsführer des edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.
Zudem sorge die regionale Verteilung für eine Stärkung der Resilienz der deutschen Stromversorgung. „Die Vielzahl regional verankerter Verteilnetzbetreiber schafft organisatorische Vielfalt: Sie verteilt Risiken, senkt die Wahrscheinlichkeit systemischer Ausfälle und stärkt die Fähigkeit, vor Ort schnell auf Krisen zu reagieren.“, fasst Richard Plum zusammen.
Von den insgesamt 871 deutschen Netzbetreibern sind allein in Bayern mit 237 mehr als 25 Prozent beheimatet. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Baden-Württemberg (121) und Nordrhein-Westfalen (114).

Dass die absoluten Zahlen in die Irre führen, zeigen Vergleiche mit anderen europäischen Ländern: Mit etwa 55 Verteilnetzbetreibern in Dänemark und 75 in Finnland verfügen beide Länder in Relation zur Einwohnerzahl über eine ähnlich hohe Netzbetreiberdichte wie Deutschland – Finnland sogar über eine höhere. Während die Relation in Deutschland bei rund 98.000 Einwohnern je Netzbetreiber liegt, sind in Österreich mit 75.000 Einwohnern/VNB (insgesamt 120) und in der Schweiz mit 15.000 Einwohnern/VNB (insgesamt rund 600) im Verhältnis sogar deutlich mehr Netzbetreiber pro Einwohner aktiv.

„Abstrakte Datensätze allein sagen den wenigsten Menschen etwas. Erst durch die passende visuelle Aufbereitung werden sie wirklich greifbar. Und moderne, KI-gestützte Werkzeuge machen solche Ideen in Rekordzeit möglich. Ich freue mich daher sehr, mit meiner Netzbetreiberlandkarte einen schnellen und intuitiven Zugang in das Thema zu ermöglichen.“, erklärt Martin Käßler.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. c/o PSW Energy GmbH
Herr Richard Plum
Michael-Ende-Str. 20
52499 Baesweiler
Deutschland

fon ..: +49 173 437 2968
web ..: https://edna-bundesverband.de/
email : richard.plum@edna-bundesverband.de

Über edna
Der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. ist die Vereinigung von Softwareherstellern, Unternehmensberatern, IT-Dienstleistern und Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Ziel von edna ist es, die Unternehmen bei der digitalen Transformation der Energiemärkte zu unterstützen. Dabei stehen die Bereiche Strukturierung, Standardisierung und Information im Vordergrund. Gleichzeitig unterstützt edna auch weiterhin die Automatisierung der Kommunikation sowie die Interoperabilität der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft. Vor diesem Hintergrund agiert der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. auch als Interessenvertreter seiner Mitglieder gegenüber anderen Verbänden sowie den politischen Institutionen. Hier steht zudem die aktive Mitarbeit in den entsprechenden Gremien im Fokus.

Über die Initiative evu+
Um den kleinen und mittleren Unternehmen eine Stimme bei Politik, Behörden und anderen Verbänden zu verleihen, ist unter dem Dach des edna Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e.V. die Initiative evu+ (Energiewende von unten) gegründet worden. Ziel ist es, über alle Marktrollen hinweg den Klimaschutz zu fördern und das Funktionieren des Marktes zu sichern, ohne dabei die begrenzten Ressourcen der kleinen und mittleren Unternehmen aus den Augen zu verlieren.

Pressekontakt:

Press’n’Relations GmbH
Herr Uwe Pagel
Magirus-Deutz-Straße 14
89077 Ulm

fon ..: +49 731 146 156 89
email : upa@press-n-relations.de

Uncategorized

Wartungsplanung im Bereich Energie & Versorgung endlich digital

Wasser, Strom, Wärme und wer sorgt dafür, dass alles läuft?
Warum strukturierte Wartungsplanung für Energieunternehmen & Versorgungsunternehmen zum Wettbewerbsfaktor wird.

