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Wie Nanoplastik unser Gehirn, unsere Kinder und die Biosphäre zerstört | ALLATRA-Forschungszentrum

Nanoplastik ist nicht mehr nur ein Umweltproblem: Eine Dokumentation zeigt wie elektrostatisch geladene Nanoplastikpartikel die biologische Prozesse in Organen, im Gehirn und Ökosystemen beeinflussen.

BildDas ALLATRA Global Research Center veröffentlichte eine wissenschaftliche Dokumentation, die auf das Ausmaß einer globalen Gesundheits- und Umweltproblematik aufmerksam macht, deren potenzielle Tragweite bislang vielfach unterschätzt wird: die weitreichende Kontamination der Biosphäre – einschließlich des menschlichen Organismus – durch elektrostatisch geladene Mikro- und Nanoplastikpartikel.

Der unsichtbare Feind in unserem Körper

Die 3,5-stündige Dokumentation „Nanoplastik – Die unsichtbare Lebensgefahr“ vereint erstmals die Forschungsergebnisse anerkannter internationaler Wissenschaftler und zeigt, dass Nanoplastik weit über ein passives Umweltproblem hinausgeht: Elektrostatisch geladene Nanoplastikpartikel greifen aktiv in biologische Prozesse ein.

Professor Antonio Ragusa, italienischer Gynäkologe, der 2021 als Erster Mikroplastik in der menschlichen Plazenta nachgewiesen hat, erklärt im Film:

_“Plastik ist schädlich und davon sind vor allem Kinder betroffen. In unserem wissenschaftlichen Artikel, der viel Aufmerksamkeit erregte und häufig zitiert wurde, bezeichneten wir sie als Cyborg Babys, also Babys, die aus organischem Material, aber auch aus synthetischem Material wie Plastik bestehen. Diese Babys sind kleiner, haben in der Regel kleinere Gehirne und nur sehr wenige weisen geringere Plastikwerte in ihrem Körper auf.“_

Die physikalische Dimension der Katastrophe

Im Gegensatz zu bisherigen Umweltfilmen richtet die Dokumentation den Blick gezielt auf die physikalischen Eigenschaften von Nanoplastik. Bereits vor über 20 Jahren erkannte der Wirbelsäulenspezialist und Forscher Igor Danilov, dass die eigentliche Gefahr von Plastikpartikeln nicht allein in ihrer chemischen Toxizität liegt, sondern in ihrer Fähigkeit, elektrostatische Ladung zu akkumulieren und langfristig beizubehalten – vergleichbar mit einem Elektret.

Diese Eigenschaft ermöglicht es Nanoplastikpartikeln:

* Biologische Barrieren zu durchdringen, einschließlich der Blut-Hirn-Schranke
* Sich in Zellmembranen einzubetten
* Elektrische Signale zwischen Neuronen zu stören
* Mitochondrien zu schädigen und die Energieproduktion der Zellen zu unterbrechen
* Sich selbst elektrisch „aufzuladen“ und ihre zerstörerische Wirkung zu erneuern

Professor Lukas Kenner vom Christian Doppler Labor für Angewandte Metabolomik in Wien warnt:

_“Wenn wir jetzt zum Beispiel ein 5 Millimeter großes Mikroplastikpartikel nehmen und das in gleich große Teile von einem Mikrometer – also einem Nanoplastikpartikel – zerkleinern, dann entstehen aus einem Partikel 125 Milliarden Partikel. Das sind so viele, wie wir Galaxien im Universum haben. Das heißt, das ist eine Riesenmenge und die Oberfläche von diesen Partikeln ist 5.000-mal größer als die Oberfläche von diesem 5-Millimeter-Partikel. Das heißt, sie erzeugen eine riesige Oberfläche mit dieser Zerkleinerung, und an diese Oberfläche kann sehr viel binden, was eventuell schädlich ist.“ (Quelle: oeaz.at/Transkript_28_Mikroplastik_Kenner.pdf)_

Vom Ozean ins Gehirn: Der globale Kreislauf

Die Dokumentation zeigt anhand aktueller Forschungsdaten, wie Plastik in einem globalen Kreislauf durch Umwelt und biologische Systeme transportiert wird:

* Im Ozean: Im Ozean haben sich über 200 Millionen Plastikmüll angesammelt. Allein in der obersten Schicht des Ozeans befinden sich rund 350 Billionen Plastikmikropartikel. In Wirklichkeit sind es jedoch um ein Vielfaches mehr. Wissenschaftler gehen davon aus, dass 90% der Nanoplastikpartikel zu klein sind, um von Analysegeräten erfasst zu werden.

* In der Atmosphäre: Durch Verdunstung gelangen Plastikpartikel in die Luft und werden über tausende Kilometer transportiert. Dr. Dusan Materic vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erklärt:
_“Was wir also entdeckt haben, ist, dass Nanoplastik an allen Stationen vorhanden ist und wir haben Nanoplastik sogar in der tiefsten Meeresumgebung gefunden und unser tiefster Mes_spunkt liegt unter 5000 Metern“

* In der Nahrungskette: Wissenschaftler der Universität Newcastle (Australien) fanden heraus, dass ein Mensch im Durchschnitt rund 250 Gramm Plastik pro Jahr mit Lebensmitteln konsumiert, was dem äquivalenten Gewicht von 50 Plastiktüten entspricht. Professor Sedat Gündogdu von der Çukurova-Universität teilte mit:
_“Wir haben 26 menschliche Leichen analysiert, den Inhalt ihres Magen-Darm-Trakts untersucht und in jedem Fall 9 bis 10 Mikroplastikpartikel in ihren Mägen gefunden. Das heißt, angesichts der Menge an Mikroplastik kann man von einer akuten Form der Kontamination sprechen.“_

* Im menschlichen Gehirn: Laut Forschern der University of New Mexico enthält das menschliche Gehirn nach aktuellen Berechnungen im Durchschnitt rund 7 Gramm Plastik pro Person – das entspricht etwa 0,5 % des Gehirngewichts und ungefähr dem Gewicht eines Plastiklöffels.

Bedrohung der Intelligenz und kognitiven Fähigkeiten

Besonders alarmierend sind die Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung. Die Dokumentation präsentiert Daten zum „Reverse Flynn Effect“ (umgekehrter Flynn-Effekt) – dem erstmalig dokumentierten Rückgang des durchschnittlichen IQ seit Beginn der Messungen:

* US-amerikanische High-School-Schüler erreichten 2025 die schlechtesten Mathematik- und Lesewerte seit Beginn der Aufzeichnungen
* Der IQ-Rückgang korreliert direkt mit dem exponentiellen Anstieg der Plastikproduktion seit den 1970er Jahren
* Elektrostatisch geladene Nanoplastikpartikel stören die Signalübertragung zwischen Neuronen und verursachen chronische Neuroinflammation

Dr. Sarju Ganatra, Kardio-Onkologe am Lahey Hospital & Medical Center, warnt:

_“Man muss jedoch den kumulativen Effekt berücksichtigen. Es geht nicht um einen bestimmten Schwellenwert zu einem bestimmten Zeitpunkt, nicht um den einmaligen Verschmutzungsgrad dessen, was wir konsumieren, sondern um die kumulative Wirkung auf unser Gehirn. Und ehrlich gesagt wissen wir das noch nicht, denn der Faktor Zeit ist unterschiedlich. Für ein kleines Kind, dessen Gehirn noch nicht vollständig entwickelt ist, oder für das Gehirn eines Erwachsenen.“_

Reproduktionskrise und die Zukunft der Menschheit

Die Auswirkungen auf die reproduktive Gesundheit sind dramatisch:

* Bei Männern ist die Gesamtzahl der Spermien zwischen 1973 und 2018 weltweit um über 60% gesunken
* Mikroplastik wurde in allen untersuchten Spermaproben gefunden
* 17,5% der Erwachsenen weltweit leiden unter Unfruchtbarkeit – etwa jeder sechste Mensch
* Angesichts der weltweiten Verbreitung von Plastikverschmutzung könnte die Weltbevölkerung laut Prognosen von Shanna Swan, Professorin für Umweltmedizin und Spezialistin für reproduktive Gesundheit, bis zum Jahr 2045 vollständig unfruchtbar werden.

