HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur übernimmt das Biomasse-Heizwerk und Wärmenetz in Tarp von den Stadtwerken Flensburg. Ziel: harmonisierte und transparente Preise in beiden Tarper Wärmenetzen.
Nach dem Beschluss der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Flensburg und der Zustimmung der Gemeindevertretung in dieser Woche wird HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, zum 1. Oktober 2026 das Wärmenetz in Tarp der Stadtwerke Flensburg übernehmen. Die HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur ist bereits Betreiber eines Nahwärmenetzes in Tarp – mit dem Übergang kann das Unternehmen zukünftig für rund 870 Kundinnen und Kunden Wärme aus einer Hand anbieten.
Bürgermeister Peter Hopfstock: „Die Konzentration auf einen Versorger für das gesamte Gemeindegebiet war der Gemeinde wichtig. Wir freuen uns, dass dies ab Herbst umgesetzt werden kann und dann nur ein Ansprechpartner für das Thema Wärme für alle da ist. Mit HanseWerk Natur setzen wir dann auf einen kommunalen Partner, der jahrelange Erfahrung in unserer Kommune hat.“
Seit Januar 2012 hatten die Stadtwerke Flensburg mehr als 500 Haushalte in Tarp mit nachhaltiger Fernwärme versorgt. An der umweltfreundlichen Erzeugung der Wärme ändert sich durch den Eigentümerwechsel nichts: Die Energie wird weiterhin im Heizkraftwerk Tarp in Kraft-Wärme-Kopplung im Wesentlichen aus Biomethan, Holzhackschnitzeln und Holz aus der Landschaftspflege erzeugt. Für die angeschlossenen Kunden gilt somit weiterhin, dass sie jederzeit zuverlässig versorgt werden und sich nicht selbst um die Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetzes (GEG) kümmern müssen.
Dr. Gerta Gerdes-Stolzke, Geschäftsführerin von HanseWerk Natur, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist, ist dankbar über den partnerschaftlichen Umgang mit dem Stadtwerken Flensburg. „Die Gespräche mit den Stadtwerken Flensburg waren von Anfang an von Vertrauen geprägt – umso mehr freuen wir uns, dass wir gemeinsam eine gute Lösung für die Zukunft des Wärmenetzes in Tarp gefunden haben.“ Neben den Nahwärmenetzen übernimmt das HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur auch die bestehenden Kundenverträge. Dieser Übergang findet ohne Veränderungen statt. Die Kunden erhalten nach dem 1. Oktober 2026 ein persönliches Begrüßungsschreibens mit allen Informationen.
Fokus auf die Wärmewende in Flensburg
Für die Stadtwerke Flensburg liegt der Schwerpunkt derzeit auf der Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie und der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung im zentralen Flensburger Heizkraftwerk. Dies erfordert erhebliche technische und personelle Ressourcen. „Aktuell arbeiten wir an der Fortschreibung unseres Transformationsplans zur Dekarbonisierung mit Fokus auf Flensburg. Wir fokussieren uns auf unsere Aufgaben in Flensburg mit unserem Transformationsplan zur Dekarbonisierung und freuen uns, mit HanseWerk Natur einen kompetenten Partner für einen reibungslosen Übergang zur Versorgung der Kunden in Tarp gefunden zu haben,“ so Karsten Müller-Janßen, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg.
Was der Übergang für die Kunden bedeutet
Die bisherigen Kunden der Stadtwerke Flensburg erhalten nach dem 30. September 2026 ihre Abschlussrechnung. Danach übernimmt das HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur zu diesem Stichtag die Zählerwerte und die Verträge zu denselben Konditionen – an den Wärmepreisen ändert sich also zunächst nichts. „Wir legen Wert auf maximale Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Preisstruktur“, so Dr. Gerta Gerdes-Stolzke. „Daher planen wir, im Laufe des kommenden Jahres die beiden Wärmenetze in Tarp zu harmonisieren und einen einheitlichen Tarif für alle 870 Kunden einzuführen.“
Über HanseWerk Natur
Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 880 Kilometern. HanseWerk Natur betreibt etwa 1.000 Energieumwandlungsanlagen und versorgt mehr als 70.000 Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe.
