Tag Archives: Automotive

Technik

GreenTech made in Germany – wie Sonotronic mit Ultraschall die Industrie nachhaltiger macht

Welt der Wunder Dokumentation – Ausstrahlung am 31.03. um 20:00 Uhr

BildOb sichere Verpackungen, hochpräzise Automotive-Bauteile oder nahtlose Funktionskleidung – Ultraschalltechnologie ist längst Teil unseres Alltags, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Die neue Dokumentation auf Welt der Wunder TV zeigt, wie die Sonotronic GmbH diese Technologie „Made in Germany“ entwickelt und damit industrielle Prozesse nachhaltiger gestaltet.

Im Fokus steht eine Schlüsseltechnologie moderner Fertigung: das Ultraschallschweißen. Anders als klassische Verfahren benötigt es weder Klebstoffe noch hohe Temperaturen. Stattdessen werden Materialien durch hochfrequente Schwingungen in Millisekunden verbunden. Das Ergebnis: saubere, präzise und energieeffiziente Prozesse. So lassen sich im Vergleich zu konventionellen Methoden bis zu 75 Prozent Energie einsparen. Gleichzeitig ermöglicht die Technologie eine sortenreine Trennung der Materialien und unterstützt damit die Kreislaufwirtschaft.

Die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert. Ultraschall kommt weltweit in Branchen wie der Automobilindustrie, der Kunststoffverarbeitung, der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie, der Medizintechnik, den technischen Textilien sowie in der Elektro- und Elektronikfertigung zum Einsatz. Ob Schweißen, Schneiden, Prägen oder Versiegeln – die Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für eine effiziente und nachhaltige Produktion.

Die Dokumentation führt an den Unternehmenssitz in Karlsbad bei Karlsruhe. Dort entwickelt und produziert Sonotronic seit über 50 Jahren Ultraschallmaschinen sowie zentrale Komponenten wie Generatoren, Konverter und Sonotroden. Auch kundenspezifische Anlagen entstehen hier – von der ersten Idee über Machbarkeitsanalysen bis hin zur Serienproduktion. Alles aus einer Hand, mit höchsten Qualitätsansprüchen.

Neben Einblicken in die Fertigung zeigt der Film auch die physikalischen Grundlagen der Technologie: Elektrische Energie wird in mechanische Schwingungen umgewandelt. Diese versetzen Moleküle in Bewegung und verbinden Materialien dauerhaft. Die Anwendungen reichen vom Kunststoff- und Metallschweißen über das Prägen feinster Strukturen bis hin zum Schneiden von Lebensmitteln.

Gemeinsam mit Partnern und Kunden weltweit entwickelt Sonotronic individuelle Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Die Kombination aus technologischer Expertise und enger Zusammenarbeit macht das Unternehmen zu einem gefragten Partner in zahlreichen Industriezweigen.

Die Dokumentation zeigt zudem, warum Ultraschalltechnologie als Green Tech gilt: Sie reduziert den Energieverbrauch, minimiert den Materialeinsatz und verzichtet auf chemische Zusatzstoffe. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zu ressourcenschonender Produktion und nachhaltiger Industrie.

Mit Blick in die Zukunft wird deutlich: Ultraschall ist weit mehr als ein Fertigungsverfahren. Er treibt Innovationen voran und verändert industrielle Prozesse nachhaltig. Die Technologie verbindet Materialien, Märkte und Ideen und gestaltet die industrielle Produktion von morgen.

Ausstrahlung:

– Welt der Wunder TV – 31. März 2026 – 20:00 Uhr

– Welt der Wunder YouTube-Channel – 31.März 2026 – 20:15 Uhr

Weitere Informationen zum Unternehmen unter: https://sonotronic.de/ 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SONOTRONIC GmbH
Frau Heidi Ochs
Becker-Göring-Straße 17-25
76307 Karlsbad-Ittersbach
Deutschland

fon ..: +49 7248 9166-268
web ..: https://sonotronic.de/
email : heidi.ochs@sonotronic.de

.

