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Mehr Verwaltung, weniger Gast: Warum Hotels ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil verlieren können

Prozesse schaffen Effizienz – doch wenn Administration den persönlichen Gästekontakt verdrängt, gerät das eigentliche Erfolgsmodell der Branche unter Druck.

BildDie Hotellerie hat in den vergangenen Jahren ihre Prozesse konsequent weiterentwickelt. Digitalisierung, Qualitätsmanagement und standardisierte Abläufe sorgen heute vielerorts für mehr Effizienz und Transparenz. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch eine Entwicklung ab, die bislang nur selten im Fokus steht: Mitarbeitende verbringen einen immer größeren Teil ihres Arbeitstages mit administrativen Aufgaben und immer weniger Zeit dort, wo über die Qualität eines Hotelaufenthalts tatsächlich entschieden wird – im persönlichen Kontakt mit dem Gast.
Was zunächst wie eine organisatorische Herausforderung erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Frage. Denn Hotels unterscheiden sich künftig immer weniger über Ausstattung oder Technik. Diese Leistungen setzen Gäste heute voraus. Den Unterschied machen Aufmerksamkeit, Persönlichkeit sowie echte Begegnungen. Genau dafür bleibt im Arbeitsalltag vieler Mitarbeitender jedoch immer weniger Raum.
Die Ursachen liegen selten in einer einzelnen Entscheidung. Vielmehr summieren sich Dokumentationen, interne Abstimmungen, Reportings, Qualitätskontrollen und zusätzliche Prozessvorgaben zu einem Arbeitsalltag, in dem Mitarbeitende immer häufiger organisieren und verwalten, statt Gastgeber zu sein.
Diese Entwicklung beobachten die Personalentwickler diavendo seit Jahren im Rahmen ihrer Coachings und Trainings. Nach Einschätzung der Experten wird deshalb nicht allein der Fachkräftemangel über die Zukunft der Hotellerie entscheiden. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie viel Zeit Mitarbeitenden künftig noch für das bleibt, was Gäste nachhaltig in Erinnerung behalten.
„Die größte Konkurrenz echter Gastfreundschaft ist heute nicht der Fachkräftemangel. Wer Mitarbeitende dauerhaft mit Organisation beschäftigt, darf sich nicht wundern, wenn persönliche Gastmomente immer seltener werden. Außergewöhnliche Erlebnisse entstehen weniger zwischen zwei Checklisten, sondern dort, wo Menschen Zeit haben, aufmerksam zu sein“, so Steffen Schock, Mitinhaber von diavendo.
Gastfreundschaft braucht Präsenz: Gerade diese persönlichen Begegnungen entscheiden über die Qualität eines Aufenthalts. Gäste erinnern sich selten an perfekt organisierte Prozesse. Sie erinnern sich an Menschen, die zuhören, Situationen erkennen und im richtigen Augenblick individuell handeln. Solche Momente lassen sich weder standardisieren noch automatisieren. Sie entstehen eben dort, wo Mitarbeitende Handlungsspielräume besitzen.
„Die Hotellerie hat in den vergangenen Jahren gelernt, Prozesse zu perfektionieren. Jetzt muss sie wieder lernen, Begegnungen zu ermöglichen. Ein Gast soll ein Hotel nicht nur zufrieden verlassen. Er sollte einen Moment mitnehmen, an den er später gerne zurückdenkt. Genau dafür brauchen Mitarbeitende wieder mehr Zeit, mehr Vertrauen sowie mehr Freiheit“, ergänzt Bernhard Patter, geschäftsführender Gesellschafter von diavendo. „Führung spielt hier eine entscheidende Rolle. Und die bedeutet nicht immer neue Regeln einzuführen. Gute Führung reduziert Komplexität und schafft Freiräume. Erst wenn Mitarbeitende Entscheidungen treffen dürfen und Zeit für den Gast haben, entsteht jene Qualität, die kein Standard der Welt ersetzen kann.“
Für Hotelunternehmen bedeutet das einen Perspektivwechsel. Nicht jede Aufgabe schafft automatisch einen Mehrwert für den Gast. Nicht jede Regel verbessert den Aufenthalt. Führungskräfte sollten deshalb ihre Organisation konsequent aus Sicht der Gäste und Mitarbeitenden hinterfragen.
Die Zukunft der Hotellerie entscheidet sich nicht allein an besseren Prozessen. Erfolgreich werden jene Hotels sein, die ihre Organisation konsequent vom Gast herdenken. Prozesse schaffen Effizienz. Menschen schaffen Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundlage für Begeisterung, Loyalität und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Quelle Foto: Kubiza Photo/diavendo GmbH

