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Mehr Verwaltung, weniger Gast: Warum Hotels ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil verlieren können

Prozesse schaffen Effizienz – doch wenn Administration den persönlichen Gästekontakt verdrängt, gerät das eigentliche Erfolgsmodell der Branche unter Druck.

BildDie Hotellerie hat in den vergangenen Jahren ihre Prozesse konsequent weiterentwickelt. Digitalisierung, Qualitätsmanagement und standardisierte Abläufe sorgen heute vielerorts für mehr Effizienz und Transparenz. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch eine Entwicklung ab, die bislang nur selten im Fokus steht: Mitarbeitende verbringen einen immer größeren Teil ihres Arbeitstages mit administrativen Aufgaben und immer weniger Zeit dort, wo über die Qualität eines Hotelaufenthalts tatsächlich entschieden wird – im persönlichen Kontakt mit dem Gast.
Was zunächst wie eine organisatorische Herausforderung erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Frage. Denn Hotels unterscheiden sich künftig immer weniger über Ausstattung oder Technik. Diese Leistungen setzen Gäste heute voraus. Den Unterschied machen Aufmerksamkeit, Persönlichkeit sowie echte Begegnungen. Genau dafür bleibt im Arbeitsalltag vieler Mitarbeitender jedoch immer weniger Raum.
Die Ursachen liegen selten in einer einzelnen Entscheidung. Vielmehr summieren sich Dokumentationen, interne Abstimmungen, Reportings, Qualitätskontrollen und zusätzliche Prozessvorgaben zu einem Arbeitsalltag, in dem Mitarbeitende immer häufiger organisieren und verwalten, statt Gastgeber zu sein.
Diese Entwicklung beobachten die Personalentwickler diavendo seit Jahren im Rahmen ihrer Coachings und Trainings. Nach Einschätzung der Experten wird deshalb nicht allein der Fachkräftemangel über die Zukunft der Hotellerie entscheiden. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie viel Zeit Mitarbeitenden künftig noch für das bleibt, was Gäste nachhaltig in Erinnerung behalten.
„Die größte Konkurrenz echter Gastfreundschaft ist heute nicht der Fachkräftemangel. Wer Mitarbeitende dauerhaft mit Organisation beschäftigt, darf sich nicht wundern, wenn persönliche Gastmomente immer seltener werden. Außergewöhnliche Erlebnisse entstehen weniger zwischen zwei Checklisten, sondern dort, wo Menschen Zeit haben, aufmerksam zu sein“, so Steffen Schock, Mitinhaber von diavendo.
Gastfreundschaft braucht Präsenz: Gerade diese persönlichen Begegnungen entscheiden über die Qualität eines Aufenthalts. Gäste erinnern sich selten an perfekt organisierte Prozesse. Sie erinnern sich an Menschen, die zuhören, Situationen erkennen und im richtigen Augenblick individuell handeln. Solche Momente lassen sich weder standardisieren noch automatisieren. Sie entstehen eben dort, wo Mitarbeitende Handlungsspielräume besitzen.
„Die Hotellerie hat in den vergangenen Jahren gelernt, Prozesse zu perfektionieren. Jetzt muss sie wieder lernen, Begegnungen zu ermöglichen. Ein Gast soll ein Hotel nicht nur zufrieden verlassen. Er sollte einen Moment mitnehmen, an den er später gerne zurückdenkt. Genau dafür brauchen Mitarbeitende wieder mehr Zeit, mehr Vertrauen sowie mehr Freiheit“, ergänzt Bernhard Patter, geschäftsführender Gesellschafter von diavendo. „Führung spielt hier eine entscheidende Rolle. Und die bedeutet nicht immer neue Regeln einzuführen. Gute Führung reduziert Komplexität und schafft Freiräume. Erst wenn Mitarbeitende Entscheidungen treffen dürfen und Zeit für den Gast haben, entsteht jene Qualität, die kein Standard der Welt ersetzen kann.“
Für Hotelunternehmen bedeutet das einen Perspektivwechsel. Nicht jede Aufgabe schafft automatisch einen Mehrwert für den Gast. Nicht jede Regel verbessert den Aufenthalt. Führungskräfte sollten deshalb ihre Organisation konsequent aus Sicht der Gäste und Mitarbeitenden hinterfragen.
Die Zukunft der Hotellerie entscheidet sich nicht allein an besseren Prozessen. Erfolgreich werden jene Hotels sein, die ihre Organisation konsequent vom Gast herdenken. Prozesse schaffen Effizienz. Menschen schaffen Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundlage für Begeisterung, Loyalität und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Quelle Foto: Kubiza Photo/diavendo GmbH

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

diavendo GmbH
Herr Bernhard Patter
Thalfinger Straße 69
89275 Oberlechingen
Deutschland

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Im Herbst 2008 gründete der ehemalige Vorstand und Mitinhaber der IFH Aktiengesellschaft Bernhard Patter das Beratungsunternehmen für Personal- und Unternehmensentwicklung diavendo. Dabei spezialisiert sich der gebürtige Grazer mit seinem Geschäftspartner Steffen Schock auf die Beratung von Unternehmen aller servicenahen Wirtschaftszweige in den Bereichen Vertrieb, Führung und Kommunikation. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf Führungskräfte- und Verkaufstrainings in der Dienstleistungsbranche. Als „Die Persönlichkeitsentwickler“ sind sie europaweit für verschiedene Unternehmen erfolgreich tätig.

www.diavendo.com

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Herr Wolf-Thomas Karl
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8306 Brüttisellen

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Wirtschaft

Die Vorteile externer Moderatoren

In Workshops soll partizipativ Wandel gestaltet, Problemlösungsprozesse installiert oder verbessert, Organisationen weiter entwickelt, Innovationen oder Ideen gefunden werden.