Pressekontakt:

SONOTRONIC GmbH
Frau Heidi Ochs
Becker-Göring-Straße 17-25
76307 Karlsbad-Ittersbach

fon ..: +49 7248 9166-268
web ..: https://sonotronic.de/
email : heidi.ochs@sonotronic.de

Uncategorized

„Evergreen-Destinationen bleiben“ – Olaf Thiel über den Impact des Standorts im Automotive-Eventgeschäft

Olaf Thiel im Gespräch

BildVom sicheren Ingenieursjob direkt in die Eventbranche. Und dann ausgerechnet ins Automotive-Geschäft mit seinem extremen Tempo und Druck. Warum tut man so etwas?

Es war kein geplanter Wechsel. Ich war unzufrieden in meinem Job und offen für etwas Neues. Der Einstieg in die Eventbranche kam dann eher zufällig: Ein Freund aus Köln, der mit seiner Schwester eine Agentur führte, fragte mich, ob ich bei einem Audi-Event in München die Koordination von knapp 2.000 Audi TTs übernehmen könnte.

Logistik lag mir, es klang spannend und aufregend, also habe ich zugesagt. Der Job lief erfolgreich, und damit war der Grundstein gelegt.

Wie ging es für dich nach deinem ersten Projekt weiter?

In der Agentur folgten weitere Projekte für Audi – Pressefahrten und Launch-Events. Nach zwei Jahren ist Schmidt & Kaiser aus Frankfurt auf mich zugekommen und hat mir angeboten, das Location-Scouting und die Logistik für die Mercedes-Benz-Projekte zu übernehmen.

Kurz darauf bin ich drei Monate quer durch Europa unterwegs gewesen, um die A-Klasse Star Tour vorzubereiten. Über 800 Gäste sind mit mehr als 400 Fahrzeugen aus 19 Städten nach Mailand gefahren. Hotels, Venues, Routen, Parkflächen, Waschanlagen, Werkstätten und die Verladung von 400 Fahrzeugen innerhalb von 24h auf dem Parkplatz des San Siro-Stadions sind bei mir zusammengelaufen. Das war richtig Rock’n’Roll.

Spätesten mit diesem Projekt hat sich meine Rolle als Logistiker sowie als Location- und Destinationsscout gefestigt.

Was fasziniert dich am vielen Reisen und deiner Rolle als Destinations-Experte?

Reisen ist längst Teil meines Alltags. Es geht um Neugier, um das Entdecken neuer Orte und darum, eindrucksvolle Locations in prägende Events zu übersetzen.

Mein Anspruch ist es, Destinationen immer wieder neu zu denken, damit Veranstaltungen nicht nur funktionieren, sondern einen größtmöglichen Impact erzeugen. Davon profitieren unsere Kunden und Partner unmittelbar.

Und das geht nur, wenn man vor Ort ist: reisen, Netzwerke pflegen, Entwicklungen beobachten und selbst erleben. In unserer Branche ersetzt nichts die eigene Erfahrung und die des vertrauten Netzwerks.

Du führst heute die GPM LiveMarketing GmbH und berätst namhafte Kunden bei der Wahl ihrer Event-Destinationen. Bleiben wir beim Thema Automotive: Nach welchen Kriterien bewertest du eine Destination grundsätzlich?

Eine Destination muss natürlich immer zu den Zielen der Veranstaltung passen. Für Automotive-Events sind Erreichbarkeit und logistische Machbarkeit die Basis. Direkt danach kommen Faktoren wie Wetter und Planungssicherheit.

Dann geht es um die Qualität der Infrastruktur: Hotels, Venues, geeignete Routen und professionelle lokale Partner. Und auch um die Details zwischen diesen Säulen. Ganz wichtig: Ein starkes lokales Netzwerk, das Informationen liefert, die sonst weniger Beachtung finden oder schwer zu erhalten sind, darunter beispielsweise Baustellen, Streiks, drohende Insolvenzen oder Sport- und Straßenfeste. Solche Faktoren können eine Produktion maßgeblich beeinflussen.

Gerade bei Fahrveranstaltungen sind Routenqualität und der entspannte Flow von entscheidender Bedeutung. Dynamik, Technik sowie urbane und landschaftliche Elemente müssen harmonieren – Stau und Wartezeiten will keiner haben.

