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Ladepunkte allein reichen nicht: Neue Analyse zeigt überraschende Versorgungslücken

Ladepunkte allein sichern keine gute Versorgung: Entscheidend sind Erreichbarkeit, Bedarf und wirtschaftliche Standorte – wie eine neue Analyse zur öffentlichen Ladeinfrastruktur zeigt.

BildÜberraschende Versorgungslücken bei öffentlicher Ladeinfrastruktur

Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland schreitet voran. Vor dem Hintergrund des EU-weiten Ziels, bis 2050 klimaneutral zu werden, gewinnt eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur weiter an Bedeutung. Doch eine neue Analyse zeigt: Die reine Anzahl an Ladepunkten ist kein verlässlicher Indikator für eine gute Versorgung. Entscheidend ist, ob Ladepunkte dort verfügbar sind, wo Elektro- und Hybridfahrzeuge unterwegs sind – und ob Haushalte und Unternehmen sie auch gut erreichen können.

Ein neues Dashboard zum E-Mobility-Versorgungsgrad macht diese Unterschiede auf Gemeindeebene sichtbar. Es kombiniert Daten zum Bestand von Elektro- und Hybridfahrzeugen, zur öffentlichen Ladeinfrastruktur sowie zur räumlichen Erreichbarkeit von Ladepunkten für Haushalte und Unternehmen. Damit beantwortet das Dashboard eine zentrale Frage für Kommunen, Energieversorger, Ladeinfrastrukturbetreiber und die Öffentlichkeit: Wo passen Angebot und Nachfrage beim öffentlichen Laden zusammen – und wo entstehen Versorgungslücken?

Anzahl der Ladepunkte ist kein Maßstab

Besonders auffällig: Einige Flächenländer schneiden beim Verhältnis von Fahrzeugen zu Ladepunkten vergleichsweise gut ab, weisen aber dennoch eine deutlich geringere Erreichbarkeit auf. Eine hohe Zahl an Ladepunkten garantiert also noch keine gute Versorgung, wenn diese räumlich ungünstig verteilt sind.

Deutschlandweit kommen derzeit rund 25 Elektro- und Hybridfahrzeuge auf einen öffentlichen Ladepunkt. Gleichzeitig erreichen nur 34 Prozent der Haushalte und 46 Prozent der Unternehmen einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt innerhalb von fünf Gehminuten. Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg liegen bei der Erreichbarkeit deutlich vorn, während viele Flächenländer trotz teils guter Ladepunktdichte größere Lücken in der räumlichen Abdeckung zeigen.

Handlungsbedarf nicht nur im ländlichen Raum

Der größte Ausbaubedarf besteht damit nicht nur in ländlichen Regionen. Auch bevölkerungsreiche Länder mit stark wachsendem Fahrzeugbestand, insbesondere Nordrhein-Westfalen und Hessen, müssen ihre Ladeinfrastruktur gezielt weiterentwickeln, damit der Versorgungsgrad nicht hinter der steigenden Nachfrage zurückbleibt.

Der Unterschied zwischen urbanen und ländlichen Räumen bleibt dennoch deutlich. In Gemeinden mit bis zu 5.000 Einwohnern teilen sich durchschnittlich 27,9 Elektro- und Hybridfahrzeuge einen öffentlichen Ladepunkt. Nur 13,6 Prozent der Haushalte und 20,0 Prozent der Unternehmen erreichen dort einen Ladepunkt innerhalb von fünf Gehminuten. In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern liegt der Wert bei 22,3 Fahrzeugen je Ladepunkt; zugleich erreichen 61,2 Prozent der Haushalte und 72,4 Prozent der Unternehmen einen Ladepunkt in fünf Gehminuten.

Standortqualität wird zum Schlüsselfaktor

„Erst das Zusammenspiel von Fahrzeugbestand, Ladeinfrastruktur und Erreichbarkeit liefert ein realistisches Bild der Versorgung“, sagt Dirk Schneider, Geschäftsführer. „Die Analyse zeigt, dass es künftig weniger um den reinen Ausbau nach Anzahl gehen darf. Ladeinfrastruktur muss dort entstehen, wo reale Nachfrage besteht und Standorte für Haushalte, Unternehmen und Pendler gleichermaßen erreichbar, wirtschaftlich und attraktiv sind.“

Mehr Transparenz für Planung und Investitionen

Das Dashboard richtet sich an Kommunen, Energieversorger, Ladeinfrastrukturbetreiber und die interessierte Öffentlichkeit. Es unterstützt dabei, Versorgungslücken zu erkennen, Investitionen besser zu priorisieren und den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur gezielter zu planen.