BildWorkshops sind kurze, konzentrierte Arbeitseinheiten, meist firmenintern. Und trotzdem werden überwiegend externe Moderatoren eingekauft. Der Vorteil liegt in der neutralen Prozessführung. Außerdem verfügen sie über eine breite Methodenkompetenz, die zu einer höheren Ergebnisqualität führt.

Der Moderator ist also kein Experte in der Sache, sondern in der Kommunikation. Alle Teilnehmenden des Workshops sind auf ihre Art Experten und sollen ihre Sicht auf die Dinge beisteuern können. Der Moderator aktiviert auch diejenigen, die nicht die Wortführer sind – und nicht selten staunen die Kollegen über die durchdachten Aussagen der „Stillen“.

Das Ziel eines Workshops ist ein für alle nachvollziehbares, gemeinsam entwickeltes Ergebnis. Der Vorteil: weil alle mitgearbeitet und abgestimmt haben, stehen alle zu dem Resultat. Anders als eine „Top-Down“-Anweisung, die oft nicht wirklich gelebt und akzeptiert wird.

Kann ein externer Moderator interne Themen bearbeiten?

Kann er. Indem er von Ihnen gut gebrieft wird. Am Anfang der Zusammenarbeit steht ein Auftragsgespräch, in dem der Moderator Ihre Ziele kennen lernt, die Schwierigkeiten, die Sie sehen, die möglichen Ergebnisse. Kein professioneller Moderator wird zusagen, ein bestimmtes Ergebnis herzustellen, denn jeder Workshop ist ergebnisoffen. Der Moderator ist nicht für das Ergebnis verantwortlich, sondern dafür, dass sich die Gruppe gemeinsam um ein Ergebnis bemüht.

Das Auftragsgespräch

Der Moderations-Auftrag muss erreichbar sein. Schon im Auftragsgespräch wird ein erfahrener Moderator als Sparringspartner für Ihre Ideen fungieren. Um Zeit zu sparen sollte die Gruppe entscheidungsbefugt sein. Sie sollte das Vertrauen der Teamleitung und Geschäftsführung haben. Wenn Ideen erarbeitet werden sollen, ist eine heterogene Gruppe im Vorteil. Auch die Größe der Gruppe spielt eine Rolle – und die Zeit für den Workshop. Mehr als 15 Personen sollten es nicht sein – oder die Teilnehmer werden wieder in kleinere Gruppen aufgeteilt. Im Auftragsgespräch wird auch geklärt, ob der Workshop hierarchieübergreifend geplant werden sollte. Insgesamt werden hier die Grundlagen für die Konzeption gelegt, die später mit dem Auftraggeber noch einmal abgesprochen wird.

Zugrunde liegt eine Vertrauensbeziehung. Ohne die geht es nicht, denn nur mit Transparenz kann ein Externer die interne Aufgabe lösen. Deshalb gehört eine Vertraulichkeitserklärung immer dazu.

Kenntnisse von Workshop-Moderatoren

Die sind ganz unterschiedlich, deshalb ist es gut, sich beraten zu lassen. Nicht jeder Moderator passt zu jedem Workshop. Zusätzlich zu den kommunikativen Methoden, die natürlich alle mitbringen, haben sie Kenntnisse in Organisationsentwicklung, Prozess- und Projektmanagement, im Design Thinking, Strategieentwicklung, Leadership, Change, und es gibt Spezialisten für unterschiedlichste Anlässe, von Bürgerbeteiligung über Digitalisierung bis Verwaltungs-Abbau. Eine Vermittlungsagentur mit persönlicher Beratung kann Ihnen sehr viel Zeit sparen bei der Suche nach dem Moderator, den Sie benötigen.

Gender-Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.

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Kattfußstr. 46
13593 Berlin
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Der moderatorenpool-deutschland ist mehr als eine Moderatoren-Vermittlung: unser Fokus liegt auf der persönlichen Beratung auf Augenhöhe. Die Agenturchefin Katharina Gerlach vereint praktische Erfahrung als Moderatorin (Radio, Messe, Event, Workshop, Gruppen-Facilitation) mit der langjährigen Kenntnis der Expertise und Individualität von über 300 Moderatorinnen und Moderatoren. Sie sucht ständig neue Moderator:innen, um das Gesamtportfolio auf hohem Niveau zu verbreitern. Sie ist der Garant für ein perfektes Match zwischen Kundenbedarf und Moderationskompetenz.

Unser Portfolio
Wir vermitteln professionelle Moderator*innen für Veranstaltungen in ganz Deutschland und weltweit. Darunter eine große Anzahl von native speakern, gerade bei internationalen Messen und Kongressen sind diese Profis unsere erste Wahl.
Oder brauchen Sie Journalist*innen, die jede Diskussion, jedes Symposium leiten können und Ihren Podcast begleiten? Oder Messemoderator*innen, Workshopmoderator*innen, solche mit agilem, technischen, Healthcare-Hintergund? Haben wir! Junge Moderator*innen mit Followern in den sozialen Medien? Solche für Videoproduktionen, Podcasts, bekannte Moderatoren … kontaktieren Sie uns.