Und am Ende machen die Nuancen den Unterschied: Hospitality, Kulinarik und Servicequalität entscheiden, ob ein Event solide umgesetzt oder wirklich herausragend wahrgenommen wird.

Sind Rennstrecken bei der Wahl einer Destination heute noch ein nennenswerter Pluspunkt?

Wenn Fahrzeuge mit klarer Renn-DNA präsentiert werden, definitiv. Für die meisten anderen Produkte spielen Rennstrecken allerdings kaum noch eine Rolle. Und das betrifft den Großteil unserer Produktionen.

Rennstrecken sind kostenintensiv, und Budgets werden in der Automobilindustrie heute sehr gezielt eingesetzt. Entscheidend ist nicht mehr der Ort an sich, sondern der inhaltliche Mehrwert für Produkt und Zielgruppe.

Welche Entwicklungen beobachtest du darüber hinaus?

Ein zentrales Thema ist sicher die Elektromobilität. In der Kommunikation ist sie deutlich weiter als in der Umsetzung. Gerade in europäischen Großstädten überrascht mich immer wieder, wie begrenzt die Ladeinfrastruktur ist.

Selbst namhafte Hotels verfügen oft nur über wenige Ladesäulen. Das halte ich für einen strategischen Fehler. Nur spezialisierte Häuser können die notwendige Kapazität für Automotive-Events bereitstellen. Das gelingt derzeit vor allem in großen Event-Hubs wie Barcelona, das sich aktuell klar als Automotive-Standort positioniert.

Du hast bereits Barcelona genannt. Welche weiteren Destinationen sind in der Automobilbranche besonders gefragt?

Es gibt einige Evergreens, die seit Jahren stark nachgefragt sind. In Spanien zählt neben Barcelona vor allem Mallorca dazu. Madrid hingegen erlebt gerade ein klares Comeback und rückt wieder stärker in den Fokus der Branche.

In Portugal sind vor allem Lissabon, Cascais und die Algarve etabliert. Spanien und Portugal punkten zudem beim Budget und bei der ganzjährigen Erreichbarkeit.

Höherpreisig, aber absolut zurecht beliebt, ist Südfrankreich mit Nizza als Hotspot.

Diese Regionen bieten eine hervorragende Auswahl an Hotels, auch für Buyouts, attraktive Locations und die besten Voraussetzungen für eine funktionierende E-Infrastruktur.

Auch im Norden gibt es spannende Optionen. Allerdings sind sie deutlich saisonabhängiger und in der Regel kostenintensiver als der Süden.

Automotive braucht spektakuläre Strecken, starke Bilder und perfekte Infrastruktur. Verschieben sich gerade die Hotspots oder bleiben die etablierten Destinationen vorne?

Die Evergreens sind weiterhin gesetzt. Gleichzeitig gibt es Destinationen, in denen schon heute erstklassige Produktionen möglich sind.

Ein besonders spannendes Beispiel ist Ljubljana beziehungsweise Slowenien insgesamt. Für mich ist das eine der vielversprechendsten Regionen für zukünftige Automotive-Events. Das Land ist gut elektrifiziert und bietet eine beeindruckende Landschaft. Dazu kommen zuverlässige Dienstleister und eine starke Kulinarik.

Der einzige limitierende Faktor ist aktuell noch die Erreichbarkeit. Sie kann mit den großen Playern nicht vollständig mithalten. Genau davon wird abhängen, wie schnell sich die Region weiter etabliert.

Und dann gibt es noch einen Klassiker, für den ich gerne eine Lanze breche: München. Infrastruktur, Umland und Erreichbarkeit sind dort auf höchstem Niveau. Die Preise sind anspruchsvoll, aber man bekommt auch ein Gesamtpaket, das kaum Wünsche offenlässt.

Wie wichtig ist die Destination im Verhältnis zum Produkt? Können Evergreen-Locations ihre Strahlkraft dauerhaft behalten oder braucht es immer wieder neue Bühnen?

Kurz gesagt: Evergreen-Destinationen bleiben.

Ein solches Standing entsteht nicht zufällig. Es basiert auf starken Dienstleisternetzwerken, Erfahrung, Infrastruktur und dem kontinuierlichen Willen zur Weiterentwicklung. Nur wenn neue Hotels entstehen, Locations sich weiterentwickeln und Innovation aus dem Markt selbst kommt, bleibt eine Destination langfristig relevant.