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Deutschland

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Im Herbst 2008 gründete der ehemalige Vorstand und Mitinhaber der IFH Aktiengesellschaft Bernhard Patter das Beratungsunternehmen für Personal- und Unternehmensentwicklung diavendo. Dabei spezialisiert sich der gebürtige Grazer mit seinem Geschäftspartner Steffen Schock auf die Beratung von Unternehmen aller servicenahen Wirtschaftszweige in den Bereichen Vertrieb, Führung und Kommunikation. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf Führungskräfte- und Verkaufstrainings in der Dienstleistungsbranche. Als „Die Persönlichkeitsentwickler“ sind sie europaweit für verschiedene Unternehmen erfolgreich tätig.

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Baubeginn für neues Homaris-Projekt in München-Moosach

Homaris hat im April gemeinsam mit Property Ventures sowie Hoch Plus Berlin den Spatenstich für ein neues Serviced Apartment-Projekt in München-Moosach vollzogen.

Homaris, der bundesweit agierende Anbieter von innovativen Serviced Apartments in urbanen Lagen, hat im April gemeinsam mit dem Projektentwickler Property Ventures sowie dem Generalunternehmer Hoch Plus Berlin den Spatenstich für ein neues Serviced Apartment-Projekt in der Gärtnerstraße 39 in München-Moosach vollzogen. Homaris wird in dem Neubau zukünftig 85 Serviced Apartments betreiben. Die Baugrube wurde ausgehoben und die Rohbauarbeiten haben bereits begonnen, die Fertigstellung soll im Dezember 2027 erfolgen. Das Architekturbüro D&P Planungsgesellschaft mbH betreut das Projekt als Generalplaner.

Mit dem Neubau entsteht in München-Moosach eine sechsgeschossige Immobilie mit Untergeschoss, Erdgeschoss, drei Obergeschossen und Dachgeschoss. Die Bruttogeschossfläche beträgt rund 3.800 m2. Vorgesehen sind 85 Apartments, überwiegend als 2-Zimmer-Einheiten, mit einer durchschnittlichen Größe von rund 15 Quadratmetern. Das Konzept folgt dem Homaris-Ansatz, auch auf kompakter Fläche ein funktionales und hochwertiges Hospitality-Angebot für urbane Kurzzeitaufenthalte zu schaffen. Im Fokus stehen eine effiziente Flächennutzung, zeitgemäße Grundrisse und ein klar auf die Anforderungen moderner Gäste zugeschnittenes Nutzungskonzept.

Marc Pielke, CEO von Homaris, sagt: „Das Objekt in der Gärtnerstraße wird unser 5. Standort in München sein, einer Stadt, mit der wir als beliebtes Reiseziel in der Vergangenheit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Umso mehr freuen wir uns, dieses neue Projekt nach langer Planungsphase nun endlich zu beginnen und unsere Präsenz am Münchner Standort weiter auszubauen. Zugleich wollen wir mit dem Vorhaben neue Standards für temporäre Aufenthalte setzen und unserem Anspruch gerecht werden, nachhaltige Projekte mit höchster Flächeneffizienz umzusetzen – unter anderem durch den möglichen Einsatz ausgewählter Module aus unserem nanopartment®-System, das mit Dreh-, Klapp- und Zugmechanismen Räume je nach Bedarf neu definiert und für innovative Platzeffizienz, smartes Design und modernen Minimalismus steht.“