Über das Dashboard

Das Dashboard zum E-Mobility-Versorgungsgrad analysiert auf Gemeindeebene den Bestand von Elektro- und Hybridfahrzeugen, öffentliche Ladepunkte sowie deren Erreichbarkeit für Haushalte und Unternehmen. Datengrundlage sind unter anderem Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes, das Nexiga-Ladesäulenkataster und die Nexiga-Gebäudedatenbank.

Das Dashboard steht unter folgendem LINK zur Verfügung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Nexiga GmbH
Herr Dirk Schneider
Mozartstr. 4-10
53115 Bonn
Deutschland

fon ..: 022884960
web ..: https://nexiga.com
email : info@nexiga.com

Als ein führender Anbieter von Location Intelligence und Geomarketing unterstützt Nexiga seit über 40 Jahren Unternehmen bei der datenbasierten Planung und Bewertung von Standorten, Versorgungsnetzen, Vertriebsgebieten und Zielgruppen. Mit einem umfassenden Datenportfolio, individuellen SaaS-Lösungen und intelligenten Analyseverfahren ermöglicht Nexiga fundierte Entscheidungen für strategische Planung, zielgerichtete Marktbearbeitung und effiziente Vertriebssteuerung.

Das Unternehmen ist Mitglied der GSG GENII Software Gruppe, die führende, branchenspezifische Softwarelösungen und Dienstleistungen für mittelständische Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen anbietet.

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Nexiga GmbH
Frau Ina Wagner
Mozartstr. 4-10
Bonn 53115

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email : wagner@nexiga.com

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Solar Horizont stellt PV Zaun, Sigenergy und PV fürs Gewerbe vor

Solar Horizont zieht positive Bilanz: PV Zaun, EcoFlow, Sigenergy, bidirektionales Laden und PV fürs Gewerbe standen im Mittelpunkt.

BildBeelen. Solar Horizont hat in seiner Solar Galerie das erweiterte Produktportfolio rund um den neuen PV-Zaun, bidirektionales Laden mit Sigenergy und Gewerbe-Photovoltaik vorgestellt. Privatkunden, Gewerbetreibende und Landwirte aus dem Münsterland nutzten den Eventtag, um sich vor Ort beraten zu lassen.

Photovoltaik für Gewerbebetriebe

Größtes Interesse weckte das Schwerpunktthema Gewerbe-PV. Produktionsbetriebe, Handwerk, Autohäuser und landwirtschaftliche Unternehmen verfügen über große Dachflächen und einen hohen Tagesstromverbrauch. In dieser Konstellation erhöht Photovoltaik mit Speicher und intelligenter Steuerung den Eigenverbrauch deutlich und reduziert Abhängigkeiten vom Strommarkt. Solar Horizont zeigte am Beispiel konkreter Gebäude, wie sich Eigenverbrauch, Wirtschaftlichkeit und technische Umsetzbarkeit zu einem belastbaren Energiekonzept verbinden lassen.

PV-Zaun: Stromerzeugung jenseits des Dachs

Der neu vorgestellte PV-Zaun erzeugt Solarstrom dort, wo klassische Dachflächen nicht in Frage kommen, etwa entlang von Grundstücksgrenzen, an Hofstellen und auf landwirtschaftlichen Flächen. Für Eigentümer mit ungünstig ausgerichteten Dächern oder Verschattung wird damit eine Option realisierbar, die bisher nicht praktikabel war.

Sigenergy und bidirektionales Laden

Neben EcoFlow nimmt Solar Horizont jetzt auch Systeme von Sigenergy ins Portfolio. Besonders zukunftsweisend ist die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens. Bei passenden technischen Voraussetzungen wird ein Elektrofahrzeug nicht nur geladen, sondern selbst zum Stromspeicher für das Gebäude. Überschüssiger Solarstrom lässt sich tagsüber im Auto puffern und abends ins Haus zurückspeisen. So entsteht ein zusätzlicher Baustein für höhere Eigenversorgung und niedrigere Stromkosten.