Natürlich werden immer wieder neue Orte für spezielle Produkte spannend sein. Doch für den Großteil der Automotive-Events bleiben etablierte Destinationen erste Wahl. Sie vereinen spektakuläre Routen, starke Bilder, verlässliche Infrastruktur und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen dieser Formate.

Am Ende liefert die Destination die Bühne. Der eigentliche Impact entsteht durch die Inszenierung – und genau darin liegt der Auftrag der GPM LiveMarketing GmbH und anderen Eventagenturen.

Bevor wir zum Schluss kommen, möchte ich dir trotzdem noch einen Geheimtipp entlocken: Gibt es Destinationen, die aktuell noch unter dem Radar laufen, aber enormes Potenzial haben?

Ich würde Budapest und Ungarn insgesamt sehr genau im Auge behalten. Dort lässt sich mit einem moderaten Budget viel realisieren, und das Potenzial ist längst nicht ausgeschöpft.

Auch Warschau und das Umland haben mich beeindruckt, vor allem mit Blick auf Infrastruktur, Hotels und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Professionalität vor Ort ist bemerkenswert. Für mich ist Warschau definitiv eine Destination mit Zukunft im Automotive-Bereich.

Vielen Dank für die Einblicke, Olaf.

Olaf Thiel ist Geschäftsführer der GPM LiveMarketing GmbH mit Standorten in Berlin und Düsseldorf und verantwortet internationale Produktionen mit besonderem Fokus auf die Automobil- und Finanzbranche.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

GPM LiveMarketing GmbH
Herr Jeffrey Zietz
Jägerstraße 67
10117 Berlin
Deutschland

fon ..: +491743911306
web ..: https://www.gpm-live.de/
email : zietz@gpm-live.de

GPM LiveMarketing.
Seit mehr als 20 Jahren Full-Service Eventagentur.

Wir verstehen uns als erfahrener Dienstleister, der sich die umfassende Beratung und Betreuung seiner Kunden in Eventkonzeption, Planung und Produktion zur Kernaufgabe gemacht hat. Mit Erfahrung, Leidenschaft und Klarheit entwickeln wir fundierte Konzepte und übersetzen diese in die Realität. GPM LiveMarketing steht für Live-Kommunikation, die verlässlich umgesetzt und wirkungsvoll inszeniert wird.

Pressekontakt:

GPM LiveMarketing GmbH
Herr Jeffrey Zietz
Jägerstraße 67
10117 Berlin

fon ..: +491743911306
email : zietz@gpm-live.de

Uncategorized

IAA MOBILITY 2025: Messe.TV zeigt Zukunftskonzepte aus Automobilindustrie, Tech und Mobilität

Messe.TV berichtet von der IAA MOBILITY 2025 – täglich neue Beiträge zu Elektromobilität und Innovationen von Mercedes-Benz, Audi, Leapmotor, Magna, Schaeffler und mehr aus München.

BildMünchen wird erneut zum Zentrum der Mobilitätsbranche: Auf der IAA MOBILITY 2025 trifft klassische Automobilkompetenz auf digitale Innovation. Messe.TV begleitet das internationale Branchenevent mit fundierten Beiträgen, exklusiven Interviews und einer täglich aktualisierten Videoberichterstattung – ab sofort und ausschließlich auf www.messe.tv.

Mobilität im Wandel – Technik, Trends und neue Player

Die IAA MOBILITY steht längst nicht mehr nur für klassische Fahrzeuge. Vielmehr präsentiert sie ein Ökosystem aus Automotive, Tech, Energie, Infrastruktur, Software und Urban Mobility. Messe.TV zeigt in seiner Berichterstattung, welche Konzepte tragfähig sind, welche Technologien marktreif erscheinen – und wie sich die Mobilitätswende konkret in Produkten und Strategien widerspiegelt.

Dabei liegt der Fokus auf journalistischer Einordnung, nicht auf Eventinszenierung: Welche Entwicklungen setzen sich durch? Wie verändern neue Player den Markt? Was leisten etablierte Marken im Wettbewerb um nachhaltige Mobilitätslösungen?