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Facility Management muss Standorte krisenfähig machen

Zivile Verteidigung und betriebliche Krisenfähigkeit: Gebäude müssen bei Strom-, Wasser-, Kommunikations- und Versorgungsausfällen handlungsfähig bleiben.

BildFM-Connect.com fordert belastbare Notbetriebs-, Versorgungs- und Kommunikationskonzepte für Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen

Seestermühe, 27. Juli 2026 – Mit dem Pakt für den Bevölkerungsschutz und den neuen Arbeitshilfen zur Zivilen Verteidigung rückt die Krisenfestigkeit Deutschlands stärker in den politischen Mittelpunkt. Für Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen stellt sich damit eine praktische Frage: Wie lange bleiben ihre Gebäude und Standorte handlungsfähig, wenn Strom, Trinkwasser, Kommunikation, Verkehr oder externe Dienstleistungen ausfallen?

FM-Connect.com sieht hier eine zentrale Aufgabe des Facility Managements. Gebäude sind nicht nur Immobilien. Sie sind Arbeitsorte, Versorgungsstrukturen, Verwaltungszentren, Produktionsstätten, Behandlungsorte, Bildungsstätten und Knotenpunkte gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit. Ihre technische und organisatorische Widerstandsfähigkeit entscheidet darüber, ob Menschen geschützt, wichtige Prozesse fortgeführt und Störungen geordnet bewältigt werden können.

„Bevölkerungsschutz wird häufig mit Einsatzfahrzeugen, Warnsystemen und staatlichen Krisenstäben verbunden. Der Ernstfall entscheidet sich aber auch im Gebäude: Funktioniert die Notstromversorgung? Gibt es Wasser, Kommunikation und sichere Bereiche? Sind Verantwortliche erreichbar? Und weiß die Organisation, welche Funktionen sie aufrechterhalten muss?“, sagt Kay Meyer, Geschäftsführer der FM-Connect.com Network GmbH.

Politischer Hintergrund: Vom Katastrophenschutz zur gesamtgesellschaftlichen Vorsorge

Die Bundesregierung reagiert mit dem Pakt für den Bevölkerungsschutz auf eine veränderte europäische Sicherheitslage, zunehmende hybride Bedrohungen und die Erfahrungen aus Naturkatastrophen und größeren Versorgungsausfällen. Bis 2029 sollen zehn Milliarden Euro in den Bevölkerungsschutz und die Zivile Verteidigung investiert werden. Vorgesehen sind unter anderem modernere Warn- und Kommunikationssysteme, eine Stärkung des Technischen Hilfswerks, Verbesserungen der Trinkwasser- und Notstromversorgung sowie neue Strukturen für Koordination und Lagebewertung.

Das BBK stellt Kommunen seit Juni 2026 konkrete Arbeitshilfen zur Verfügung. Sie sollen ein gemeinsames Verständnis möglicher Krisen- und Verteidigungslagen schaffen und helfen, Informationen über Bevölkerung, Energieversorgung, Gesundheitsversorgung, kritische Infrastrukturen, Gefahrenabwehr und vorhandene Ressourcen zusammenzuführen.

Auch die Europäische Union verfolgt mit ihrer Preparedness-Union-Strategie einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz. Öffentliche Stellen, Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen sollen besser in Vorsorge und Krisenbewältigung eingebunden werden. Die Strategie sieht unter anderem öffentlich-private Notfallprotokolle, Mindestanforderungen an Vorsorge, Übungen sowie Leitlinien für eine Eigenversorgungsfähigkeit der Bevölkerung von mindestens 72 Stunden vor.

Aus Sicht von FM-Connect.com folgt daraus eine klare Konsequenz: Staatliche Vorsorge und betriebliche Vorsorge müssen ineinandergreifen. Öffentliche Einsatzkräfte können den internen Gebäudebetrieb, die Kenntnis technischer Anlagen und die objektspezifische Notfallorganisation nicht ersetzen.

Gebäude sind operative Bestandteile gesellschaftlicher Resilienz

Ein Stromausfall betrifft in einem Gebäude nicht nur die Beleuchtung. Er kann Aufzüge, Zutrittskontrolle, Lüftung, Kühlung, Trinkwasserförderung, Kommunikation, Sicherheitsanlagen, Küchen, Labore, medizinische Geräte oder Produktionsanlagen beeinträchtigen.

Ein Ausfall der Wasserversorgung betrifft nicht allein das Trinken. Er kann Sanitäreinrichtungen, Betriebsgastronomie, Pflege, Reinigung, Kühlung, Produktion, Löschwasserversorgung und hygienische Mindeststandards beeinflussen.

Eine gestörte Kommunikation führt dazu, dass Verantwortliche, Dienstleister, Nutzer und Einsatzkräfte nicht mehr zuverlässig erreicht werden. Gleichzeitig können digitale Zutritts-, Buchungs-, Alarmierungs- und Gebäudemanagementsysteme ausfallen.