Stephan Schmücker, Projektleiter bei Property Ventures, ergänzt: „Der Start eines Neubau-Projekts ist immer eine besonders spannende Phase. Wir freuen uns, mit Homaris bereits während der Planung einen erfahrenen Partner an unserer Seite gehabt zu haben, der seine innovativen Raumkonzepte früh in die Entwicklung eingebracht hat. Umso schöner ist es, dass das Projekt nun in die Umsetzung geht und München damit perspektivisch um ein weiteres zeitgemäßes Hospitality-Angebot ergänzt wird.“

Der Standort im Münchner Nordwesten verbindet gute Erreichbarkeit mit einem gewachsenen, lebenswerten Umfeld. Das Projekt liegt in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Station Georg-Brauchle-Ring, unweit des Olympiaparks, im Stadtteil Moosach. Der ruhige Wohnbezirk gilt als familienfreundlich und zeichnet sich durch eine hohe Wohnqualität, grüne Strukturen sowie eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr aus. Bekannt ist Moosach unter anderem für die Borstei, eine Wohnsiedlung aus den 1920er-Jahren mit Gärten, öffentlicher Kunst und eigenem Museum. Damit bietet der Standort gute Voraussetzungen für ein Serviced-Apartment-Konzept, das Ruhe, urbane Erreichbarkeit und funktionale Aufenthaltsqualität zusammenführt.

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Homaris AG
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Deutschland

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Homaris ist ein führender Anbieter von Serviced Nano Apartments in urbanen Lagen und entwickelt mit dem nanopartment® eine neue Generation flächeneffizienter Apartmentkonzepte. Mit über 4.000 unterzeichneten Apartments in Städten wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Dresden zählt Homaris zu den führenden Serviced Apartment-Marken in Deutschland. Das Unternehmen richtet sich an moderne Zielgruppen wie Business-Reisende, Touristen, digitale Nomaden und Unternehmen. Im Zentrum des Homaris-Ansatzes steht die Verbindung einer vollständig digitalisierten Guest Journey mit maximaler Flächeneffizienz, multifunktionalem Design und smarten Raumlösungen. Das nanopartment® steht dabei als Signature-Produkt für innovative Platzeffizienz, modernen Minimalismus und ein modulares Raumkonzept, das Wohnen, Arbeiten und Ankommen auf kompakter Fläche vereint. Durch Dreh-, Klapp- und Zugmechanismen lässt sich der Raum je nach Bedarf neu definieren; perspektivisch soll das System als Standardausstattung in künftigen Homaris-Objekten eingesetzt werden.
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15 Jahre Ringhotels Akademie in Kooperation mit diavendo: Nachhaltige Mitarbeiterentwicklung als Erfolgsfaktor

Die Partnerschaft der Ringhotels e.V. mit dem Personalentwickler soll nicht nur den Fachkräftemangel bekämpfen – sie stärkt Führung, Mitarbeiterbindung und Markenkraft der privat geführten Hotels.

BildDie Ringhotels Akademie setzt seit Beginn an auf gezielte Personalentwicklung in der Privathotellerie. Was 2011 als gemeinsames Projekt des Ringhotels e.V. und diavendo-Gründer Bernhard Patter begann, hat sich zu einer festen Größe innerhalb der Hotelkooperation entwickelt: als exklusive Weiterbildungsplattform für Mitglieder, als Ort des persönlichen Austauschs sowie als strategisches Instrument zur Stärkung von Führung, Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität. Heute nehmen jährlich über 100 Hoteliers, Führungskräfte und Mitarbeitende aus ganz Deutschland an der Ringhotels Akademie teil, die längst weit mehr ist als ein klassisches Seminarformat.

Die Zusammenarbeit mit diavendo bildet dabei seit Jahren das fachliche Fundament der Akademie. Mit einem modularen, praxisnahen Ansatz entwickeln die Personalexperten Bernhard Patter und Steffen Schock Inhalte kontinuierlich weiter und passen sie an die aktuellen Herausforderungen der Branche an – von Persönlichkeitsentwicklung und zeitgemäßem Reklamationsmanagement über Vertrieb, Marketing und Kommunikation bis hin zu zentralen Führungsthemen. Ergänzt wird das Programm durch innovative Formate wie Workshops und Trainings mit erfahrenen Trainern, die den Wissenstransfer in den betrieblichen Alltag gezielt unterstützen. „Die Marke ist so stark wie ihre Mitarbeitenden. Gerade vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels in Hotellerie und Gastronomie ist es entscheidend, die Teams nicht nur zu qualifizieren, sondern langfristig zu binden und zu weiterzuentwickeln“, so Bernhard Patter, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von diavendo. „Genau hier setzt die Ringhotels Akademie an – mit einem Fortbildungsangebot, das praxisnah ist, Orientierung gibt und die Identifikation mit dem Unternehmen stärkt.“