Mikroplastik wurde auch in Plazenta nachgewiesen und je höher die Konzentration, desto häufiger kommt es zu Frühgeburten und Entwicklungsstörungen des Fötus. Sogar in Muttermilch fanden Forscher in fast 40% der Proben Mikroplastikpartikel.

Ökosystem-Kollaps: Wenn die Natur verstummt

Die Dokumentation zeigt, wie Nanoplastik die elektrischen Kommunikationssysteme in der gesamten Biosphäre stört:

Bei Bienen: Mikroplastik kann durch die dünne Kutikula oder mit der Nahrung in den Körper der Biene gelangen und erreicht bereits nach zweiundsiebzig Stunden ihr Gehirn. Dann kommt es, wie beim Menschen, zur Zerstörung der Synapsen, zu Neuroinflammation, zum Zelltod und zu einer Störung der Neurotransmitter. Die Biene verliert an Gewicht, ihr Stoffwechsel verlangsamt sich, ihre Immunität nimmt ab. Der Geruchssinn, das Gedächtnis und die Orientierung werden beeinträchtigt. Die Bienen erkennen ihre Artgenossen nicht mehr und können den Weg nach Hause nicht mehr finden.

Die längere Einwirkung von Nanoplastik auf den Organismus der Bienen hat fatale Folgen: Ihr Nervensystem hält der Belastung nicht stand, einige Tiere fallen einfach mitten im Flug tot zu Boden.

Professor David Baracchi von der Universität Florenz erklärt: _“Polystyrol beeinträchtigte nicht nur das Überleben, sondern auch das Lern- und Erinnerungsvermögen stark. In unserem Experiment haben wir tatsächlich festgestellt, dass dieses Polymer in einer in der Umwelt wahrscheinlich vorkommenden Konzentration die Gedächtnisbildung und den Abruf von Gedächtnisinhalten beeinträchtigen kann.“_

In den Wäldern: Bäume kommunizieren über elektrische Signale durch Wurzeln und Pilznetzwerke – das „Wood Wide Web“. Nanoplastik stört diese Kommunikation und schwächt die Fähigkeit der Wälder, sich anzupassen und zu regenerieren.

Dr. Collin J. Weber (TU Darmstadt, Institut für Angewandte Geowissenschaften) und Prof. Dr. Moritz Bigalke (Universität Bern / TU Darmstadt) haben die jährliche Ablagerung von Mikroplastik in Waldböden geschätzt und deren Zusammenhang mit dem Umfang der Kunststoffproduktion in Europa nachgewiesen. Unter der Annahme, dass der atmosphärische Niederschlag die Hauptquelle für Plastikpartikel ist, können sich über einen Zeitraum von 70 Jahren etwa 400.000 Mikroplastikpartikel pro Quadratmeter im Waldboden ansammeln. (Quelle: „Forest soils accumulate microplastics through atmospheric deposition“ – Fachjournal _Communications Earth & Environment_)

Im Meer: Alle Lebewesen im Wasser erzeugen durch den Ionenfluss über ihre Haut kontinuierliche bioelektrische Felder. Diese Felder verändern sich subtil, wenn sich das Tier bewegt oder ein anderes Lebewesen in der Nähe erscheint. Elektrische Impulse sind ein untrennbarer Bestandteil des Lebens selbst, auch unter Wasser.

Elektrostatisch geladene Mikro- und Nanoplastikpartikel können diese Signale verzerren oder blockieren, wodurch Meerestiere besonders gefährdet sind. Infolgedessen verlieren Meerestiere und Fische die Fähigkeit, Beute präzise zu orten, Fressfeinden auszuweichen und Wanderrouten zu folgen. Dies bedroht ihr Überleben und führt zu Populationsrückgängen.

Gesundheitskrise: Von Krebs bis zum plötzlichen Tod

Die medizinischen Implikationen sind weitreichend:

Krebs: Die Krebsrate steigt weltweit dramatisch an – von 18,1 Millionen Neuerkrankungen 2020 auf fast 20 Millionen 2022. Die WHO prognostiziert 33-35 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr bis 2050. Professor Jeffrey Long warnt:

„_Es gibt weltweit eine erhöhte Krebsrate bei Kindern und auch bei deutlich jüngeren Menschen, als ich früher gesehen habe. Was jetzt passiert, ist, dass immer mehr Menschen an Krebs erkranken, Kinder, junge Erwachsene, und es hat wahrscheinlich nichts mit Rauchen, Alkohol oder Ähnlichem zu tun. Es scheint etwas anderes zu geben, etwas in der Umwelt, das diese Krebserkrankungen in alarmierendem Ausmaß verursacht, und es wird immer schlimmer._“

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Menschen, die in atherosklerotischen Plaques Mikroplastik haben, weisen ein 4,5-fach erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Tod auf. Nanoplastik fördert Thrombose, schädigt Blutgefäße und beeinträchtigt die Herzfunktion durch Mitochondrienschädigung.

Plötzlicher Tod: Die Dokumentation zeigt den möglichen Zusammenhang zwischen Nanoplastik und dem plötzlichen Herztod, der jährlich etwa 5 Millionen Menschenleben weltweit fordert. Elektrostatisch geladene Partikel könnten die Übertragung lebenswichtiger elektrischer Signale vom Gehirn zu Herz und Lunge stören.