Facility Management muss diese Abhängigkeiten kennen und in beherrschbare Betriebszustände übersetzen. Dafür reicht ein allgemeiner Notfallordner nicht aus. Erforderlich sind objektspezifische Szenarien, technische Last- und Prioritätenlisten, eindeutige Entscheidungsbefugnisse und regelmäßig geprüfte Ersatzverfahren.

Keine pauschale Bunkerpflicht – aber eine klare Vorsorgeaufgabe

Aus dem Pakt für den Bevölkerungsschutz ergibt sich gegenwärtig keine allgemeine Pflicht für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen, ihre Gebäude zu Schutzräumen umzubauen. Der Pakt ist zunächst ein politisches und finanzielles Eckpunkteprogramm. Weitere gesetzliche Anpassungen sollen nach den bisherigen Planungen bis 2027 vorbereitet werden.

Facility Management sollte deshalb weder in Alarmismus verfallen noch die Entwicklung abwarten. Bestehende Pflichten zum Arbeits-, Gesundheits-, Brand- und Personenschutz, zur sicheren Betriebsorganisation und zur Gefahrenabwehr gelten unabhängig vom neuen Pakt weiter.

Objektbezogen zu klären ist insbesondere, welche Reaktion bei einem Ereignis sicherer ist:

* vollständige Räumung,
* Teilräumung,
* Verbleib in geschützten Gebäudebereichen,
* kontrollierter Notbetrieb,
* geordnete Stilllegung,
* Verlagerung kritischer Prozesse,
* Aufnahme oder Betreuung zusätzlicher Personen.

Ein interner sicherer Bereich ist dabei nicht automatisch ein behördlich anerkannter öffentlicher Schutzraum. Die Begriffe und Funktionen müssen eindeutig getrennt werden.

FM-Einordnung: Vom Normalbetrieb zum definierten Notbetrieb

Business Continuity Management im Facility Management beginnt mit der Frage, welche Leistungen und Gebäudefunktionen für Menschen, Kerngeschäft und öffentliche Aufgaben unverzichtbar sind.

FM-Connect.com unterscheidet dabei zwischen Normalbetrieb, eingeschränktem Betrieb, Notbetrieb, kontrollierter Stilllegung und Wiederanlauf. Die dafür erforderlichen technischen und organisatorischen Fähigkeiten müssen bereits vor einer Krise geplant werden. Die FM-Connect-Microsite zum BCM behandelt unter anderem Business-Impact-Analyse, Risikobewertung, Szenarioanalyse, Redundanz, Wiederanlaufplanung und Krisenorganisation.

1. Kritische Funktionen priorisieren

Nicht jede Gebäudefunktion muss im Notbetrieb uneingeschränkt fortgeführt werden. Betreiber müssen zunächst festlegen:

* Welche Prozesse schützen unmittelbar Leben und Gesundheit?
* Welche Anlagen verhindern erhebliche Folgeschäden?
* Welche Funktionen werden für öffentliche Aufgaben oder die Produktion benötigt?
* Welche Bereiche können kontrolliert abgeschaltet werden?
* Wie lange darf eine Funktion ausfallen?
* Welche Mindestleistung ist erforderlich?
* Welche Abhängigkeiten bestehen zu Personal, Lieferanten und Medien?

Eine Business-Impact-Analyse schafft hierfür eine belastbare Grundlage.

2. Notstromversorgung realistisch bewerten

Das Vorhandensein eines Notstromaggregats bedeutet noch keine belastbare Notstromversorgung. Zu prüfen sind:

* tatsächlich angeschlossene Verbraucher,
* verfügbare elektrische Leistung,
* Kraftstoffvorrat und Nachbetankungsmöglichkeit,
* Start- und Umschaltverhalten,
* Dauerbetriebsfähigkeit,
* Wartungs- und Prüfstatus,
* Kühlung und Lüftung des Aggregatraums,
* Verfügbarkeit von Ersatzteilen,
* personelle Bedienfähigkeit,
* Verhalten bei Ausfall der Gebäudeautomation.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern Systeme, die im Alltag nicht als kritisch wahrgenommen werden, im Notbetrieb aber unverzichtbar sind. Dazu gehören beispielsweise Abwasserpumpen, Druckerhöhungsanlagen, Kommunikationssysteme, Ladegeräte, Türen, Schranken oder die Kühlung technischer Räume.

3. Trinkwasser und Sanitärbetrieb sichern

Bei einer Unterbrechung der öffentlichen Wasserversorgung muss geklärt sein:

* Welche Mindestmengen werden für Menschen und Prozesse benötigt?
* Welche Bereiche müssen aus hygienischen Gründen geschlossen werden?
* Welche Ersatzversorgung ist möglich?
* Gibt es geeignete Einspeise- oder Übergabepunkte?
* Wie werden Toiletten, Pflege, Küchen und Reinigung organisiert?
* Wie wird eine Wiederinbetriebnahme hygienisch abgesichert?
* Wer stimmt Maßnahmen mit Wasserversorger und Gesundheitsamt ab?

Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich zwischen Bürogebäude, Krankenhaus, Pflegeeinrichtung, Schule, Industrieanlage und Verwaltungsstandort.