„Der PV-Zaun und bidirektionales Laden verändern, was technisch möglich ist. Wir hatten am Eventtag Anfragen aus Bereichen, die vor einem Jahr noch nicht über Photovoltaik nachgedacht hätten, von Landwirten ohne nutzbares Dach bis zu Gewerbebetrieben, die ihre Flotte in ein Energiekonzept einbinden wollen“, sagt Muhammed Tigci, Geschäftsführer von Solar Horizont.

Für die kommenden Monate plant Solar Horizont weitere Themenabende in der Solar Galerie, unter anderem zu Mieterstrom für Hausverwaltungen und zu Energiekonzepten für die Landwirtschaft.

Über Solar Horizont

Solar Horizont ist ein familiengeführtes Unternehmen aus Beelen im Münsterland. Das Team plant und realisiert Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Solar Carports, PV-Zäune, Mieterstromlösungen, Wärmepumpen und E-Mobilität für Privatkunden, Gewerbebetriebe, Hausverwaltungen und Immobilieneigentümer. Mehr unter www.solar-horizont.de.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Solar Horizont GmbH & Co.KG
Herr Ethem Tigci
Warendorfer Straße 1
48361 Beelen
Deutschland

fon ..: 02586 88 24 88 0
web ..: http://www.solar-horizont.de
email : e.tigci@solar-horizont.de

Solar Horizont GmbH & Co. KG ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Beelen und spezialisiert auf moderne Energielösungen rund um Photovoltaik, Batteriespeicher, PV Zäune, Solar Carports, E Mobilität, Mieterstrom und nachhaltige Energieversorgung. Das Unternehmen entwickelt individuelle Lösungen für Privatkunden, Gewerbebetriebe, Hausverwaltungen und Immobilienbesitzer.

Im Mittelpunkt stehen eine verständliche Beratung, eine saubere Projektplanung und langfristig wirtschaftliche Energiekonzepte. Solar Horizont unterstützt Kunden dabei, vorhandene Dachflächen, Grundstücksflächen und moderne Speichertechnik sinnvoll zu nutzen, um Energiekosten zu senken und unabhängiger von steigenden Strompreisen zu werden.

Sie können diese Pressemitteilung, auch in geänderter oder gekürzter Form, mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

Solar Horizont GmbH & Co.KG
Herr Ethem Tigci
Warendorfer Straße 1
48361 Beelen

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email : e.tigci@solar-horizont.de

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German Innovation Award 2026: LIBREO erhält Auszeichnung für intelligente Ladeinfrastruktur

Der German Innovation Award würdigt die vorausschauende Ladeinfrastruktur von LIBREO als wegweisende Innovation in der Kategorie E-Mobility Technologies.

BildBerlin / Kitzingen, Mittwoch, 27. Mai 2026 – Die LIBREO GmbH ist mit dem German Innovation Award 2026 ausgezeichnet worden. Die Jury des Rats für Formgebung zeichnete die LIBREO AC-Ladestationen in der Wettbewerbsklasse „Excellence in Business to Business“ aus und würdigte insbesondere den integrierten Ansatz aus Hardware, Software und Cloud. Die offizielle Preisverleihung fand am 12. Mai 2026 im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin statt.

Ausgezeichnet für intelligente Ladeinfrastruktur mit System
Die Jury des German Innovation Award würdigte LIBREO insbesondere für das Zusammenspiel aus Hardware, Software und Cloud zu einem integrierten Gesamtsystem, das Ladevorgänge vorausschauend plant, Solarprognosen, Energiekosten und verfügbare Netzkapazitäten berücksichtigt und dabei eine hohe Nutzerfreundlichkeit sicherstellt. In ihrer Begründung heißt es: „LIBREO macht das Laden von Elektrofahrzeugen zu einem skalierbaren, wirtschaftlichen und sicheren Erlebnis, das den Anforderungen moderner Mobilität gerecht wird.“

Mit dem German Innovation Award reiht sich LIBREO in eine exklusive Gruppe ein: Bereits im Juli 2025 wurde die Ladetechnologie mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet, zu Beginn des Jahres 2026 folgte der German Design Award in Gold – die höchste Auszeichnungsstufe des Preises. Drei Awards, drei unabhängige internationale Jurys, eine gemeinsame Aussage, LIBREO überzeugte gleichermaßen durch Design, Funktionalität und technologische Innovation.