Sperrzonen: Die Mittelmeerkatastrophe

Besonders erschreckend sind die Erkenntnisse über das Mittelmeer, wo Forscher einen unsichtbaren „sechsten Müllstrudel“ identifiziert haben, der hauptsächlich aus Mikroplastik besteht. Die Konzentration ist viermal höher als im Nordpazifik. Professor Gündogdu berichtet:

_“Durch das Recycling sind Flüsse, der Ceyhan und der Seyhan, tatsächlich die am stärksten verschmutzten Flüsse im Mittelmeer. Sie transportieren jedes Jahr mehr als 5.000 Tonnen Plastikmüll ins Mittelmeer. Das ist zu viel. Darüber hinaus beträgt die Verschmutzung an der türkischen Küste etwa 31 Kilogramm Plastik pro Kilometer Küstenlinie und Tag. Das heißt, pro Kilometer Küstenlinie treiben täglich 31 kg Plastikmüll an. Das ist sehr viel. Stellen Sie sich vor: Eine Plastikflasche wiegt etwa 10 bis 15 Gramm. Dann kann man sich ausrechnen, wie viele Plastikflaschen täglich an diesen Küsten stranden.“_

Dr. Ganatra’s Studie zeigt bei Menschen, die in Gegenden mit hoher Konzentration von Mikro- und Nanoplastik leben:

* 9 Prozent mehr – Gedächtnis- und kognitive Funktionsstörungen als bei Menschen, die in Gegenden mit niedriger Konzentration leben.
* 6 Prozent höher – Bewegungsstörungen
* 16 Prozent häufiger – Schwierigkeiten bei der Selbstversorgung, zum Beispiel beim Anziehen, bei der Hygiene
* 8 Prozent häufiger – Unfähigkeit zum selbstständigen Leben: Haushaltsführung, Einkaufen

Diese Regionen, die einst Symbole für Gesundheit und Luxus waren, werden zu Gefahrenzonen.

Warum Recycling und Plastikproduktionsstopp das Problem nicht lösen können

Ein zentraler und schockierender Befund der Dokumentation widerlegt die gängige Annahme, dass ein Produktionsstopp und intensiveres Recycling die Plastikkrise lösen könnten. Die Realität ist weitaus düsterer: Selbst wenn die Menschheit heute jegliche Plastikproduktion einstellen würde, bliebe das bereits in der Biosphäre vorhandene Plastik für Jahrtausende eine tödliche Bedrohung. Dr. Ganatra bringt es auf den Punkt:

_“Selbst wenn wir heute die Produktion von Plastik einstellen, die letzte Plastikflasche wegwerfen würden, verbleibt sie noch mindestens 400 Jahre lang in unseren Ozeanen, und mit ihr die Reise von Mikro- und Nanoplastik.“_

Die Zahlen sind ernüchternd: Von den 200 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren werden jährlich nur etwa 20.000 Tonnen entfernt – weniger als 0,01%. Bei diesem Tempo würde eine vollständige Reinigung des Ozeans vom Plastikmüll etwa 10.000 Jahre dauern. Selbst bei einer fünffachen Steigerung der Effizienz wären noch 2.000 Jahre nötig. Professor Richard Thompson warnt: „Plastik gelangt derzeit mit einer Geschwindigkeit in die Umwelt, die unsere Kapazität zur Entfernung bei weitem übersteigt.“

Noch gravierender: Mechanische Entfernung ist nicht nur ineffizient, sondern auch gefährlich. Professor Gündogdu erklärt:

_“Es gibt einige Organisationen, die versuchen, Plastikmüll zu sammeln, der sich in sogenannten „Müllstrudeln“ im Ozean angehäuft hat. Dabei fangen sie jedoch auch Neuston ein – Organismen, die in der obersten 15-Zentimeter-Schicht des Ozeans leben. Diese Organismen nutzen künstliche Materialien als Jagd-, Nist- und Futterplätze und legen manchmal sogar ihre Eier direkt auf dem Plastik ab. Wenn wir also das Plastik entfernen, vernichten wir gleichzeitig auch diese Organismen. Somit wird der Reinigungsprozess selbst zu einem weiteren ökologischen Problem.“_

Das größte Problem jedoch ist unsichtbar: Der Großteil des Plastiks hat sich bereits in Mikro- und Nanopartikel zerlegt, die am Meeresboden liegen, in der Wassersäule schweben, in die Körper von Meeresorganismen eingedrungen sind und Teil des globalen Stoffkreislaufs geworden sind. Diese Partikel können nicht mit Netzen gefangen oder manuell gesammelt werden. Sie sind bereits in jeder lebenden Zelle auf dem Planeten – in Ihrem Gehirn, in den Organen Ihrer Kinder, in ungeborenen Embryonen, sogar in Eizellen und Spermien.

Auch gängige Entsorgungsmethoden verschlimmern das Problem: Verbrennung – vom Hinterhof-Feuer bis zur industriellen Müllverbrennung – zerlegt Plastik nicht, sondern beschleunigt lediglich seine Fragmentierung in gefährliche Nanopartikel, die sich in der Luft verteilen. Pyrolyse bei 800°C setzt hochgiftige Dioxine und Furane frei. Selbst Recycling trägt zur Kontamination bei: Professor Gündogdu dokumentiert, dass Recyclinganlagen durch Zerkleinerung und Waschprozesse „Milliarden und Abermilliarden von Mikroplastikpartikeln generieren, die dann in Abwasserströme oder Gewässer gelangen.“

Die erschreckende Wahrheit: Es gibt keine Möglichkeit, Nanoplastik aus unserem Körper zu entfernen. Medizinische Verfahren wie Plasmapherese oder Hämosorption können bestenfalls einen winzigen Bruchteil aus dem Blut filtern, während die Partikel längst in Zellen, Organen und Gehirn eingelagert sind. Dr. Ganatra stellt klar:

_“Ich glaube nicht, dass es wissenschaftlich fundierte Methoden gibt, um Mikro- und Nanoplastik aus dem Blut herauszufiltern. Es lagert sich direkt in den Organen ab, und das ist nichts, was man herausfiltern könnte, indem man das Blut durch irgendeine Filtrationsmaschine laufen lässt.“_

Zudem ist ein kompletter Verzicht auf Plastik unrealistisch und wirtschaftlich katastrophal: Plastik ist nach Beton das zweithäufigste Material der Welt und bildet das Rückgrat moderner Industrie, Medizin, Elektronik, Luft- und Raumfahrt sowie Bauwesen. Professor Thompson betont:

_“Plastik ist schließlich kein Feind. Es geht nicht darum, die Produktion von Plastik einzustellen. Es geht darum, die Verschmutzung durch Plastik zu beenden, nicht darum, seine Produktion einzustellen. Plastik kann einen klaren Nutzen für die Gesellschaft haben.“_

Die einzige echte Lösung liegt nicht im Entfernen oder Vermeiden von Plastik, sondern in der Neutralisierung seiner tödlichsten Eigenschaft: der elektrostatischen Ladung. Die ALLATRA-Forschungsgruppe identifizierte bereits vor 20 Jahren, dass Nanoplastik seiner Fähigkeit beraubt werden muss, elektrische Ladung zu akkumulieren und zu halten – nicht nur in einer Petrischale, sondern in der gesamten Biosphäre, ohne Schaden für Mensch, Planet oder das Erdmagnetfeld anzurichten. Dies würde nicht nur die Gesundheitsbedrohung eliminieren, sondern auch überschüssige Energie aus der Biosphäre entfernen, die andernfalls die geodynamische Krise verstärkt und Naturkatastrophen intensiviert.

Diese monumentale wissenschaftliche Herausforderung erfordert jedoch die vereinten Anstrengungen der gesamten Weltgemeinschaft. Kein einzelner Forscher, keine Institution, keine Nation kann diese Herausforderung allein bewältigen.

Falsche Hoffnungen auf Recycling oder Produktionsstopps lenken nur von der Dringlichkeit der wahren Lösung ab und verschwenden kostbare Zeit, die der Menschheit davonläuft.