4. Kommunikationsfähigkeit erhalten

Krisenkommunikation darf nicht ausschließlich von Mobilfunk, Cloud-Diensten oder dem Unternehmensnetz abhängig sein. Notwendig sind abgestufte Kommunikationswege, beispielsweise:

* Festnetz und Mobilfunk,
* Betriebsfunk,
* Satellitenkommunikation für besonders kritische Standorte,
* Lautsprecher- und Sprachalarmanlagen,
* Boten- und Meldeverfahren,
* gedruckte Kontakt- und Alarmierungslisten,
* definierte Informationspunkte für Nutzer,
* abgestimmte Kommunikation mit Behörden und Einsatzkräften.

Entscheidend ist nicht die Anzahl der Systeme, sondern ihre Verfügbarkeit, Reichweite und Bedienbarkeit unter realen Störungsbedingungen.

5. Evakuierung und Verbleib im Gebäude gemeinsam planen

Klassische Evakuierungskonzepte sind häufig auf Brandereignisse ausgerichtet. Zivile Krisenlagen können jedoch andere Reaktionen erfordern.

Bei Gefahrstofffreisetzungen, Angriffslagen, großflächigen Verkehrsunterbrechungen oder unsicheren Außenbereichen kann ein vorübergehender Verbleib im Gebäude sicherer sein als eine sofortige Räumung. Umgekehrt können ein längerer Strom-, Wasser- oder Lüftungsausfall eine geordnete Evakuierung erforderlich machen.

Die FM-Connect-Microsite zur Evakuierung behandelt unter anderem Teil-, Voll- und phasenweise Räumungen, sichere Bereiche, Alarmierung, Sammelstellen, Evakuierungshelfer und den Schutz besonders gefährdeter Personen.

6. Besonders schutzbedürftige Menschen berücksichtigen

Gesellschaftliche Verantwortung zeigt sich daran, wie Organisationen mit Personen umgehen, die sich nicht ohne Unterstützung schützen können. Dazu können gehören:

* Menschen mit Mobilitäts-, Seh- oder Hörbeeinträchtigungen,
* ältere oder pflegebedürftige Personen,
* Kinder,
* Patienten,
* Personen mit regelmäßig benötigten Medikamenten,
* Besucher ohne Ortskenntnis,
* Fremdfirmen und Lieferanten,
* Menschen mit geringen Deutschkenntnissen.

Notfallplanung muss hierfür Hilfsmittel, Begleitpersonen, barrierefreie Kommunikation, Rückzugsbereiche und alternative Transportmöglichkeiten vorsehen.

7. Schnittstellen zur Kommune vorbereiten

Kommunale Krisenstäbe und Einsatzkräfte benötigen im Ereignisfall verlässliche Informationen. Betreiber größerer oder gesellschaftlich wichtiger Standorte sollten daher objektbezogen klären, welche Daten vorbereitet und bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden können.

Dazu gehören beispielsweise:

* Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis,
* aktuelle Gebäude- und Lagepläne,
* Personenzahlen und Nutzungsarten,
* Gefahrstoff- und Anlageninformationen,
* Zufahrten und Aufstellflächen,
* Notstrom- und Wasserkapazitäten,
* verfügbare Räume und Ressourcen,
* vorhandene Kommunikationsmittel,
* besonders schutzbedürftige Nutzungen,
* mögliche Auswirkungen eines Standortausfalls.

Die BBK-Arbeitshilfe zur Kreisbeschreibung verfolgt auf kommunaler Ebene einen vergleichbaren Ansatz: Vorhandenes Wissen und lokale Ressourcen sollen systematisch erfasst und für den Ereignisfall nutzbar gemacht werden.

Konkreter Bezug zu den FM-Connect-Microsites

Business Continuity Management

Die Microsite bcm.fm-connect.com stellt die Aufrechterhaltung kritischer Unternehmensfunktionen in den Mittelpunkt. Sie verbindet Kerngeschäft, Gebäude, technische Anlagen, infrastrukturelle Dienstleistungen, Kommunikation und Lieferketten. Ziel ist ein betriebsbereiter und dokumentierter Notfallvorsorgeplan, der auf die jeweilige Organisation zugeschnitten ist.

Gebäudebetrieb und technische Anlagen

Das Teilthema „Gebäudebetrieb und technische Anlagen“ behandelt Brandmeldeanlagen, Sicherheitsbeleuchtung, Entrauchung, Alarmierung, elektrische Schutzsysteme, Aufzüge, Fluchtwegtechnik und Notstromversorgung als Voraussetzungen für Personenschutz und sichere Reaktionen.

Betriebliches Notfallmanagement

Die Microsite notfallmanagement.fm-connect.com verbindet Risikoanalyse, Alarm- und Notfallpläne, Krisenorganisation, Kommunikation, Notfallausrüstung, Schulung und Zusammenarbeit mit externen Einsatzorganisationen.

Evakuierungsmanagement

Die Microsite evakuierung.fm-connect.com behandelt die Vorbereitung kurzfristiger und längerfristiger Evakuierungen, sichere Bereiche, Personenstromplanung, Alarmierung, Sammelstellen sowie die Zusammenarbeit mit Behörden und Hilfsorganisationen.

Wahrnehmbare BCM-Indikatoren

Notfallfähigkeit darf nicht nur auf dem Papier bestehen. FM-Connect.com nennt mess- und beobachtbare Kriterien wie Ersatzsysteme, technische Verfügbarkeit, Erreichbarkeit verantwortlicher Personen, belastbare Kommunikationswege und funktionierende operative Abläufe.