BildVersorgungssicherheit ist kein Zufall. Ob Stadtwerk, Wasserversorger, Windparkbetreiber oder Betreiber einer gewerblichen Photovoltaikanlage: Wer Infrastruktur betreibt, trägt Verantwortung gegenüber Kunden, Behörden und nicht zuletzt der eigenen Bilanz. Doch in der Praxis klafft zwischen dem Anspruch an Zuverlässigkeit und der tatsächlichen Wartungsorganisation oft eine Lücke.

Pflichten, die wachsen — und Nachweise, die fehlen

Im gewerblichen Betrieb von Energieanlagen gilt: Regelmäßige Prüfungen sind keine Kür, sondern Pflicht. Für gewerbliche Photovoltaikanlagen schreibt die DIN EN 62446-2 Wiederholungsprüfungen mindestens alle vier Jahre vor in vielen Fällen in kürzeren Abständen, je nach Gefährdungsbeurteilung. Hinzu kommen Anforderungen von Versicherern und Herstellern, die regelmäßige Wartungsnachweise als Voraussetzung für Garantieansprüche und Versicherungsleistungen verlangen. Wer diese Dokumentation nicht lückenlos vorhält, riskiert im Schadensfall empfindliche Einbußen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Branche insgesamt: Der Energiesektor befindet sich im Umbau, neue regulatorische Vorgaben kommen in schneller Folge. Die Instandhaltung muss mit dieser Dynamik Schritt halten mit begrenztem Personal und wachsender Anlagenvielfalt.

Reaktiv warten kostet mehr

Viele kleinere Energie- und Versorgungsunternehmen organisieren ihre Wartung noch immer anlassbezogen: Man reagiert, wenn etwas ausfällt. Das ist menschlich verständlich, aber wirtschaftlich riskant. Branchenübergreifend gilt ein ungeplanter Stillstand als erheblicher Kostenfaktor, der Unternehmen in kurzer Zeit stark belasten kann. Im Versorgungsbereich kommt erschwerend hinzu, dass Ausfälle nicht nur intern schmerzen, sondern auch externe Abnehmer, Netzbetreiber oder Behörden betreffen können.

Strukturierte, vorausschauende Wartungsplanung ist die wirksamste Antwort darauf und gleichzeitig die Grundlage für alles, was die Branche in den kommenden Jahren anstrebt:
Predictive Maintenance, KI-gestützte Auswertungen, automatisierte Störmeldungen. All das setzt eines voraus: zuverlässig gepflegte, zentral verfügbare Wartungsdaten.

On-Premise: Daten bleiben, wo sie hingehören

Gerade im Energie- und Versorgungssektor sind Betriebsdaten hochsensibel. Anlagenhistorien, Prüfprotokolle und Wartungszyklen gehören ins eigene Netzwerk nicht in eine externe Cloud. Eine lokal installierte Wartungsplanungslösung bietet genau das: volle Datenkontrolle, keine Abhängigkeit von Drittanbietern, kein Datenschutzrisiko durch externe Server. Das schafft Vertrauen intern wie bei Aufsichtsbehörden. Wie Sie trotzdem mobil arbeiten können zeigen wir Ihnen.

Fazit: Wer heute plant, spart morgen

Strukturierte Wartungsplanung ist für Energie- und Versorgungsunternehmen kein Luxus sie ist die Voraussetzung für Versorgungssicherheit, Compliance und wirtschaftlichen Betrieb. Der Einstieg muss dabei kein IT-Großprojekt sein. Praxisnahe Softwarelösungen, die ohne Cloud-Abhängigkeit funktionieren und auf Wunsch durch erfahrene Berater eingeführt werden, machen strukturierte Instandhaltung auch für kleinere Betriebe sofort umsetzbar.