Dringender Aufruf zum Handeln

Professor Kenner fasst die Dringlichkeit zusammen:

_“Ich denke, es ist sehr wichtig, dass die Menschen verstehen, dass es nicht um große Plastikteile geht, die irgendwo herumliegen, sondern darum, dass diese Produkte allmählich in immer kleinere Partikel zerfallen – und genau das stellt für uns eine große Gefahr dar. Ich bin der Meinung, dass man dies den Menschen bewusst machen muss, damit sie verstehen, dass dies eine Lawine sein könnte, die auf uns zukommt, aber sie wird kommen oder könnte kommen, wenn wir nichts dagegen unternehmen.“_

Die Zeit läuft ab. Die kognitive Beeinträchtigung der Menschheit schreitet voran. Der Film stellt eine berechtigte Frage: Haben wir noch die geistige Klarheit, diese existenzielle Bedrohung zu erkennen und gemeinsam zu handeln?

Über ALLATRA Global Research Center

Das ALLATRA Global Research Center ist eine internationale wissenschaftliche Organisation, die sich der Erforschung globaler Bedrohungen für die Menschheit widmet. In Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern weltweit entwickelt ALLATRA evidenzbasierte Lösungen für die drängendsten Herausforderungen unserer Zeit.

Verfügbarkeit

Die vollständige Dokumentation ist ab sofort auch auf Deutsch kostenlos verfügbar unter

https://allatra.org/de/nanoplastics-threat-to-life

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sovest LLC
Herr Martin Müller
30 N Gould St Ste R
82801 Sheridan
Vereinigte Staaten

fon ..: +12136167876
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Freier Journalist, Vater von 2 Kindern und Großhändler von Restposten. „Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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„Wir sind die Arche“: Mit aktivem Artenschutz die Welt retten

Die Zukunft der biologischen Vielfalt liegt in unseren Händen. Wer meint, alleine nichts ausrichten zu können, wird in diesem Buch eines Besseren belehrt.

Bild„Veränderung ist möglich: Ein Mensch, ein Stück Land, ein Schritt nach dem anderen“. Unter diesem Motto ist soeben das neue Buch von Mary Reynolds „Wir sind die Arche“ im Neue Erde Verlag erschienen – als einfühlsamer Leitfaden, um mit aktivem Artenschutz sprichwörtlich die Welt zu retten, und als Einladung, Teil der wachsenden Arche-Bewegung zu werden.

Die biologische Vielfalt in der Natur nimmt rasant ab. Besonders gefährlich für das ökologische Gleichgewicht ist das beispiellose Artensterben, das heute durch menschlichen Einfluss bis zu 10.000 x höher als unter natürlichen Bedingungen ist, wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung feststellt und den Erhalt der biologischen Vielfalt als eine der „größten Herausforderungen der Menschheit“ bezeichnet.

„Wir sind die Arche“ ist ein Aufruf an alle, für den Schutz genau dieser gefährdeten Artenvielfalt aktiv zu werden. Warten auf die Politik hilft uns nicht weiter und so plädiert die irische Autorin und Landschaftsgärtnerin Mary Reynolds darin für die Schaffung eigener kleiner „Archen“, um Wildtieren, Vögeln, Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten und Kleinstlebewesen verlorenen Lebensraum zurückzugeben.

Ob im eigenen Garten, auf einem Bauernhof oder auf öffentlichen Flächen – jeder Quadratmeter zählt. Durch einfache Maßnahmen wie zum Beispiel reduziertes und bewussteres Mähen können große Effekte erzielt werden: Insekten werden nicht zerschreddert, Kräuter, Wildgräser und -blumen, die sonst unterdrückt werden, können wachsen. Die biologische Vielfalt erhöht sich und zieht mit dem neuen Nahrungsangebot weitere Lebewesen an.

Wir alle können Teil der Lösung sein

Wenn Millionen von uns zusammenarbeiten, um unser eigenes Stückchen Erde zu retten, dann haben wir eine echte Chance auf Veränderung, so der dem Buch zugrunde liegende Gedanke. Tatsächlich machen alleine in Deutschland Privatgärten eine riesige Anzahl kleiner Lebensräume mit einer enormen Gesamtfläche aus, die aufgrund von intensivierter Landwirtschaft und abnehmender Strukturvielfalt im ländlichen Raum wichtige Rückzugsorte für etliche Arten geworden sind, wie auch Experten im WELT-Artikel „Warum die 17 Millionen Gärten in Deutschland wichtige Lebensräume sind“ bestätigen.

Gemeinsam ist Veränderung möglich, sagt die Autorin Mary Reynolds, die mit dem Buch „We are the ARK“ von ihrer Heimat Irland ausgehend bereits eine kleine Bewegung ins Leben gerufen hat. Eine Arche – englisch „Ark“ – ist demnach ein wiederhergestelltes einheimisches Ökosystem. Dafür braucht es weder viel Geld noch Aufwand, sondern lediglich den Willen, Teil der Lösung zu sein und mit Fürsorge und Geduld ein Fleckchen Erde wieder aufblühen zu lassen. Reynolds nennt dies „Taten der wiederherstellenden Zuwendung“ (Acts of Restorative Kindness, kurz ARKs). Jeder kann beim ARKing mitmachen, selbst auf der Fensterbank oder dem Balkon!

Neben den wissenschaftlichen und ökologischen Hintergründen zeigt das Buch alle Schritte auf, um erfolgreich ARKing zu betreiben. Ziel ist es, der Natur zu ermöglichen, ihre eigenen Prozesse zu durchlaufen. So haben zunächst aufkommende Unkräuter und Dornenpflanzen durchaus ihren Sinn. Sie sind Wegbereiter für die Regeneration des Bodens und bieten Schutz für weitere einheimische Arten, die sich somit erst entwickeln können. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Lebensräumen mit Wiesen, Gesteinen, Gebüschen, heimischen Gehölzen und Teichsystemen – so viel Vielfalt wie möglich. Die Natur dankt es uns mit mannigfaltigem Leben.

Von der Gartenbauindustrie zum ARKevismus

Als international gefeierte Landschaftsarchitektin begann Mary Reynolds ihre Karriere 2002 auf der Chelsea Flower Show, bei der sie als deren damals jüngste Teilnehmerin eine Goldmedaille gewann. Ihre Geschichte wurde 2015 unter dem Titel „Dare to be Wild“ verfilmt. Inzwischen ist sie Bestsellerautorin, Rednerin, Fernsehmoderatorin und Begründerin der globalen Bewegung „We are the ARK“, die bereits über 1.400 Archen weltweit verzeichnet und zu der es nun auch eine deutsche Webseite gibt.

Bemerkenswert ist die radikale Wende, die Mary Reynolds von der aufgeräumten Landschaftsgärtnerei hin zum Schutz der wilden Artenvielfalt vollzogen hat. Ihre Kritik an der Gartenbauindustrie mit exotischen, meist nicht vermehrbaren Pflanzen mit hohem Dünge- und Wasserbedarf sowie uniformen „toten“ Rasen führte sie zu gelebtem Umweltaktivismus – ARKevismus -, der auf natürliche, einheimische und lebensraumschaffende Arten setzt und als Basisbewegung alle miteinbeziehen möchte, denen die Natur am Herzen liegt.