Interview mit Kay Meyer, Geschäftsführer der FM-Connect.com Network GmbH

Frage: Herr Meyer, warum ist der Pakt für den Bevölkerungsschutz für Facility Manager relevant?

Kay Meyer: Weil Bevölkerungsschutz nicht an der Grundstücksgrenze endet. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen müssen ihre Gebäude zunächst selbst in einen sicheren Zustand bringen. Einsatzkräfte kennen nicht jede Anlage, jede Abhängigkeit und jeden betrieblichen Prozess. Dieses Wissen liegt beim Betreiber und beim Facility Management.

Frage: Wird Facility Management damit Teil der Zivilen Verteidigung?

Kay Meyer: Facility Management übernimmt keine staatlichen Aufgaben. Es leistet aber einen wichtigen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Handlungsfähigkeit. Wer ein Krankenhaus, eine Verwaltung, eine Produktionsstätte oder ein großes Bürogebäude betreibt, trägt Verantwortung dafür, dass Menschen geschützt und kritische Funktionen geordnet aufrechterhalten oder heruntergefahren werden.

Frage: Müssen Unternehmen jetzt Schutzräume bauen?

Kay Meyer: Aus dem aktuellen Pakt ergibt sich keine pauschale Schutzraumpflicht für Unternehmen. Das wäre auch fachlich zu undifferenziert. Zunächst braucht es eine Risiko- und Nutzungsanalyse. Je nach Standort kann es sinnvoll sein, geeignete interne Aufenthaltsbereiche zu bestimmen. Diese sind aber nicht automatisch öffentliche Schutzräume.

Frage: Wo liegen in Gebäuden die größten Schwachstellen?

Kay Meyer: Häufig in den Abhängigkeiten. Ein Notstromaggregat ist vorhanden, versorgt aber nicht alle tatsächlich kritischen Verbraucher. Eine Alarmierung funktioniert, solange Mobilfunk und IT verfügbar sind. Ein Notfallplan nennt Personen, die das Unternehmen längst verlassen haben. Technische Anlagen sind vorhanden, aber niemand hat den Notbetrieb praktisch erprobt.

Frage: Wie sollte die Notstromversorgung bewertet werden?

Kay Meyer: Nicht nach Typenschild, sondern nach Funktion. Welche Verbraucher sind angeschlossen? Wie lange reicht der Kraftstoff? Wer kann die Anlage bedienen? Funktioniert die Umschaltung? Welche Wärme entsteht im Technikraum? Wie wird nachgetankt, wenn der Verkehr eingeschränkt ist? Diese Fragen müssen praktisch beantwortet werden.

Frage: Reichen bestehende Brandschutz- und Evakuierungspläne aus?

Kay Meyer: Nein. Sie sind wichtig, decken aber andere Szenarien nicht vollständig ab. Bei einem Brand wird in der Regel geräumt. Bei einer Gefahrstoffwolke oder einer unsicheren Außenlage kann der Verbleib im Gebäude richtig sein. Bei längerem Wasser- oder Stromausfall muss vielleicht zeitversetzt evakuiert werden. Dafür braucht es differenzierte Entscheidungen.

Frage: Welche Bedeutung hat soziale Verantwortung?

Kay Meyer: Eine Organisation ist nur so krisenfest wie ihr Umgang mit den Menschen, die besondere Unterstützung benötigen. Barrierefreiheit, verständliche Alarmierung, Medikamente, Pflege, Begleitpersonen und geeignete Rückzugsbereiche dürfen nicht erst im Ereignisfall diskutiert werden.

Frage: Welche Rolle spielen FM-Dienstleister?

Kay Meyer: Eine erhebliche. Sie betreiben Anlagen, kennen technische Details und stellen Personal bereit. In der Krise muss aber klar sein, welche Leistungen weiter erbracht werden, welches Personal tatsächlich verfügbar ist und welche Prioritäten gelten. Allgemeine Verfügbarkeitsversprechen reichen nicht. Das gehört konkret in Verträge und Notfallvereinbarungen.

Frage: Sollten Unternehmen ihre Planung mit den Kommunen abstimmen?

Kay Meyer: Bei größeren, kritischen oder besonders sensiblen Standorten ist das sinnvoll. Die Kommune muss nicht den internen Notfallplan genehmigen. Aber Ansprechpartner, Zufahrten, Gefahren, Personenzahlen, technische Ressourcen und wesentliche Abhängigkeiten sollten dort bekannt sein, wo sie im Ereignisfall relevant werden.

Frage: Wie verhindert man übertriebene oder unwirtschaftliche Maßnahmen?

Kay Meyer: Durch eine saubere Business-Impact-Analyse. Nicht alles muss redundant ausgeführt werden. Entscheidend ist, welche Funktion wie lange benötigt wird und welche Folgen ein Ausfall hätte. Daraus ergibt sich eine risikobasierte und wirtschaftlich vertretbare Priorisierung.

Frage: Was sollten Geschäftsführungen und öffentliche Träger jetzt beschließen?

Kay Meyer: Sie sollten ein objektspezifisches Resilienzprogramm beauftragen. Dazu gehören Szenarien, kritische Prozesse, technische Abhängigkeiten, Zuständigkeiten, Notbetriebsanforderungen, Investitionsbedarf und Übungen. Bevölkerungsschutz wird erst wirksam, wenn aus politischen Zielen konkrete Betriebsfähigkeit entsteht.