Führende Hersteller und Zulieferer im Fokus

Messe.TV spricht auf der IAA MOBILITY 2025 mit Unternehmen, die die Branche technologisch, wirtschaftlich oder strategisch prägen:

* Mercedes-Benz zeigt serienreife Elektromobilität und digitale Konzepte rund um User Experience, Assistenzsysteme und Reichweitenmanagement.
* Leapmotor, ein aufstrebender Hersteller aus China, präsentiert seine Strategie für den europäischen Markt – mit Fokus auf preislich zugängliche, softwaregesteuerte E-Fahrzeuge.
* Audi setzt auf sportliche Elektromobilität und zeigt, wie Design und Aeroakustik, Antriebstechnologie sowie innovative Materialien künftig zusammenspielen.
* Magna, einer der weltweit größten Automobilzulieferer, stellt modulare Plattformlösungen, Antriebstechnik und Assistenzsysteme vor, die von OEMs weltweit genutzt werden.
* Schaeffler fokussiert sich auf hochentwickelte Systemkomponenten für elektrische Achsen, Thermomanagement und die Integration mechanischer mit digitaler Fahrzeugintelligenz.

Mit fundierten Interviews und verständlich aufbereiteten Themenbeiträgen bringt Messe.TV die unterschiedlichen Perspektiven zusammen – von Hardwarespezialisten bis zu Softwareanbietern. Die IAA Mobility auf Messe.TV: https://www.messe.tv/2025/iaa-mobility

Tägliche Beiträge zur IAA MOBILITY exklusiv auf Messe.TV

Ab sofort veröffentlicht Messe.TV täglich neue Videobeiträge zur IAA MOBILITY 2025 – kompakt, fundiert und in klarer redaktioneller Linie. Die Berichte sind ausschließlich auf Messe.TV abrufbar und bieten Fachpublikum, Entscheider:innen und Medienvertretern eine kompakte, themenfokussierte Orientierung durch das Messegeschehen.

Messe.TV compact – gezielte Sichtbarkeit für Entscheider

Ergänzend zur redaktionellen Hauptberichterstattung bietet Messe.TV mit dem Format Messe.TV compact eine Sonderrubrik für besonders relevante Inhalte. Unternehmen erhalten hier die Möglichkeit, sich mit ihrer Technologie, Vision oder Produktneuheit prominent und zielgerichtet zu positionieren – redaktionell hochwertig aufbereitet, im passenden Branchensetting.

Präsentieren Sie Ihre Werbung in einem hochwertigen redaktionellen Umfeld – top Werbeplätze zu einem sehr attraktiven Preis: www.messe.tv/compact

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Messe.TV – Deutsche Messefilm & Medien GmbH
Herr Andreas Bergmeier
Münchener Straße 6
85368 Moosburg
Deutschland

fon ..: 08761721300
web ..: https://www.messe.tv
email : kontakt@messe.tv

Messe.TV ist ein innovativer Streaming-Dienst, der sich auf die umfassende Berichterstattung von Messen und Fachveranstaltungen spezialisiert hat. Als führende Plattform für Messeinhalte bietet Messe.TV Branchenexperten, Ausstellern und Messebesuchern auch nach dem Event die Möglichkeit, die neuesten Trends und Innovationen aus verschiedenen Branchen und Industrien bequem online zu erleben.

Unser Angebot umfasst redaktionelle On-Demand-Videos und Artikel. Interviews mit Branchenführern, KMUs, Start-ups sowie Hintergrundberichte und exklusive Einblicke zu weltweit führenden Messen. Messe.TV ermöglicht es, wichtige Events und Ausstellungen unabhängig von Zeit und Ort zu verfolgen und vernetzt so Unternehmen und Fachpublikum auf globaler Ebene.

Mit Messe.TV sind Sie am Puls der Zeit und bleiben stets auf dem Laufenden, was die neuesten Entwicklungen auf internationalen Fachmessen betrifft.

Pressekontakt:

Messe.TV – Deutsche Messefilm & Medien GmbH
Herr Andreas Bergmeier
Münchener Straße 6
85368 Moosburg

fon ..: 08761721300
email : kontakt@messe.tv

Wirtschaft

Copy Nothing – Sell Nothing? Wie Jaguar mit seiner neuen Strategie Vertrauen verspielt

Jaguar wollte alles anders machen: Ab 2025 positioniert sich die britische Traditionsmarke ausschließlich als vollelektrische Luxusmarke.