Ihr gesammeltes Wissen gibt die „bekehrte“ Umweltschützerin im ARK-Buch weiter, zusammen mit Tipps zur Einbeziehung von Kommunen, Ideen für potentielle Archen und wie man lokale Politiker zur Unterstützung von kleinen Familienbetrieben anregen und Kinder und Jugendliche für aktiven Artenschutz begeistern kann. Weitere Vorschläge sind u.a. Gemeinderäte für Gemeinschaftsgärten in Städten zu gewinnen, eigenes Gemüse anzubauen und Wasser, Flüsse und Ozeane zu schützen, inklusive nachhaltiger Abwasserbehandlungssysteme.

Ein Netz aus Leben, Magie und Hoffnung weben

„Gärten sind Teil der alten Welt, wir müssen eine neue bauen“, sagt Reynolds und fordert, von jedem Stück Land die Hälfte der Natur zurückzugeben, damit diese sich wieder selbst um all die verdrängten Pflanzen und Wildtiere kümmern kann, die unsere Biodiversität ausmachen. Wie das geht, zeigt sie in ihrem neuen Buch, das uns einfühlsam mit auf die Reise nimmt.

Liebevoll illustriert ist „Wird sind die Arche“ Aufruf, Inspiration und praktische Anleitung, um heimische Ökosysteme selbst wiederherzustellen, Gemeinschaftssinn aufzubauen und die eigene Verbindung zur Natur und ihren Geschöpfen zu erneuern: „Es ist an der Zeit, dass wir Menschen uns erheben und zu Webern des Lebensnetzes werden, um die Fäden, die wir zerrissen haben, wieder neu zu knüpfen. Dies ist eine andere Art des Webens. Es ist ein Netz aus miteinander verbundenem Leben, miteinander verbundener Magie und Hoffnung.“

Das Buch erscheint im Neue Erde Verlag, der seit kurzem stolzer Träger des Umwelt- und Klimaschutzpreises der Stadt Saarbrücken ist.

Buchinfo

Mary Reynolds

„Wir sind die Arche“

Hardcover, 276 Seiten, mit farbigen Illustrationen von Ruth Evans
Neue Erde, März 2025
ISBN 978-3-89060-877-8

Link zum Buch mit Leseprobe

„Ein optisches, literarisches und poetisches Meisterwerk. Ein Manifest nicht nur für die Renaturierung unseres Landes, sondern für die Wiederbelebung unserer untrennbaren Verbindung zur Natur und unserer Verantwortung als Hüter unseres Planeten.“
Shyla Raghav, Chief Climate Officer des TIME-Magazins

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Cecilienstraße 29
66111 Saarbrücken
Deutschland

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email : presse@neue-erde.de

Neue Erde ist ein kleiner aber feiner Verlag mit Büchern „für Menschen, die auf dem Weg sind“. Gegründet 1984, hat er mehr als 350 Titel mit einer Gesamtauflage von über einer halben Million veröffentlicht. Europaweiter Vertrieb von vielfach übersetzten Titeln. Übersetzung und Herausgabe von internationalen Titeln in deutscher Sprache. Spezialisiert auf die Themenbereiche Lebenskunst, Spiritualität und Umweltschutz. Eigener Onlineshop: www.neueerde.de

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Wirtschaft

Green2Green: EASYFITNESS übernimmt Bienen-Patenschaft

EASYFITNESS und die Imkerei HannoverBienen starten ein gemeinsames Corporate Social Responsibility-Projekt

BildZusammenfassung: EASYFITNESS, die viertgrößte Fitnesskette Deutschlands, gibt die Zusammenarbeit mit der Imkerei HannoverBienen Heidrun Bethge & Matthias Winter bekannt. Ab dem 1. Juni 2024 unterstützt das Franchiseunternehmen die Betreuung von zwei Bienenvölkern in Hannover. Diese Patenschaft ist Teil der „Bee A Gamechanger – Bee Easy“ Kampagne, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen und Insekten zu schärfen.

Hannover, 01.06.2024 | EASYFITNESS, bekannt für seine vielfältigen und nachhaltigen Fitnessangebote, kündigte eine neue Partnerschaft mit der Imkerei HannoverBienen an. Dabei handelt es sich um ein Corporate Social Responsibility-Projekt, bei dem EASYFITNESS als Pate für zwei Bienenvölker fungiert. Die Partnerschaft, die zunächst auf ein Jahr angelegt ist, folgt auf eine erfolgreiche zweijährige Zusammenarbeit mit der Organisation bee-society gUG, die im April 2022 begann und es EASYFITNESS ermöglichte, den Imker Matthias Winter kennenzulernen. Nach dem Ende dieser Kooperation trat EASYFITNESS direkt an den Imker heran, um die Patenschaft eigenständig weiterzuführen.

„Durch unsere Bienen-Patenschaft möchten wir nicht nur zur Erhaltung der Biodiversität beitragen, sondern auch unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit die dringende Notwendigkeit des Schutzes von Bestäubern näherbringen“, erklärt Michael Mäder, Gründer der Fitnesskette. „Das schöne ist, das wirklich jeder etwas dafür tun kann. Es ist easy!“ 

Die Bienen-Patenschaft beinhaltet die finanzielle Unterstützung für die Pflege und Betreuung der Bienen. Im Gegenzug erhält EASYFITNESS jährlich 10 kg Honig je Bienenvolk, der bei besonderen Anlässen verteilt wird. Doch im Zentrum der Initiative steht die Aufklärungsarbeit. EASYFITNESS und Matthias Winter haben hierfür in einem Interview über die Auswirkungen der Imkerei auf die Umwelt, die Einführung nachhaltiger Praktiken in Unternehmen, insbesondere bei Sport- und Fitnessanlagen, sowie den Zusammenhang von Gesundheit und Natur gesprochen. Das Interview ist Bestandteil der Green to Green Kampagne „Bee A Gamechanger – Bee Easy“. Sie zielt darauf ab, das Bewusstsein und die Bildung über die ökologische Bedeutung von Insekten zu fördern.

 

Das Interview:

 

EASYFITNESS: Was fasziniert dich persönlich an der Imkerei, und wie bist du dazu gekommen?

Matthias: Ich wollte als kleiner Junge schon Imker werden. Meine Eltern waren dagegen und später zog ich zum Studium in die Stadt. Vor elf Jahren lernte ich einen älteren Herrn aus der Nachbarschaft kennen, der Bienen hatte. Er wollte aufhören, und ich bat ihn, beim Imkern mitmachen zu dürfen. So lernte ich die Grundlagen der Imkerei von ihm. Schließlich holte ich im April vor zehn Jahren meine ersten Bienen.

Mich fasziniert besonders das harmonische Zusammenwirken der Bienen. Sie sind fantastische Baumeister und leben in einem harmonischen Gebilde, wo jede Biene für das Ganze lebt. Diese Zusammenarbeit ohne überbordenden Egoismus und das Zusammenspiel von Individuum und Superorganismus finde ich besonders beeindruckend.

EASYFITNESS: Was kann man sich von Bienen abgucken?