„Während klassisches Lastmanagement auf Ereignisse reagiert, denkt LIBREO voraus“, sagt Bernhard Beck, Geschäftsführer der LIBREO GmbH. „Solarerträge, Energiepreise, Nutzerpräferenzen, Tarife, Standortbedingungen und Stromnetzauslastung fließen intelligent in die Ladestrategie ein – damit Fahrzeuge zum richtigen Zeitpunkt laden. Dass nach Red Dot und German Design Award Gold nun auch der German Innovation Award unsere Systemlösung würdigt, bestätigt unseren ganzheitlichen Ansatz auf höchster Ebene.“

Preisverleihung im DRIVE. Volkswagen Group Forum Berlin
Die feierliche Übergabe der German Innovation Awards 2026 fand am 12. Mai im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin statt. Mit der Auszeichnung von LIBREO unterstreicht der Rat für Formgebung die Bedeutung intelligenter Ladeinfrastruktur für die Energiewende. „Dieser Erfolg gehört unserem gesamten Team und unseren Kunden, die jeden Tag mit LIBREO laden und uns bestätigen, dass intelligente Ladeinfrastruktur echten Mehrwert schaffen kann“, so Bernhard Beck.

Innovation für die Energiewende: Intelligentes Laden statt teurem Netzausbau
LIBREO adressiert mit intelligenter Ladesteuerung zentrale Herausforderungen der Energiewende. Es geht dabei nicht allein um Elektromobilität als Mittel zur CO?-Reduktion, sondern auch um die Stabilität unseres Stromnetzes: Intelligente Ladeinfrastruktur reduziert die Notwendigkeit teurer Netzausbaumaßnahmen, vermindert die Abregelung erneuerbarer Energien und senkt damit langfristig die Stromkosten für Verbraucher. Da der Ladebedarf von Elektrofahrzeugen durch die tägliche Fahrleistung und Batteriekapazität natürlich begrenzt ist, lassen sich diese Volumen präzise in die Zeitfenster mit dem höchsten netzstabilisierenden Effekt planen – ohne neue Lastspitzen zu erzeugen.

„Mit LIBREO verstehen wir Ladeinfrastruktur nicht als Stromanschluss, sondern als aktiven Bestandteil eines intelligenten Energiesystems. Genau dort sehen wir die Zukunft der Elektromobilität“, betont Bernhard Beck.

Link „German Innovation Award“: www.german-innovation-award.de
Link „LIBREO“: www.libreo.de

– ENDE DER MITTEILUNG –

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LIBREO GmbH
Herr Bernhard Beck
Steigweg 24
97318 Kitzingen
Deutschland

fon ..: +49 9321 902 000
web ..: https://www.libreo.de
email : info@libreo.de

Die LIBREO GmbH mit Sitz in Kitzingen entwickelt intelligente Ladesysteme für Elektrofahrzeuge. Das Technologieunternehmen setzt auf eine äußerst sichere Closed-System-Architektur und vorausschauendes Lademanagement, das sowohl Nutzerbedürfnisse als auch Netzanforderungen und verfügbare erneuerbare Energien aktiv in die vorausschauende Ladesteuerung einbezieht. LIBREO wurde mit dem Red Dot Design Award 2025, dem German Design Award 2026 Gold und dem German Innovation Award 2026 ausgezeichnet. LIBREO steht für technologisch durchdachte, wirtschaftliche und zukunftssichere Ladeinfrastruktur – Made in Germany. Weitere Informationen: www.libreo.de

Pressekontakt:

LIBREO GmbH
Herr Claus Rendler
Steigweg 24
97318 Kitzingen

fon ..: +49 9321 902 000
email : marketing@libreo.de

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Prüfen und Messen bedarfsgerecht gestaltet

EMH präsentiert anpassungsfähige Systeme für E-Mobilität und Energiewende

Bild(Brackel, Mai 2026) Eichrechtskonforme Prüfsysteme für die gesamte Bandbreite der E-Mobilität, kundenspezifisch zugeschnittene Technik für das Monitoring von Niederspannungsnetzen: Auf der Fachmesse The smarter E Europe (23. bis 25. Juni 2026, Messe München) präsentiert die EMH Energie-Messtechnik GmbH flexibel angelegte Produkte und Lösungen, die den Anforderungen der Energiewirtschaft bedarfsgerecht angepasst werden können.