BildBegleitet wurde dieser Strategiewechsel von der provokanten Kampagne „Copy Nothing“, einer bewussten Abkehr von klassischen Automobil-Werbestrategien. Doch der radikale Imagewandel verfehlt seine Wirkung: Laut Medienberichten sind die Absatzzahlen im Frühjahr 2025 europaweit um bis zu 96 % eingebrochen.

„Ich habe mich bereits im November 2024 zur Kampagne kritisch geäußert“, sagt Helen Hain, Automotive-Expertin und Managing Partner der Vertriebsberatung MarketDialog. „Jaguar hat seine Markenessenz zugunsten eines nicht greifbaren Lifestyles geopfert. Dass die Verkäufe nun so dramatisch eingebrochen sind, überrascht mich grundsätzlich nicht, aber die Wucht ist dennoch schockierend.“

Verlust der Markenidentität – Rückzug der Stammkundschaft

Die Kampagne verzichtete bewusst auf Fahrzeugabbildungen und setzte stattdessen auf künstlerisch anmutende Bilder, Diversität und Individualismus. Während dies in manchen Märkten als mutig galt, fühlten sich viele langjährige Jaguar-Kunden irritiert, insbesondere im B2B-Bereich.

„Unsere Klienten aus dem Flottenmanagement äußerten früh Unverständnis über die Neupositionierung“, so Hain. „British Elegance, Fahrkomfort und Understatement wurden durch abstrakten Zeitgeist ersetzt, was für viele einen Identitätsverlust darstellt.“

Besonders im B2B-Segment, in dem MarketDialog zahlreiche Kunden betreut, zählt neben dem Markenimage vor allem die Alltagstauglichkeit. Ein Aspekt, der in der aktuellen Kommunikation kaum adressiert wurde.

B2B & Elektromobilität: Relevanz statt Rebellion

„Luxus allein verkauft sich nicht im B2B-Vertrieb“, erklärt Hain. „Flottenmanager achten auf Total Cost of Ownership, Ladeinfrastruktur und verlässlichen Service. Jaguar hat viele dieser Faktoren in der aktuellen Strategie ausgespart. Das war aus meiner Sicht ein gravierender Fehler.“

Zudem sei die neue Zielgruppe bislang nicht greifbar. „Man will offenbar ein urbanes, progressives Publikum ansprechen, doch diese Klientel gibt es faktisch noch nicht. Es bleibt offen, ob sie überhaupt bereit ist, einen hohen Preis für ein bislang kaum sichtbares Produkt zu zahlen.“

Führungswechsel bei Jaguar: Hoffnung auf Kurskorrektur

Angesichts der schwachen Performance zieht der Mutterkonzern Tata Motors personelle Konsequenzen: Der bisherige CEO Adrian Mardell wird zum Herbst 2025 durch P. B. Balaji ersetzt, bislang Finanzchef bei Tata Motors.

„Jaguar braucht jetzt keine Designpreise, sondern Kunden“, kommentiert Helen Hain. „Der Führungswechsel ist eine Chance, zurück zu einer glaubwürdigen, markennahen Strategie zu finden. Das Fenster für einen Turnaround ist aus meiner Sicht noch offen, kann sich jedoch schnell schließen.“

Markenwandel braucht Haltung – nicht nur Vision

Für Hain steht fest: Transformation in der Automobilbranche darf mutig sein, aber nicht abgehoben. „Jaguar hat meiner Meinung nach seine eigene DNA verleugnet, ohne eine neue glaubhaft zu etablieren. Wer 100 Jahre Markengeschichte opfert, darf sich nicht wundern, wenn die Kundschaft ausbleibt.“

Sie plädiert für eine neue Balance: Elektromobilität als zukunftsfähige Technologie, eingebettet in eine Kommunikation, die Markenidentität, Vertrauen, Leistungsfähigkeit und Service in den Mittelpunkt stellt. „Digitalisierung und Design sind wichtig, aber kein Ersatz für Verlässlichkeit und Nähe. Vertrauen ist im Vertrieb die härteste Währung.“

Fazit: Jaguar steht am Scheideweg

Gelingt es dem neuen Management, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen, könnte die Marke neu aufblühen. Bleibt der Kurs jedoch vage und abgehoben, droht ein nachhaltiger Bedeutungsverlust und das gilt besonders im B2B-Bereich, wo Markenloyalität und Alltagstauglichkeit eng miteinander verwoben sind.