Testversion Wartungsplaner direkt kostenlos ausprobieren.
Kein Abo-Modell, ohne monatliche Gebühren, keine Daten im Internet!

https://www.wartungsplaner.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Hoppe Unternehmensberatung GmbH
Herr Ralf Grande
Seligenstädter Grund 8
63150 Heusenstamm
Deutschland

fon ..: +49(0)6104/65327
fax ..: +49(0)6104/67705
web ..: https://www.wartungsplaner.de/Kontakt.html
email : info@Wartungsplaner.de

Die Hoppe Unternehmensberatung GmbH gehört zu den bekanntesten deutschen Anbietern für Software zur Wartungsplanung .
Digitale Wartungsplanung für effiziente Instandhaltung, rechtssicheren Arbeitsschutz und volle Transparenz über alle technischen Prozesse.
Der Einsatz eines spezialisierten Wartungs- und Dokumentationssystems wie dem Wartungsplaner der HOPPE Unternehmensberatung GmbH unterstützt Unternehmen dabei, Prüfpflichten nach BetrSichV und DGUV zuverlässig zu erfüllen, Prozesse zu verschlanken und die Betriebssicherheit messbar zu erhöhen.
Der Wartungsplaner wurde mit den Innovationspreis „Best of IT“ der Initiative Mittelstand ausgezeichnet. Weiterhin wurde die Software mit dem Industriepreis prämiert.

Pressekontakt:

Hoppe Unternehmensberatung GmbH
Herr Ralf Grande
Seligenstädter Grund 8
63150 Heusenstamm

fon ..: +49(0)6104/65327
email : info@Wartungsplaner.de

Uncategorized

HanseWerk Tochter HanseWerk Natur senkt Preise für Fernwärme in Hamburg für 2026 um bis zu fünf Prozent

Ein Durchschnittskunde von HanseWerk Natur, einem Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, spart je nach Netz und Heizverhalten bis zu 70 Euro im Jahr. Der Grund: sinkende Energiepreise auf dem Weltmarkt.

BildDie HanseWerk Tochtergesellschaft HanseWerk Natur reduziert die Preise für Fernwärme in Hamburg: Je nach Netz sinken die Brutto-Wärmepreise (inkl. Arbeitspreis, Grundpreis, CO2-Abgabe und Mehrwertsteuer) um bis zu fünf Prozent. Ein Durchschnittskunde von HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, mit einem Verbrauch von rund 11,8 Megawattstunden im Jahr kann bei gleichem Heizverhalten dadurch bis zu 70 Euro pro Jahr sparen.

Hintergrund der Preissenkungen sind weltweit sinkende Energiepreise und angepasste Einkaufskonditionen, die die HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur jetzt an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergibt. HanseWerk Natur ist als Tochterunternehmen von HanseWerk mit einem Wärmeabsatz von rund 600 Gigawattstunden GWh im Jahr und einer Netzlänge von über 350 km der zweitgrößte Wärmenetzbetreiber in Hamburg. Das Unternehmen betreibt drei große Verbundnetze im Osten, Süden und Westen der Stadt sowie eine Reihe kleinerer Netze und Heizzentralen.

Die Kunden in den drei großen Wärmenetzen in Hamburg profitieren für 2026 von einem Arbeitspreis, der je nach Netz zwischen 2,9 und 5,3 Prozent sinken wird. In absoluten Zahlen sind das zwischen 4,50 und 7,60 Euro pro MWh weniger als im vergangenen Jahr. Gegenläufig zur Senkung der Arbeitspreise wirkt allerdings der staatlich angeordnete Anstieg des CO2-Preises sowie ein teilweise inflationsbedingter leichter Anstieg der Grundpreise. Unter dem Strich überwiegen aber die Einsparungen beim Energieeinkauf die anderen Effekte deutlich, sodass die Kunden 2026 weniger für ihre Wärme ausgeben müssen.

Die Fernwärmegebiete von HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur unterscheiden sich in Bezug auf die Netzstruktur, die Heizanlagen sowie die eingesetzten Brennstoffe, daher unterscheiden sich auch die spezifischen Kosten für jedes Netz.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Pressekontakt:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
email : presse@hansewerk.com

Wirtschaft

Stefan Kühn: Der Siegeszug der Versorgungsunternehmen – Eine überraschende Erfolgsstory an der Börse

Versorger, auch „Utilities“ genannt, stehen in diesem Frühjahr im Mittelpunkt des Börseninteresses.