Matthias: Man muss vorsichtig sein, Analogien zu ziehen. Eine einzelne Biene entwickelt keinen Egoismus und nutzt ihren freien Willen nur für kleine Entscheidungen, wie die Wahl einer Blume. Die Bienenkönigin ist wichtig, aber sie herrscht nicht. Sie hält das Volk zusammen. Es ist schwierig, das auf menschliche Verhältnisse zu übertragen, aber man kann sehen, dass Bienen gemeinsam Großes schaffen können.

Manchmal ist es hilfreich, sich die Einfachheit der Natur anzusehen und daraus eine Eselsbrücke zu bauen. Jeder muss dabei seine eigene Verbindung finden, und das kann unterschiedlich sein. Für manche Imker ist z. B. nur der Honig wichtig und für andere das Wohl der Bienen, aber es gibt auch eine Horizont-Erweiterung durch die Imkerei. Sie hat mein Interesse an weiteren Insekten und der Natur geweckt, bis hin zur Gartenumgestaltung.

EASYFITNESS: Welchen Einfluss hat die Imkerei auf die Umwelt und Nachhaltigkeit?

Matthias: Die Diskussion darüber ist kontrovers. Die Imkerei an sich trägt relativ wenig dazu bei, das Arten- oder Insektensterben aufzuhalten. Doch wer wirklich etwas für Insekten und die Natur tun will, sollte sich nicht nur auf Honigbienen konzentrieren, die bereits eine Lobby – die Imker – haben. 

Viele Umwelteinflüsse, die Insekten bedrohen, sind vom Menschen verursacht, wie Landschaftsveränderungen und der Verbrauch fossiler Brennstoffe. In landwirtschaftlichen Räumen ist das Insektenleben besonders schwer. Honigbienen könnten zukünftig eine wichtige Rolle als Bestäuber übernehmen, wenn andere Insekten ausfallen. Einige Naturschützer meinen, dass Honigbienen andere Wildbienen verdrängen. Das ist wissenschaftlich kaum belegt, aber es könnte punktuell schwierig sein. Wer also helfen will, kann zwar lokale Imker unterstützen und Honig kaufen, doch darüber hinaus noch viel mehr für die Natur tun.

EASYFITNESS: Glaubst du, dass dich deine Arbeit als Imker verändert hat?

Matthias: Ich rede gerne über Bienen und gebe kleine Impulse, wie jeder etwas tun kann, z. B. Pflanzen auf dem Balkon anbauen. Wenn Menschen die positiven Folgen ihres Handelns sehen, motiviert es sie. Ich sehe es als meinen Bildungsauftrag, das Bewusstsein für die Natur zu fördern. Ich arbeite z. B. gerne mit Kindern zusammen, die sind neugierig und sie sind unsere Zukunft. Ich habe Kooperationen mit zwei Kitas und besuche auch Schulen. Das Wissen zu vermitteln, war eine unerwartet schöne Erfahrung. Beim ersten Mal, als ich in eine Grundschule ging, dachte ich, die grillen mich. Ich mache zwar seit Jahrzehnten Erwachsenenbildung im IT-Bereich, aber Zweitklässler, mal sehen, ob ich da lebend rauskomme. Doch das war so schön, das hat mir so Spaß gemacht. Ich kann nicht die Welt als kleiner Imker verändern, aber ich sehe mich als jemanden, der durch die Arbeit mit Honigbienen einen Einstieg schafft, um Wissen und Sympathie für die Natur zu vermitteln.

 

EASYFITNESS: Welche Vorteile siehst du in der Unterstützung durch ein Unternehmen wie unseres bei der Imkerei und der Wissensvermittlung?

Matthias: EASYFITNESS kümmert sich nicht direkt um meine Bienen, das ist ja auch nicht eure Aufgabe, aber ihr unterstützt indirekt. Ihr als Unternehmen seid ein wunderbarer Multiplikator und setzt euch großartig für die Honigbienen ein, indem ihr meine Aktivitäten unterstützt. Ich möchte das breiter aufstellen und euch Botschaften mitgeben, die ihr verbreiten könnt. Ihr habt eine größere Reichweite als ich alleine und könnt andere Mittel bedienen. Wie mit eurer Videoproduktion, die so auch junge Erwachsene anspricht. Ich sehe mich dabei hoffentlich als Sympathieträger, um diese Botschaften weiterzureichen.

 

EASYFITNESS: Hast du Vorschläge, wie wir unsere Nachhaltigkeitsbemühungen verbessern können?

Matthias: Jedes Unternehmen mit Außenflächen kann etwas tun, oft mit wenig Aufwand. Zum Beispiel könntet ihr einen Grünstreifen nutzen, um Krokusse zu pflanzen. Das kostet wenig und kann gemeinsam mit Mitarbeitern und deren Kindern gemacht werden. Im nächsten Frühjahr sieht man dann die Ergebnisse. Biologisch gesehen schaffen solche Flächen Trittsteine in zersiedelten Gebieten, die Insekten helfen, sich auszubreiten. Projekte wie Insektenhotels brauchen Zeit, um Wirkung zu zeigen, daher muss man Geduld haben.

Es ist authentischer und glaubwürdiger, vor Ort etwas zu tun, anstatt nur weit entfernte Projekte zu unterstützen. Das Unternehmen kann so ein Vorbild sein. Selbst kleine Änderungen, wie das Ersetzen eines Schotterstreifens durch Pflanzen, können einen Unterschied machen. Wichtig ist, das Denken frühzeitig zu ändern und solche Initiativen zu unterstützen. Über solche Aktionen könnte dann auch regelmäßig berichtet werden. Mitglieder könnten ebenfalls einbezogen werden, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

 

EASYFITNESS: Welche Botschaft möchtest du Menschen mitgeben, die überlegen, Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell zu integrieren?

Matthias: Einfach mal auf das eigene Herz hören. Wenn man es ernst meint mit Nachhaltigkeit, kann es funktionieren. Es sollte nicht nur Greenwashing sein. Informiert euch, nutzt externe Beratung und schaut euch Musterprojekte an. Nachhaltigkeit erfordert Engagement und muss sich über Jahre tragen. Praktische, lokale Projekte sind nachhaltiger. Zum Beispiel könnte man eine Kooperation mit einer nahegelegenen Kita starten. Solche Aktionen pflanzen den Gedanken von Nachhaltigkeit in die Köpfe der Kinder. Auch wenn man keine eigenen Kinder hat, ist es wichtig, an die Zukunft zu denken und Verantwortung zu übernehmen.

Letztlich ist es eine Sache der Geschäftsführung. Wenn die Führung Nachhaltigkeit vorlebt und dafür Ressourcen bereitstellt, wird es leichter für alle anderen. Die Mitarbeiter müssen dabei auch Entscheidungen treffen dürfen. Ohne Unterstützung von oben bleibt es beim Blumentopf im Büro. Ich kann als Mitarbeiter die emotionale Ebene suchen: „Liebe Geschäftsführung, ihr habt möglicherweise selber Kinder oder Enkel, in was für einer Welt wollen die leben?“ Wichtig ist, dass die Geschäftsführung weiß, sie kann etwas Gutes tun, selbst wenn sie es delegiert. Vielleicht freut sich eine Mitarbeiterin, wenn sie Freiraum und Budget für Nachhaltigkeitsprojekte bekommt.