37 Prozent der Wärme von HanseWerk Natur werden bereits auf Basis Erneuerbarer Energie oder unvermeidbarer Abwärme erzeugt. Mit einem Dekarbonisierungsfahrplan stellt HanseWerk Natur unter dem Motto „Wärme mit Zukunft. Wärme von hier.“ schrittweise die Wärmenetze auf fossilfreie Energieträger um. Hierbei entsteht für jedes Wärmenetz ein individueller Transformationsplan, abhängig von den örtlichen Gegebenheiten wie dem Wärmebedarf, erneuerbaren Energiequellen in der Umgebung und Netzausbau-Möglichkeiten.
Für kleinere Wärmenetze mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die standardisierte Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft. Darüber hinaus setzt HanseWerk Natur innovative Energiekonzepte um, wie das Holzgaskraftwerk in Wahlstedt, das Kohlenstoff bindet, statt in die Atmosphäre abzugeben; „Kalte Nahwärme“ in einem Neubaugebiet in Stolpe, oder Energielösungen auf Basis von Holzpellets, Biomethan oder Solarthermie. Mit rund 260 Anlagen und einer Erfahrung von über 30 Jahren ist HanseWerk Natur zudem einer der größten Betreiber von Blockheizkraftwerken in Norddeutschland.
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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.
Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor.
Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.
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Mit der gestrigen Vertragsunterzeichnung im Bad Segeberger Rathaus ist der Startschuss für die Erweiterung des Wärmenetzes gefallen. HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, baut 1.700 Meter zusätzliche Leitungen und schließt damit die Schule am Burgfeld und die Franz-Claudius-Schule inklusive der beiden Sporthallen an das Fernwärmenetz an. Gestern haben Bürgermeister Toni Köppen sowie Kai Kowallik vom HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur die Verträge für den Ausbau des Netzes unterzeichnet. „Bad Segeberg ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie das theoretische Planwerk der kommunalen Wärmeplanung in konkrete Projekte und Versorgungskonzepte umgesetzt wird“, sagte Dustin Reichl, kommunaler Ansprechpartner bei HanseWerk Natur, einer Tochter von HanseWerk, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Hannover, Juli 2025 – Deutschland steht mitten im Umbau von Energieversorgung und Mobilität. Der Umstieg auf erneuerbare Energien, der Ausbau des Schienenverkehrs und die Transformation der Automobilindustrie erzeugen nicht nur gesellschaftliche Debatten – sondern vor allem einen enormen Personalbedarf. Wer heute einen zukunftsfesten Beruf sucht, findet in diesen Branchen vielfältige Möglichkeiten. Passend dazu startet das Netzwerk 1A-Stellenmarkt.de nun drei thematisch fokussierte Jobportale, die Bewerber:innen gezielt ansprechen sollen.
Die Kommunale Wärmeplanung ist in aller Munde – im Tessiner Quartier Am Rosengarten ist eine Wärmeversorgung aus Erneuerbaren Energien schon heute Realität. Im Auftrag der Tessiner Wohnungsbaugesellschaft (TWG) hat die HanseWerk Tochtergesellschaft HanseWerk Natur die bestehende Energiezentrale dekarbonisiert, weitere Gebäude an das bestehende Wärmenetz angeschlossen und die neue Wärmelösung in dieser Heizperiode in Betrieb genommen. Die rund 325 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern in den Straßen Am Rosengarten und Helmstorfer Weg erhalten nun fossilfreie Nahwärme aus Holzpellets. „Die bisherige Wärmeversorgung mit Erdgas gehört in diesem Quartier der Vergangenheit an“, sagt Andreas Marake, bei HanseWerk Natur, einem Tochterunternehmen von HanseWerk, zuständig als Kundenreferent für Wärme- und Energielösungen für die Wohnungswirtschaft. Mit der Umstellung spart die TWG im dem Quartier mehr als 580 Tonnen CO2 pro Jahr ein.
HanseWerk Natur, ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, hat das Wärmenetz in Schönberg auf eine fossilfreie Versorgung mit umweltfreundlichen Holzpellets umgestellt. Diesen wichtigen Baustein für die Wärmewende, für den das Unternehmen mit dem „Umweltpreis der Wirtschaft“ ausgezeichnet wurde, hat die HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur an einem „Tag der offenen Tür“ sowie der Roadshow „Wärmewende vor Ort“ einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. 
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