Highlight des Messeauftritts von EMH ist das neue EVSE-Testsystem PTS 3.1 genX DC, das in Kombination mit dem Arbeitsnormal PWS 3.3 genX als mobile Lösung die eichrechtskonforme Prüfung von DC-Ladesäulen mit Leistungen bis zu 600 kW ermöglicht. Statt für die Prüfung einen adäquaten und schwergewichtigen Batteriespeicher zu verwenden, basiert das Konzept von PTS 3.1 genX DC auf sogenannter Phantomlast: Der Energiefluss von der Ladesäule zur Autobatterie wird über ein komplexes Verfahren aus dem Ladestrom heraus simuliert, sodass die Funktionalität des Stromzählers auch ohne Zwischenschaltung eines Messgerätes präzise überprüft werden kann. Dem jeweiligen Bedarf entsprechend, kann die Spannungsmessung nur für den Endpunkt des Ladekabels erfolgen (PTS 3.1 genX DC I), oder bei der Kalibrierung werden zusätzlich auch Lasten im Inneren der Ladesäule berücksichtigt (PTS 3.1 genX DC II).

MCS-Prüfungen bis 3 MW möglich
Über die bislang gängigen Ladeleistungen hinaus, ist das PTS 3.1 genX DC in der Version PTS 3.1 genX MCS auch auf die zunehmende Verbreitung von Angeboten im Bereich Megawatt-Charging mit Leistungen bis zu 1.500 V / 2.000 A / 3 MW DC vorbereitet. Das erste System dieser Art lieferte die EMH Energie-Messtechnik GmbH jüngst an den italienischen Ladesäulen-Hersteller Alpitronic aus, der die weltweit einzigartige Technologie für die eichrechtskonforme Prüfung neuer Produkte mit Ladeleistungen bis zu 1 MW einsetzt. Verglichen mit herkömmlichen Prüfkonzepten, konnte EMH via Phantomlast das Gesamtgewicht des Testsystems auf maximal rund 100 kg reduzieren. Dadurch wird die routinemäßige und gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle von Ladesäulen auch im Bereich von MCS-Strukturen wirtschaftlich tragfähig. Über die neuesten Technologien für den Einsatz im Megawatt-Charging hinaus, zeigt EMH auf der Fachmesse The smarter E Europe außerdem die Testadapter eMOB I-32.3 AC und eMOB I-200.1 DC, die in Kombination mit den tragbaren Arbeitsnormalen PWS 2.3 genX (AC) oder PWS 3.3 genX (AC & DC) für ein breites Spektrum an Mess- und Prüfaufgaben im Bereich der E-Mobilität eingesetzt werden können.

Sicherstellung stabiler Ortsnetze
Obschon der Schwerpunkt des EMH-Messeauftritts auf der E-Mobilität liegt, widmet sich EMH in München auch den damit verbundenen Konsequenzen für die Sicherstellung der Netzstabilität insgesamt. Zunehmend schwankende Lasten durch Einspeisungen aus regenerativen Quellen sowie variablen Entnahmen in Bereichen wie der E-Mobilität machen es erforderlich, die Netzleittechnik auf der Niederspannungsebene umfassend mit aktuellen Zustandsdaten zu versorgen. Für die notwendige Digitalisierung von Ortsnetzstationen und Kabelverteilschränken hat EMH gemeinsam mit der BeEnergy SG GmbH das Smart Grid Interface Modul SGIM entwickelt, das auf dem EMH-Messestand in München ebenfalls präsentiert wird. Mit unterschiedlichen Funktionsmodulen kundenspezifisch bestückt, erfasst das SGIM alle für den stabilen Netzbetrieb relevanten Messgrößen und speist die digitalisierten Daten per Fernübertragung in die Netzleittechnik ein. Dank unterschiedlicher Bauformen kann das System den unterschiedlichen Einbausituationen heterogen strukturierter Ortsnetze individuell angepasst werden.