EASYFITNESS: Wie kann deiner Meinung nach die breitere Öffentlichkeit zur Unterstützung der Bienen beitragen?

Matthias: Jeder kann etwas tun, ob Gartenbesitzer oder Balkonnutzer. Man sollte insektenfreundliche Pflanzen auswählen. Es geht nicht nur um Honigbienen, sondern auch um Schmetterlinge, Käfer und viele andere Insekten. Man muss nicht gleich alles umgestalten, aber beim Neupflanzen kann man auf insektenfreundliche Pflanzen achten. Statt sterile Pflanzen wie Geranien kann man nützliche Pflanzen setzen. Mediterrane Kräuter zum Beispiel, die kann man dann sogar essen.

Wer einen Garten hat, trägt Verantwortung. Viele wissen nicht, was sie tun können, und pflastern ihre Vorgärten. Es gibt jedoch viele Informationsquellen und Veranstaltungen, die helfen können, wie das Schulbiologiezentrum in Hannover oder zahlreiche naturunterstützende Organisationen. 

EASYFITNESS: Hat sich deine Arbeit durch unsere Zusammenarbeit merklich verändert?

Matthias: Ehrlich gesagt, kümmere ich mich weiterhin um die Bienen wie zuvor. Die Zusammenarbeit hat meine konkrete Tagesarbeit nicht verändert. Allerdings hat sich meine Einstellung geändert und ich habe das Gefühl, mehr Einfluss nehmen zu können. Ich freue mich sehr über die Kooperation und bin motivierter.

 

EASYFITNESS: Welche Rolle spielt das Verständnis von Ökosystemen wie das der Bienen für die allgemeine Gesundheit?

Matthias: Jeder Mensch ist Teil eines großen Ökosystems. Ein Fitnessstudio-Betreiber denkt nicht nur ans Geld, sondern an die Gesundheit vieler Menschen. Ähnlich ist es mit dem Verständnis von Ökosystemen. Ein gutes aktuelles Beispiel ist die Holzverbrennung: Viele denken nur an ihre eigene Wärme, aber bedenken nicht den Umweltschaden und die gesundheitlichen Auswirkungen durch Feinstaub. Dabei hat das Verhalten jedes Einzelnen große Auswirkungen auf die Umwelt.

Es ist wichtig, das eigene Verhalten in den Gesamtkontext der Gesellschaft zu setzen. Jeder kann umweltfreundlicher sein oder sich gesünder verhalten, um die Gesellschaft zu entlasten. Manche leben z. B. vegan aus Überzeugung, was zeigt, dass auch jeder sein eigenes ökologisches Projekt sein kann. Wir sind alle vernetzt, emotional und ökologisch. Gesetzliche Vorgaben sind wichtig, aber sie helfen wenig, wenn die Menschen sie umgehen. Jeder sollte bei sich selbst anfangen, umweltbewusster zu handeln.

EASYFITNESS: Welche Tipps würdest du einem Fitnessstudio-Betreiber geben, der nachhaltige Projekte in sein Geschäftsmodell integrieren möchte?

Matthias: Erstmal selber ein kleines Projekt starten, um Erfahrung zu sammeln und die Leidenschaft zu entfachen. Es ist wichtig, dass die Geschäftsführung selbst überzeugt ist und die Mitarbeiter mit ins Boot holt. Nachhaltigkeit muss von oben vorgelebt werden. Genauso ist wichtig, konkrete, nachvollziehbare Projekte zu haben, an denen die Mitglieder vielleicht sogar aktiv teilnehmen können. Das schafft Identifikation und Engagement.

Eine kreative Idee: Überlegt, wie eure Fitnessgeräte zum Beispiel Strom erzeugen könnten, den ihr sichtbar messen könnt. Die Mitglieder könnten dann sehen, wie viel Energie sie gespart oder sogar produziert haben, was motivierend wirkt. Vielleicht gibt es Modelle, die ohne Strom laufen und durch die Bewegung der Nutzer angetrieben werden. Diese Technologie könnte weiterentwickelt und genutzt werden, um zusätzlich Energie zu erzeugen oder zumindest den Stromverbrauch zu minimieren.

Neben der Technik spielt auch das Verhalten der Mitglieder eine große Rolle. Man könnte sie dazu ermutigen, umweltfreundliche Transportmittel zu nutzen. Eine emotionale Bindung zu den Projekten kann durch die Einbeziehung der Mitglieder beispielsweise in die Gestaltung oder sogar die Pflege von Begrünungsflächen oder eurer Mooswände sein. 

Ihr könntet auch eine optionale Mitgliedschaft anbieten, die ein wenig teurer ist und in ein Nachhaltigkeitsprojekt fließt. Plant dazu dann Events für diese Mitglieder und präsentiert, was mit ihrem Beitrag erreicht wurde. 

EASYFITNESS: Danke dir, Matthias!

 

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EASYFITNESS ist mehr als Fitness.
„Lifestyle and Sport“ lautet das Leitbild des grünen Fitnessanbieters. Seit 2008 macht sich das Fitness-Franchise-Unternehmen zur Aufgabe, Kunden eine Inspiration für ihren aktiveren Alltag zu werden, die Gemeinschaft zu fördern und Raum für Selbstverwirklichung und persönliches Wachstum zu bieten.

Als innovatives Unternehmen stell es sich seit längerem bewusst den Herausforderungen der Zukunft und möchte mit seinem Handeln einen positiven Beitrag für eine nachhaltige Welt leisten – im Einklang mit den gesellschaftlichen Bedürfnissen und mit Rücksicht gegenüber der Umwelt. Nachhaltigkeit, Toleranz und Diversität sind daher längst fest verankerte Unternehmenswerte.

Im Jahr 2024 ist EASYFITNESS mit derweil über 450 Tsd. Mitgliedern, 190 Fitnessclubs und einem jährlichen Wachstum von 20 bis 30 weiteren Standorten eine der größten Fitnessketten und Franchiseanbieter Deutschlands.

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Mitten in Berlin: Großwäscherei bekommt neue Bienenvölker zum Weltbienentag

Der Geschäftsführer des Verbunds textiler Dienstleister für die Hotellerie ist bereits seit mehreren Jahren als Imker aktiv. Die unerwartete Ansiedlung eines Bienenvolks sorgt nun für reichlich Honig.