Sie möchten mit Helen Hain über aktuelle Entwicklungen in der Automobilbranche, Digitalisierung im Vertrieb oder markenstrategische Kommunikation sprechen https://www.marketdialog.com/ Gerne vermitteln wir Interviewtermine oder Vortragsslots https://www.helenhain.com/.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

MarketDialog GmbH
Frau Hermina Deiana
Düsseldorfer Straße 40
65760 Eschborn
Deutschland

fon ..: +49 6196 7695-183
web ..: https://marketdialog.com
email : hermina.deiana@marketdialog.com

MarketDialog gehört seit über 23 Jahren und mit mehr als 5.000 erfolgreich realisierten B2B Projekten für internationale Konzerne, führende mittelständische Unternehmen und innovative Start-ups, zu den führenden Vertriebsberatungs- und Telemarketing Agenturen in Deutschland. Die Kernkompetenz von MarketDialog liegt auf den Branchen Automotive, IT, Finance und Industrie und auf maßgeschneiderten Beratungs- und Kommunikationsleistungen sowie Inhouse Telemarketingleistungen für Neukundengewinnung, Bestandskundenmanagement und Leadgenerierung sowie IT-Solutions. Mit einem klaren Fokus auf datengetriebene Strategien und persönliche Kommunikation unterstützt MarketDialog Unternehmen, ihre Marktpotenziale voll auszuschöpfen.

Pressekontakt:

MarketDialog GmbH
Frau Hermina Deiana
Düsseldorfer Straße 40
65760 Eschborn

fon ..: +49 6196 7695-183
email : hermina.deiana@marketdialog.com

Wirtschaft

Copy Nothing – Sell Nothing? Wie Jaguar mit seiner neuen Strategie Vertrauen verspielt

Jaguar wollte alles anders machen: Ab 2025 positioniert sich die britische Traditionsmarke ausschließlich als vollelektrische Luxusmarke.

BildBegleitet wurde dieser Strategiewechsel von der provokanten Kampagne „Copy Nothing“, einer bewussten Abkehr von klassischen Automobil-Werbestrategien. Doch der radikale Imagewandel verfehlt seine Wirkung: Laut Medienberichten sind die Absatzzahlen im Frühjahr 2025 europaweit um bis zu 96 % eingebrochen.

„Ich habe mich bereits im November 2024 zur Kampagne kritisch geäußert“, sagt Helen Hain, Automotive-Expertin und Managing Partner der Vertriebsberatung MarketDialog. „Jaguar hat seine Markenessenz zugunsten eines nicht greifbaren Lifestyles geopfert. Dass die Verkäufe nun so dramatisch eingebrochen sind, überrascht mich grundsätzlich nicht, aber die Wucht ist dennoch schockierend.“

Verlust der Markenidentität – Rückzug der Stammkundschaft

Die Kampagne verzichtete bewusst auf Fahrzeugabbildungen und setzte stattdessen auf künstlerisch anmutende Bilder, Diversität und Individualismus. Während dies in manchen Märkten als mutig galt, fühlten sich viele langjährige Jaguar-Kunden irritiert, insbesondere im B2B-Bereich.

„Unsere Klienten aus dem Flottenmanagement äußerten früh Unverständnis über die Neupositionierung“, so Hain. „British Elegance, Fahrkomfort und Understatement wurden durch abstrakten Zeitgeist ersetzt, was für viele einen Identitätsverlust darstellt.“

Besonders im B2B-Segment, in dem MarketDialog zahlreiche Kunden betreut, zählt neben dem Markenimage vor allem die Alltagstauglichkeit. Ein Aspekt, der in der aktuellen Kommunikation kaum adressiert wurde.