Handlungsprogramm für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

FM-Connect.com empfiehlt ein Vorgehen in sieben Schritten:

1. Verantwortlichkeiten festlegen

Geschäftsführung, Krisenstab, Facility Management, Arbeitsschutz, Sicherheit, IT, Kommunikation und Dienstleister müssen klare Rollen und Vertretungen erhalten.

2. Business-Impact-Analyse durchführen

Zeitkritische Prozesse, maximal tolerierbare Ausfallzeiten, Mindestleistungen und technische Abhängigkeiten sind zu bestimmen.

3. Objektspezifische Szenarien entwickeln

Mindestens zu betrachten sind:

* Stromausfall,
* Wasserausfall,
* Kommunikationsausfall,
* Ausfall von Heizung, Lüftung oder Kälte,
* Verkehrs- und Lieferunterbrechungen,
* Gefahrstoffereignisse,
* Räumung oder Verbleib im Gebäude,
* Personalausfall,
* Ausfall wesentlicher Dienstleister.

4. Technische Notbetriebsfähigkeit prüfen

Notstrom, Wasserversorgung, Sanitärbetrieb, Alarmierung, Zutritt, Beleuchtung, Lüftung, Aufzüge, Kommunikation und manuelle Ersatzverfahren sind funktional zu testen.

5. Notfall- und Wiederanlaufpläne aktualisieren

Die Pläne müssen klare Auslösekriterien, Entscheidungsbefugnisse, Prioritäten, Kommunikationswege und Übergänge zwischen Not- und Normalbetrieb enthalten.

6. Kommunale und externe Schnittstellen klären

Kontakte zu Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Kommune, Versorgern, Gesundheitsamt und wichtigen Lieferanten sind aktuell und redundant vorzuhalten.

7. Regelmäßig üben und auditieren

Planspiele, technische Funktionstests und praktische Übungen zeigen, ob Personal, Anlagen und Kommunikation tatsächlich zusammenwirken.

Nutzen für Unternehmen

Ein systematisch aufgebautes Resilienz- und BCM-Konzept ermöglicht:

* besseren Schutz von Beschäftigten und Besuchern,
* geringere Betriebsunterbrechungen,
* klare Priorisierung knapper Ressourcen,
* belastbare Entscheidungen in Krisen,
* höhere Verfügbarkeit technischer Anlagen,
* bessere Steuerung von FM-Dienstleistern,
* nachvollziehbare Investitionsentscheidungen,
* geringere Folgeschäden,
* höhere Liefer- und Leistungsfähigkeit,
* Stärkung des Vertrauens von Kunden und Beschäftigten.

Nutzen für öffentliche Einrichtungen

Kommunen, Behörden, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser und soziale Träger gewinnen:

* größere Handlungsfähigkeit bei Versorgungsausfällen,
* besseren Schutz besonders gefährdeter Nutzergruppen,
* transparente Ressourcen- und Zuständigkeitsübersichten,
* abgestimmte Schnittstellen zu Krisenstäben und Einsatzkräften,
* belastbare Notbetriebs- und Evakuierungsverfahren,
* bessere Grundlagen für Haushalts- und Investitionsplanung,
* höhere Widerstandsfähigkeit der öffentlichen Daseinsvorsorge,
* nachvollziehbare Kommunikation gegenüber Politik und Bevölkerung.

Kernaussagen

Bevölkerungsschutz beginnt im betriebenen Gebäude.
Staatliche Einsatzkräfte können objektspezifische Betreiberkenntnis nicht ersetzen.

Der Pakt begründet derzeit keine pauschale Schutzraumpflicht.
Er ist jedoch ein klares Signal, betriebliche Vorsorge und technische Resilienz zu stärken.

Notstrom muss Funktionen sichern, nicht nur vorhanden sein.

Evakuierung und Verbleib im Gebäude sind szenarioabhängig zu planen.

Besonders schutzbedürftige Menschen gehören in den Mittelpunkt der Notfallvorsorge.

Notfallpläne müssen erprobt, messbar und tatsächlich anwendbar sein.

Facility Management verbindet politische Vorsorge mit operativer Handlungsfähigkeit.

Schlussstatement

Der Pakt für den Bevölkerungsschutz setzt einen notwendigen politischen Impuls. Seine Wirkung wird sich jedoch nicht allein an Haushaltsmitteln, Einsatzfahrzeugen oder neuen staatlichen Strukturen messen lassen. Entscheidend ist, ob Kommunen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ihre Gebäude und Standorte unter erschwerten Bedingungen sicher betreiben können.

Facility Management übernimmt dabei eine verbindende Rolle. Es kennt die technischen Systeme, die Nutzer, die Dienstleister, die Gebäude und die Abhängigkeiten des Kerngeschäfts. Es kann politische Vorsorgeziele in konkrete Notbetriebs-, Versorgungs-, Kommunikations- und Wiederanlaufkonzepte übersetzen.