BildRund um den diesjährigen Weltbienentag wurde unerwartet ein Bienenschwarm auf dem Firmengelände des Servitex-Mitglieds Fliegel Textilservice aus Berlin-Neukölln entdeckt. Rolf Slickers von Servitex hatte zwei leere Bienenbeuten vorbereitet – die eigentlich verschlossen waren – um zukünftige Bienenvölker willkommen zu heißen. Doch wie sich herausstellte, hatte sich durch Wettereinflüsse oder möglicherweise die Hilfe eines Spechts, der sogenannte Fluglochkeil gelockert, wodurch ein kleiner Spalt entstand. In diesem Spalt fand der Schwarm seinen Weg und bezog unerwartet eine der Beuten: „Ich entdeckte diese faszinierende Situation erst vor wenigen Wochen, als ich die Beuten abholen wollte, um sie zum Vater einer Bekannten zu bringen, der als Nebenerwerbsimker 60 Völker führt“, berichtet Rolf Slickers, Geschäftsführer der Servitex GmbH. „Es war eine tolle Überraschung, den Schwarm in einer der Beuten anzutreffen und es zeigt, wie unvorhersehbar die Natur sein kann.“

Die inhabergeführten Betriebe haben sich der Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz bereits seit Jahren verschrieben. Regelmäßig werden neue Maßnahmen und Technologien eingesetzt, um die Textilpflege möglichst ressourcenschonend umzusetzen. Bei den Textilien selbst setzen die Wäschereien ausschließlich auf Biobaumwolle.
Die Ansiedlung der Bienenvölker auf dem Gelände von Fliegel Textilservice ist Teil des Engagements für den Schutz der Bienenpopulationen und die Förderung der Bestäubung von Pflanzen in der Region.

„Ich bin zuversichtlich, dass die geplante Neuansiedlung der Bienenvölker in drei Wochen erfolgreich sein wird“, so „Rolf Slickers, Geschäftsführer der Servitex GmbH. „Dieser unerwartete Schwarm hat uns jedoch gezeigt, dass die Natur manchmal ihre eigenen Pläne hat und wir sind bereit, diese Erfahrung zu teilen und weiterhin aktiv zum Schutz der Bienen beizutragen. Wir sind außerdem stolz darauf, Teil der weltweiten Bemühungen zum Schutz der Bienenpopulation zu sein und möchten andere Unternehmen dazu ermutigen, ebenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um die Bienen und damit unsere Umwelt zu unterstützen.“

Bienen spielen eine entscheidende Rolle in unserem Ökosystem und sind unverzichtbar für die Bestäubung von Pflanzen. Daher ist es auch für Servitex von Bedeutung, einen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung dieser bedrohten Insekten zu leisten. Der Verbund textiler Dienstleister hat bereits Maßnahmen ergriffen, um seine Standorte bienenfreundlich zu gestalten und einen nachhaltigen Lebensraum für diese wichtigen Tiere zu schaffen.

Servitex freut sich über das unerwartete Geschenk der Natur und wird auch in Zukunft ihr Engagement für den Umweltschutz und die Bienengesundheit fortsetzen. Die Mitglieder des Wäschereiverbunds sehen sich in Bezug auf ökologisches Handeln als Großwäschereien besonders gefragt. Dazu gehört aber neben dem Einsatz von umweltschonenden Waschmitteln oder effizienten Technologien der Blick über den Tellerrand hinaus. Die Wäschereibetriebe setzen daher auf zusätzliches Engagement.

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Die Servitex GmbH ist ein Verbund mittelständischer Dienstleister, der sich auf den Bereich Mietwäsche und Textilpflege in der Hotellerie spezialisiert hat. Momentan besteht der Servitex-Verbund aus sieben inhabergeführten Wäschereien mit insgesamt 14 Standorten.
Unter Beachtung ökologischer sowie hygienischer Standards und konsequentem Umweltschutz übernimmt Servitex für den Kunden das gesamte Textilmanagement – vom Einkauf und Pflege bis hin zur Logistik. Das Portfolio des Unternehmens umfasst Frotteewäsche, Bettwäsche, Tischwäsche und Berufsbekleidung in unterschiedlicher Ausführung. Geschäftsführer ist Rolf Slickers.

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Artenschutz in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: E.DIS siedelt Bienenvölker bei Umspannwerken an

Netzbetreiber engagiert sich für den Klimaschutz. Population von Bienen vergrößert. Stromnetz, Naturschutz und Energiewende bei E.DIS in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unter: www.e-dis.de.

BildFürstenwalde/Spree. E.DIS nutzt seine Umspannwerke nicht nur als wichtige Knotenpunkte für den Abtransport des Stroms aus erneuerbaren Energien, sondern auch für den Artenschutz. Der Netzbetreiber aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat mehrere Flächen an Umspannwerken bereitgestellt, damit sich dort Bienenvölker ansiedeln können. Besonders in Ostbrandenburg war es für Imkerinnen und Imker zuletzt eine Herausforderung, geeignete Flächen für ihre Bienen zu finden. E.DIS fördert den Klimaschutz, indem der Netzbetreiber den Völkern an den Umspannwerken Rüdersdorf, Herzfelde und Frankfurt/Oder eine neue Heimat bietet. E.DIS hat hierfür an seinen Knotenpunkten am Stromnetz Blühwiesen gepflanzt und verschiedene Behausungen für die fleißigen Insekten aufgestellt. E.DIS informiert über grünen Strom, Versorgungssicherheit und Naturschutz unter www.e-dis.de.

Somit herrscht nun an den Umspannwerken von E.DIS ein großes Summen. Das rührt nicht nur von der Technik des Stromnetzes – bei der Transformation des Stroms entstehen Schwingungen, sodass man ein zartes Summen hört -, sondern auch von den Bienenvölkern, die auf den Flächen des Netzbetreibers leben. Neben den ostbrandenburgischen Umspannwerken hat der Netzbetreiber auch in Dallgow (Westbrandenburg) Bienen ansiedeln können. Weiterhin stellt E.DIS, Betreiber des Stromnetzes und Gasnetzes in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, am Umspannwerk Schönefeld-Nord (Ostbrandenburg) Flächen für eine Imkerin bereit. Der Netzbetreiber hat bereits im Rahmen seines Engagements für den Artenschutz Blühwiesen gepflanzt, damit die Bienen genug Nahrung finden. Wer mehr über den Naturschutz bei E.DIS erfahren möchte, klickt auf https://www.hamburg040.com/business/2021/strommast-im-landkreis-oder-spree-wartet-auf-bruetende-stoerche/43664.

In Mecklenburg-Vorpommern plant E.DIS weitere Aktivitäten für den Klimaschutz. An zwei Versuchsstandorten in Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sowie im Franzburger Ortsteil Müggenhall (Landkreis Vorpommern-Rügen) legt der Netzbetreiber Blühwiesen an. Der Betreiber des Stromnetzes und Gasnetzes möchte prüfen, ob sich die Wiese für den Artenschutz von alleine wieder aussäht und im kommenden Jahr ohne Unterstützung blüht. Der Netzbetreiber aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sucht hierfür unter der Belegschaft Imkerinnen und Imker, die zukünftig die Flächen für ihre Bienenvölker nutzen möchten. E.DIS unterstützt damit die wichtige Rolle der Insekten für die Bestäubung von Pflanzen und den Erhalt der Artenvielfalt. Weitere Informationen zum Tierschutz, Naturschutz, zum Stromnetz und zur Energiewende sind unter www.e-dis.de zu finden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

E.DIS AG
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15517 Fürstenwalde/Spree
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fax ..: 03361-70-31 36
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Mehr über die E.DIS:
Die E.DIS Netz GmbH, eine 100%-Tochter der E.DIS AG, ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz.
Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 km langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region.
Mit ca. 2.500 Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern. Hauptgesellschafter der E.DIS AG ist E.ON, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.
Seit dem 1. Juli 2013 firmiert das Unternehmen unter dem Namen E.DIS AG.
E.DIS – Zukunft beginnt zusammen.

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