B2B & Elektromobilität: Relevanz statt Rebellion

„Luxus allein verkauft sich nicht im B2B-Vertrieb“, erklärt Hain. „Flottenmanager achten auf Total Cost of Ownership, Ladeinfrastruktur und verlässlichen Service. Jaguar hat viele dieser Faktoren in der aktuellen Strategie ausgespart. Das war aus meiner Sicht ein gravierender Fehler.“

Zudem sei die neue Zielgruppe bislang nicht greifbar. „Man will offenbar ein urbanes, progressives Publikum ansprechen, doch diese Klientel gibt es faktisch noch nicht. Es bleibt offen, ob sie überhaupt bereit ist, einen hohen Preis für ein bislang kaum sichtbares Produkt zu zahlen.“

Führungswechsel bei Jaguar: Hoffnung auf Kurskorrektur

Angesichts der schwachen Performance zieht der Mutterkonzern Tata Motors personelle Konsequenzen: Der bisherige CEO Adrian Mardell wird zum Herbst 2025 durch P. B. Balaji ersetzt, bislang Finanzchef bei Tata Motors.

„Jaguar braucht jetzt keine Designpreise, sondern Kunden“, kommentiert Helen Hain. „Der Führungswechsel ist eine Chance, zurück zu einer glaubwürdigen, markennahen Strategie zu finden. Das Fenster für einen Turnaround ist aus meiner Sicht noch offen, kann sich jedoch schnell schließen.“

Markenwandel braucht Haltung – nicht nur Vision

Für Hain steht fest: Transformation in der Automobilbranche darf mutig sein, aber nicht abgehoben. „Jaguar hat meiner Meinung nach seine eigene DNA verleugnet, ohne eine neue glaubhaft zu etablieren. Wer 100 Jahre Markengeschichte opfert, darf sich nicht wundern, wenn die Kundschaft ausbleibt.“

Sie plädiert für eine neue Balance: Elektromobilität als zukunftsfähige Technologie, eingebettet in eine Kommunikation, die Markenidentität, Vertrauen, Leistungsfähigkeit und Service in den Mittelpunkt stellt. „Digitalisierung und Design sind wichtig, aber kein Ersatz für Verlässlichkeit und Nähe. Vertrauen ist im Vertrieb die härteste Währung.“

Fazit: Jaguar steht am Scheideweg

Gelingt es dem neuen Management, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen, könnte die Marke neu aufblühen. Bleibt der Kurs jedoch vage und abgehoben, droht ein nachhaltiger Bedeutungsverlust und das gilt besonders im B2B-Bereich, wo Markenloyalität und Alltagstauglichkeit eng miteinander verwoben sind.

Sie möchten mit Helen Hain über aktuelle Entwicklungen in der Automobilbranche, Digitalisierung im Vertrieb oder markenstrategische Kommunikation sprechen https://www.marketdialog.com/ Gerne vermitteln wir Interviewtermine oder Vortragsslots https://www.helenhain.com/.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

MarketDialog GmbH
Frau Hermina Deiana
Düsseldorfer Straße 40
65760 Eschborn
Deutschland

fon ..: +49 6196 7695-183
web ..: https://marketdialog.com
email : hermina.deiana@marketdialog.com

MarketDialog gehört seit über 23 Jahren und mit mehr als 5.000 erfolgreich realisierten B2B Projekten für internationale Konzerne, führende mittelständische Unternehmen und innovative Start-ups, zu den führenden Vertriebsberatungs- und Telemarketing Agenturen in Deutschland. Die Kernkompetenz von MarketDialog liegt auf den Branchen Automotive, IT, Finance und Industrie und auf maßgeschneiderten Beratungs- und Kommunikationsleistungen sowie Inhouse Telemarketingleistungen für Neukundengewinnung, Bestandskundenmanagement und Leadgenerierung sowie IT-Solutions. Mit einem klaren Fokus auf datengetriebene Strategien und persönliche Kommunikation unterstützt MarketDialog Unternehmen, ihre Marktpotenziale voll auszuschöpfen.

Pressekontakt:

MarketDialog GmbH
Frau Hermina Deiana
Düsseldorfer Straße 40
65760 Eschborn

fon ..: +49 6196 7695-183
email : hermina.deiana@marketdialog.com