FM-Connect.com unterstützt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei Business-Impact-Analysen, objektspezifischen Risikobewertungen, Notstrom- und Versorgungskonzepten, Notfallhandbüchern, Evakuierungsplanung, Dienstleistersteuerung sowie bei Übungen und Audits der tatsächlichen Krisenfähigkeit.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Festgeld rückt wieder stärker in den Fokus: Rhemo Finanz GmbH sieht neue Chancen für Sparer

Nach der ersten EZB-Zinserhöhung seit mehreren Jahren entstehen neue Chancen für Sparer. Die Rhemo-Finanz GmbH sieht Festgeld wieder als attraktive und planbare Anlageform.

BildErste Zinserhöhung der EZB nach acht Senkungen könnte neue Impulse für attraktive Festgeldangebote setzen Frankfurt am Main, 6. Juli 2026 – Nach einer längeren Phase sinkender und anschließend unveränderter Leitzinsen hat die Europäische Zentralbank eine geldpolitische Kehrtwende eingeleitet. Am 11. Juni 2026 erhöhte die EZB ihre drei zentralen Leitzinsen um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Es war die erste Zinserhöhung nach insgesamt acht vorangegangenen Zinssenkungen und mehreren Sitzungen ohne weitere Veränderung.

Für Sparer und Anleger könnte diese Entwicklung neue Perspektiven eröffnen. Steigende Leitzinsen können sich mittel- bis langfristig auch auf die Konditionen von Tages- und Festgeldangeboten auswirken. Die Rhemo Finanz GmbH sieht deshalb insbesondere beim Festgeld wieder interessante Möglichkeiten für Anleger, die Wert auf planbare Erträge, feste Laufzeiten und eine vergleichsweise hohe Kalkulierbarkeit legen.

Festgeld bietet feste Zinsen und Planungssicherheit

Beim Festgeld wird ein bestimmter Anlagebetrag für eine zuvor vereinbarte Laufzeit zu einem festen Zinssatz angelegt. Der vereinbarte Zinssatz bleibt während der gesamten Laufzeit unverändert. Anleger wissen dadurch bereits bei Vertragsabschluss, mit welchen Zinserträgen sie rechnen können.

Gerade in einem sich verändernden Zinsumfeld kann diese Planungssicherheit von Vorteil sein. Sollte das allgemeine Zinsniveau weiter steigen, könnten Banken ihre Konditionen für neue Festgeldanlagen schrittweise anpassen. Gleichzeitig ermöglicht Festgeld Anlegern, aktuell verfügbare Zinssätze für einen festgelegten Zeitraum zu sichern.

„Die erste Zinserhöhung nach einer langen Phase von Zinssenkungen ist ein wichtiges Signal für Sparer. Sie eröffnet die Hoffnung, dass festverzinsliche Geldanlagen wieder stärker an Attraktivität gewinnen und möglicherweise eine neue Zinsphase beginnt“, erklärt die Rhemo-Finanz GmbH.

Neue Zinsära bietet Chancen, erfordert aber weiterhin einen Vergleich

Ob sich aus der aktuellen Entscheidung tatsächlich eine längerfristige Zinswende entwickelt, hängt von der weiteren Inflationsentwicklung und den kommenden Entscheidungen der Europäischen Zentralbank ab. Dennoch zeigt die jüngste Zinserhöhung, dass sich das Marktumfeld verändert hat.

Für Anleger bedeutet dies, dass sich ein regelmäßiger Vergleich der verfügbaren Festgeldangebote wieder besonders lohnen kann. Die Zinssätze unterscheiden sich abhängig von Bank, Laufzeit, Mindestanlage und Herkunftsland teilweise deutlich. Auch die gesetzliche Einlagensicherung sowie die persönliche Liquiditätsplanung sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Die Rhemo-Finanz GmbH unterstützt Anleger dabei, unterschiedliche Festgeldangebote einzuordnen und passende Laufzeiten auszuwählen. Dabei wird berücksichtigt, welcher Teil des Vermögens kurzfristig verfügbar bleiben soll und welcher Betrag für einen längeren Zeitraum fest angelegt werden kann.

Unterschiedliche Laufzeiten sinnvoll kombinieren

Anleger müssen sich nicht zwingend für eine einzige Laufzeit entscheiden. Eine Möglichkeit besteht darin, den Anlagebetrag auf mehrere Festgeldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten zu verteilen. Dadurch wird regelmäßig ein Teil des Kapitals wieder verfügbar und kann anschließend zu den dann geltenden Konditionen neu angelegt werden.

Eine solche Staffelung kann insbesondere in einem unsicheren Zinsumfeld sinnvoll sein. Anleger sichern sich damit einen Teil der aktuellen Zinsen, ohne das gesamte Kapital langfristig zu binden. Sollten die Festgeldzinsen weiter steigen, können frei werdende Beträge später möglicherweise zu besseren Konditionen erneut angelegt werden.

Hoffnung auf eine neue Phase attraktiver Sparzinsen

Nach Jahren stark schwankender Zinsen könnte die Entscheidung der EZB den Beginn einer neuen Entwicklung markieren. Auch wenn weitere Zinserhöhungen nicht garantiert sind, steigen die Chancen, dass Banken wieder attraktivere Angebote für Sparer bereitstellen.

Festgeld ist bereits heute für Anleger interessant, die einen festen Zinssatz, eine klar definierte Laufzeit und verlässliche Erträge bevorzugen. Sollte sich das Zinsniveau weiter nach oben bewegen, dürfte diese Anlageform künftig nochmals stärker in den Mittelpunkt rücken.

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