EMH auf der The smarter E Europe 2026: Halle B6/Power2Drive Europe, Stand 772

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

EMH Energie-Messtechnik GmbH
Frau Hilke Schamlott
Vor dem Hassel 2
21438 Brackel
Deutschland

fon ..: +49 4185 5857 0
fax ..: +49 4185 5857 68
web ..: http://www.emh.eu
email : hsc@emh.de

Über EMH Energie-Messtechnik GmbH

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

Pressekontakt:

ICD Hamburg GmbH
Michaela Schöber
Gustav-Leo-Straße 15
20249 Hamburg

fon ..: 040/46777010
web ..: http://www.icd-marketing.de
email : hamburg@icd-marketing.de

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E-Mobil-Brunch Nagold endet nach 11 Jahren: Fokus auf Impulsbücher, E-Mobilität und Energiewende

Der E-Mobil-Brunch in Nagold fand am 26. April 2026 zum letzten Mal statt. Die Plattform für Elektromobilität und Energiewende wird durch Impulsbücher zu Innovation, Nachhaltigkeit und Mobilität weite

BildNagold, April 2026 – Nach elf Jahren ist der E-Mobil-Brunch in Nagold zu Ende gegangen. Was einst als kleines Austauschformat begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Plattform für Elektromobilität, Energiewende und gesellschaftliche Zukunftsfragen.

Am 26. April 2026 trafen sich ein letztes Mal E-Mobilistinnen und E-Mobilisten, Fachleute und Interessierte, um gemeinsam zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven zu gewinnen.

„Was diesen Brunch besonders gemacht hat, waren nicht nur die Inhalte, sondern die Menschen“, sagt Initiator Hajo Schörle. „Die Offenheit, die Neugier und die Bereitschaft, wirklich in den Dialog zu gehen – das hat jede einzelne Veranstaltung geprägt.“

Über die Jahre hinweg standen zahlreiche Themen im Mittelpunkt – von praktischen Erfahrungen mit E-Fahrzeugen bis hin zu grundlegenden Fragen der Energiewende. Beim letzten Treffen wurde mit dem Thema „bidirektionales Laden“ erneut ein zentraler Aspekt zukünftiger Energie- und Mobilitätssysteme aufgegriffen.

Doch im Kern ging es immer um mehr als Technik.

„Es ging nie darum, fertige Antworten zu liefern“, so Schörle. „Sondern darum, Fragen zu stellen, Perspektiven zu öffnen und gemeinsam ein besseres Verständnis für Veränderung zu entwickeln.“

Genau dieser Ansatz findet nun in anderer Form seine Fortsetzung.

Parallel zu den Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren die Impulsbücher entstanden. Sie greifen zentrale Zukunftsthemen wie Innovation, Nachhaltigkeit sowie Mobilitäts- und Energiewende auf – und setzen bewusst auf Dialog statt Belehrung.

„Die Impulsbücher sind im Grunde die konsequente Weiterentwicklung dessen, was wir im E-Mobil-Brunch erlebt haben“, erklärt Schörle. „Sie schaffen Räume für Gespräche – in Unternehmen, Organisationen und Kommunen.“

Diese Entwicklung soll nun deutlich ausgebaut werden. Neben neuen Themen und ergänzenden Arbeitsformaten steht vor allem die Internationalisierung im Fokus.

„Wir stehen an einem Punkt, an dem diese Inhalte weit über den deutschsprachigen Raum hinaus relevant sind“, sagt Schörle. „Deshalb entwickeln wir aktuell englischsprachige Ausgaben und neue Formate, um den Dialog international weiterzuführen.“

Mit dem Ende des E-Mobil-Brunchs schließt sich damit ein Kapitel – und gleichzeitig öffnet sich ein neues.

„Der Brunch war nie ein Selbstzweck“, so Schörle. „Er war immer ein Mittel, um Menschen zusammenzubringen. Und genau das geht auf einer anderen Ebene weiter.“

Infos zu dem Impulsbuchprojekt finden Sie auf der Verlagsseite.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

W&D Schörle
Herr Hajo Schoerle
Lise-Meitner-Str 9
72202 Nagold
Deutschland

fon ..: 07452 2690
web ..: http://www.schoerle.de
email : info@schoerle.de

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage www.schoerle.de auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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W&D Schörle
Herr Hajo Schoerle
Lise-Meitner-Str 9
72202 Nagold

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