BildSelbst in einem Jahr, das an der Wall Street schon für viele Überraschungen gesorgt hat, lassen sie ihre Konkurrenten hinter sich. Der bemerkenswerte Anstieg der Aktien von Energieunternehmen ist nicht nur eine Reaktion auf ein düsteres Jahr 2023, sondern spiegelt auch die wachsende Zuversicht wider, dass die US-Wirtschaft höhere Zinsen verkraften kann und der Hype um künstliche Intelligenz langsam Realität wird.

Stefan Kühn bewertet die Lage und betont, dass die jüngsten Daten der letzten Wochen zeigen, dass sich das Beschäftigungswachstum zwar verlangsamt und die Inflation allmählich zurückgeht, dass es aber nicht zu einer besorgniserregenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen kommt. Dies macht Stromerzeuger, die den steigenden Energiebedarf der immer energiehungrigeren Rechenzentren decken müssen, zu einer sicheren Wette auf den prognostizierten Technologieboom.

Von den fünf Top-Performern im S&P 500 in diesem Jahr sind drei Stromerzeuger“, sagt Stefan Kühn. Das beeindruckende Kursplus von 138 Prozent bis 2024 der texanischen Vistra lässt selbst das viel gefeierte 91-Prozent-Plus von Nvidia alt aussehen.

Stefan Kühn weist darauf hin, dass der als eher konservativ geltende Versorgersektor des S&P 500 in den letzten drei Monaten um 18% zugelegt hat, während der zweitplatzierte IT-Sektor nur um 11% gestiegen ist. Von den fünf Top-Performern des Index in diesem Jahr sind drei Stromerzeuger!

Kaum ein Anleger hätte zu Jahresbeginn geglaubt, dass die wegen ihrer stabilen Dividenden beliebten Energieaktien auf dem Weg zu den hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen sein könnten, die von Chipherstellern und großen Technologieunternehmen, die um die Vorherrschaft im Bereich der künstlichen Intelligenz wetteifern, verlangt werden.

Doch an der Wall Street gibt es eine wachsende Gruppe von Investoren, die genau das glauben. Sie sind davon überzeugt, dass der Sektor einen Aufschwung erleben wird, da neue Rechenzentren zum ersten Mal seit einer Generation zu einem signifikanten Wachstum des US-Strombedarfs führen werden.

Laut Analysten von Citi könnten Rechenzentren bis 2030 10,9 Prozent des US-Strombedarfs ausmachen, verglichen mit derzeit 4,5 Prozent. Ein solcher Anstieg des Strombedarfs würde auch mehr Kraftwerke, Übertragungsleitungen und andere Infrastruktur erfordern – und damit höhere Renditen für die Unternehmen, die sie bauen.

Die Erfolgsgeschichte der Versorgungsunternehmen in diesem Jahr zeigt deutlich, dass in einer Welt, die von technologischer Innovation und digitaler Transformation geprägt ist, auch traditionelle Branchen wie die Energieversorgung eine wichtige Rolle spielen können. Die steigende Nachfrage nach Energie für Rechenzentren und andere technologische Infrastrukturen zeigt, dass Versorgungsunternehmen auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden, sowohl für die Wirtschaft als auch für Investoren an der Börse.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SK Coaching – Stefan Kühn
Herr Stefan Kühn
Binnenweg 7
57076 Siegen
Deutschland

fon ..: 0800 8811885
web ..: https://sk-coaching.info
email : info@sk-coaching.info

Stefan Kühn ist Betriebswirt und Volkswirt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Wandel der Wirtschaft, den Interdependenzen der Märkte und den politischen Einflüssen auf Unternehmen, Gesellschaft und Geldmarkt. Dabei beschränkt er sich nicht auf rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und Berater des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

Pressekontakt:

SK Coaching
Herr Stefan Kühn
Binnenweg 7
57076 Siegen

fon ..: 0800 8811885
email : info@sk-coaching.info