Ein zentrales Merkmal der Akademie ist der partnerschaftliche Ansatz: Die Inhalte werden gemeinsam mit den Ringhoteliers weiterentwickelt, orientieren sich am tatsächlichen Bedarf der Betriebe und greifen konkrete Fragestellungen aus der täglichen Praxis auf. Aufgabenbeispiele aus den Ringhotels, der Erfahrungsaustausch unter Kollegen sowie die konsequente Einbindung der Markenphilosophie „Echt HeimatGenuss erleben“ sorgen dafür, dass Theorie und Umsetzung eng miteinander verzahnt bleiben. „Im Rahmen des Veranstaltungskonzepts ermitteln wir regelmäßig die Bedürfnisse und den Kenntnisstand der Mitglieder. Daraus gestalten wir gemeinsam ein jährlich wechselndes Programm. Unsere Formate sollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern echte Handlungsfähigkeit schaffen“, betont Steffen Schock von diavendo.
Auch auf Seiten der Ringhotels wird die langjährige Kooperation als wesentlicher Erfolgsfaktor gesehen. Petra Weindl, geschäftsführender Vorstand des Ringhotels e.V., unterstreicht dabei die Bedeutung der Partnerschaft: „Die Ringhotels Akademie wäre ohne den Einsatz von diavendo in dieser Form nicht möglich geworden. Zusammen entwickeln wir sie heute kontinuierlich weiter – zeitgemäß, praxisnah und angepasst an die drängenden Themen unserer Zeit. Mit diavendo haben wir einen starken Partner im Bereich Mitarbeiterentwicklung an unserer Seite. Wir bedanken uns herzlich für die großartige, unkomplizierte sowie flexible Zusammenarbeit und freuen uns auf viele weitere Jahre.“

Neben der fachlichen Weiterbildung ist die Akademie heute auch eine Plattform für persönlichen Austausch und Vernetzung innerhalb der Kooperation. Das jährliche Fortbildungswochenende mit Rahmenprogramm schafft Raum für Diskussionen, neue Impulse und gemeinsames Lernen – bewusst in Präsenz. Ziel bleibt es, Mitarbeitermotivation und -bindung nachhaltig zu stärken, Führungskompetenzen auszubauen, die Marke Ringhotels weiter zu schärfen und damit einen strategischen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Petra Weindl, geschäftsführender Vorstand/Ringhotels e.V. und Bernhard Patter/Gründer von diavendo. Quelle: Wolf-Thomas Karl.

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Im Herbst 2008 gründete der ehemalige Vorstand und Mitinhaber der IFH Aktiengesellschaft Bernhard Patter das Beratungsunternehmen für Personal- und Unternehmensentwicklung diavendo. Dabei spezialisiert sich der gebürtige Grazer mit seinem Geschäftspartner Steffen Schock auf die Beratung von Unternehmen aller servicenahen Wirtschaftszweige in den Bereichen Vertrieb, Führung und Kommunikation. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf Führungskräfte- und Verkaufstrainings in der Dienstleistungsbranche. Als „Die Persönlichkeitsentwickler“ sind sie europaweit für verschiedene Unternehmen erfolgreich tätig.

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Mentale Gesundheit als Erfolgsfaktor: Stressprävention stärkt Resilienz und Arbeitsklima in Hotels

diavendo entwickelt Strategien, mit denen Führungskräfte in Hotels den wachsenden Druck bewältigen, ihre Mitarbeitenden unterstützen und langfristig gesündere Arbeitsbedingungen schaffen können.

BildFachkräftemangel, höhere Kosten, steigende Erwartungen von Gästen und Vorgesetzten erzeugen bei Abteilungsleitern als auch Mitarbeitenden zunehmend sichtbaren Stress. Besonders jene in der sogenannten „Sandwich-Position“ – also zwischen Anforderungen von der Direktion und Verantwortung gegenüber dem Team. Diese Belastungen wirken sich nachhaltig auf Gesundheit, Arbeitsklima und Leistung aus. diavendo sieht in diesem Spannungsfeld nicht nur eine Herausforderung, sondern eine wegweisende Chance: Für Hotels, die eine mental gesunde Führungskultur etablieren wollen.
„Die Anforderungen an Resilienz steigen. Aber nicht nur für Mitarbeitende, sondern vor allem für Führungskräfte. Nur wer Stress früh erkennt und aktiv steuern kann, bewahrt Leistungsfähigkeit und am Ende des Tages Mitarbeiterbindung“, betont Bernhard Patter, geschäftsführender Gesellschafter von diavendo. Steffen Schock, Mitinhaber von diavendo, ergänzt: „Viele Abteilungsleiter haben kaum noch Freiräume, ihre Zeit selbst zu gestalten. Das beinhaltet jedoch einen Teil ihres Jobs.“

Steigende Belastungen verstehen und ihnen konkret begegnen

Der Stress in Hotels ist nicht allein ein Problem von Hektik und langen Arbeitszeiten. Auch subtile, aber wirksame Faktoren spielen mit: Vor allem jüngere Generationen fordern verstärkt andere Arbeitsbedingungen. Undurchsichtigkeit in Hierarchien, kurzfristige Führungsentscheidungen und immer noch häufig existierende autoritäre Strukturen verschärfen die Situation zunehmend. Immer wieder werden jedoch notwendige Korrekturgespräche aufgeschoben; typischerweise aus dem Gefühl der Überforderung heraus. Bernhard Patter stellt im Rahmen seiner Tätigkeit wiederholt fest, dass der Druck „von oben“ immens geworden ist und oft richten sich Konsequenzen gegen diejenigen, die eigentlich das System stabilisieren sollen: „Wenn der Geist nicht in der Balance ist, dann brauchen wir nicht über Kritik sprechen. Ziel der Stressbewältigungsstrategien sollte somit vorrangig sein, das Risiko von Stress zu mindern, Ressourcen zu aktivieren sowie produktiven Umgang mit Stress zu erzeugen“, fügt Bernhard Patter hinzu.
diavendo setzt im Rahmen seiner Coachings und Trainings daher auf praxiserprobte Techniken für mehr mentale Gesundheit am Arbeitsplatz. Hierzu gehören beispielsweise:

Stressbewusstsein fördern: Führungskräfte benötigen Sensibilität dafür, wann Belastung in Überforderung übergeht. Regelmäßige Reflexionszeiten, Feedbackrunden und offene Kommunikation sind wichtig.

Resilienz trainieren: Durch Workshops, Coaching bzw. Schulungen – unter anderem Zeit- und Stressmanagement“Seminare – in denen Mitarbeitende Strategien lernen, um mit den Anforderungen umzugehen.

Pausen und Erholungsräume schaffen: nicht als Luxus, sondern als notwendiger Teil des Arbeitsalltags – kurze Pausen zwischendurch, gestaltete Wochenrhythmen, Auszeiten und Urlaub effizient nutzen.

Führungskultur überdenken: Statt autoritärer Kontrolle mehr Vertrauen und Mitbestimmung ermöglichen. Führungskräfte sollten befähigt werden, ihre Rolle als Unterstützer zu denken – nicht nur als Autorität.

Systematische Prozesse etablieren: klare Erwartungshaltungen, transparente Zielsetzungen, regelmäßiges Feedback, aber auch Schutzmechanismen gegen Überlastung.

Der Mehrwert für Hotellerie und Gäste

Ein Hotelbetrieb, in dem mentale Gesundheit gefördert wird, profitiert gleich mehrfach: geringere Fluktuation, weniger Krankheitsausfälle, bessere Gästebewertungen, mehr Loyalität bei Mitarbeitenden. Es entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen nicht nur funktionieren, sondern mitdenken, mitgestalten und sich weiterentwickeln.

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Im Herbst 2008 gründete der ehemalige Vorstand und Mitinhaber der IFH Aktiengesellschaft Bernhard Patter das Beratungsunternehmen für Personal- und Unternehmensentwicklung diavendo. Dabei spezialisiert sich der gebürtige Grazer mit seinem Geschäftspartner Steffen Schock auf die Beratung von Unternehmen aller servicenahen Wirtschaftszweige in den Bereichen Vertrieb, Führung und Kommunikation. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf Führungskräfte- und Verkaufstrainings in der Dienstleistungsbranche. Als „Die Persönlichkeitsentwickler“ sind sie europaweit für verschiedene Unternehmen erfolgreich tätig.

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Grenzen erkennen, Sicherheit stärken: Neues diavendo-Training schützt Hotelmitarbeitende vor Übergriffigkeiten

Das innovative Trainingskonzept vermittelt praxisnah Selbstschutzstrategien im Gästekontakt, ohne dass die Servicequalität leidet. So können Hoteliers Belästigungen erfolgreich entgegenwirken.

BildIn der Hotellerie ist ein professioneller und herzlicher Umgang mit Gästen selbstverständlich. Doch was passiert, wenn die Grenze zwischen Freundlichkeit und Übergriff überschritten wird? diavendo, die Experten für Persönlichkeitsentwicklung in der Dienstleistungsbranche, ergänzen ihr Weiterbildungsangebot um ein neues Training, das Hotelmitarbeitende dabei unterstützt, ihre persönlichen Grenzen zu schützen – ohne dabei die hohen Erwartungen an gelebte Gastfreundschaft aus den Augen zu verlieren.
„Wir alle wissen, wie wichtig ein professioneller, wertschätzender Umgang mit Gästen ist. Und gleichzeitig wissen wir auch, dass es Momente gibt, in denen diese Grenze leider überschritten wird. Manchmal mit Worten. Manchmal mit Blicken. Und manchmal mit Berührungen, die so gar nicht okay sind“, erklärt Bernhard Patter, Coach und Gründer von diavendo. „Dieses Training ist jedoch kein ,Anti-Gast-Seminar‘. Es ist eher ein ,Pro-Selbstschutz-Training‘, bei dem es darum geht, wie wir uns schützen können, ohne dabei unsere Gastfreundschaft zu verlieren.“
Das Training basiert auf realen Fallbeispielen und soll auch die Reflexion eigener Erfahrungen fördern. Durch einfache, aber effektive Kommunikationstechniken lernen die Teilnehmenden in herausfordernden Situationen souverän zu reagieren.
Steffen Schock, Trainer und Mitinhaber von diavendo ergänzt: „Die Auswirkungen von Grenzverletzungen sind vielfältig. Dazu gehören beispielsweise Dauerstress oder Angst vor nächsten Kontakten, körperliche Symptome wie Verspannungen oder Schlafprobleme und auch Demotivation oder Rückzug.“
Ein zentrales Anliegen des spezialisierten Trainings von diavendo ist, das Bewusstsein für subtile Formen der Belästigung zu schärfen. Denn nicht nur offensichtliche Übergriffe, sondern auch ständiges Starren, unterschwellige Bemerkungen oder das bewusste Ignorieren von Aussagen können das Wohlbefinden und die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen. „Wenn die Teilnehmenden nur eins in dieser Fortbildung mitnehmen, dann bitte das: Sie dürfen nein sagen! Und Sie dürfen lernen, wie. Es geht am Ende des Tages um ihre Sicherheit, ihre Grenzen sowie ihre Rechte im Arbeitsalltag“, fügt Steffen Schock hinzu.
Ein Betriebsklima, das Grenzüberschreitungen bagatellisiert oder still toleriert, fördert eine Kultur des Schweigens und Misstrauens. Das diavendo-Training setzt genau hier an und bietet darüber hinaus einen geschützten Raum, in dem Hotelmitarbeitende Handlungsfähigkeit entwickeln können.

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