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Industriefotograf Christian Nielinger in Essen

Seit über 35 Jahren entwickelt der Industriefotograf Christian Nielinger aus Essen präzise Bildwelten für Unternehmen, Industrie und Architektur – authentisch und modern.

Christian Nielinger ist Fotograf und Kommunikationsdesigner aus Essen. Seit 1989 gestaltet er in seinem Studio anspruchsvolle visuelle Konzepte für Unternehmen, Agenturen und Institutionen im Ruhrgebiet und weit darüber hinaus. Seine Arbeit verbindet gestalterische Klarheit mit technischer Präzision und einem geschulten Blick für industrielle und architektonische Strukturen.

Spezialisierung auf Industrie, Architektur und Corporate Communication

Nach seinem Studium des Kommunikationsdesigns an der Folkwang-Hochschule in Essen entwickelte er früh einen Schwerpunkt auf die visuelle Darstellung von Industrie, Architektur und Unternehmenskommunikation. Seine Bildsprache ist reduziert, authentisch und gleichzeitig emotional wirksam – stets mit dem Ziel, komplexe Inhalte verständlich und hochwertig zu inszenieren.

Leistungen für starke Unternehmensauftritte

Sein Portfolio umfasst unter anderem Unternehmenspräsentationen, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte, Industrie- und Architekturfotografie, Klinik- und Gesundheitskommunikation sowie Porträts von Führungskräften und Mitarbeitenden. Die fotografischen Konzepte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Kommunikationsagenturen.

Studio, Technik und Präsentation

Das Essener Studio ist mit professioneller Aufnahme- und Postproduktionstechnik ausgestattet und ermöglicht hochwertige Bildbearbeitung sowie großformatige Fine-Art-Prints. So entstehen Ergebnisse, die sowohl digital als auch im Print überzeugen und langfristig wirken.

Sichtbarkeit in der digitalen Transformation

Gerade in Zeiten der Digitalisierung gewinnt hochwertige Fotografie an Bedeutung. Unternehmenswebsites, Geschäftsberichte und Präsentationen sind heute visuelle Aushängeschilder. Nielingers Arbeiten schaffen dabei die Verbindung zwischen technologischer Entwicklung, Markenidentität und visueller Glaubwürdigkeit.

Ausstellungen und Auszeichnungen

Seit den 1990er-Jahren wurden seine Arbeiten in verschiedenen Ausstellungen im Ruhrgebiet, in Berlin sowie auf der photokina in Köln gezeigt. Mehrere Auszeichnungen im Bereich Kommunikationsdesign unterstreichen seine langjährige Erfahrung.

Weitere Informationen: www.nielinger.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fotografie und Gestaltung Christian Nielinger
Herr Christian Nielinger
Frankenstr. 122
45134 Essen
Deutschland

fon ..: 0201 701879
fax ..: 0201 7490905
web ..: http://www.nielinger.de
email : pr@dsa-marketing.ag

Pressekontakt:

Fotografie und Gestaltung Christian Nielinger
Herr Christian Nielinger
Frankenstr. 122
45134 Essen

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web ..: http://www.nielinger.de
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Die Versorgung krebskranker Menschen weiter im Blick

Deutsche Krebshilfe stellt Geschäftsbericht 2024 sowie neue Initiativen zur Krebsbekämpfung vor

BildBonn (gwb) – In ihrem Jubiläumsjahr 2024 hat die Deutsche Krebshilfe Einnahmen von rund 181 Millionen Euro verzeichnen können. Damit konnte sie 164 neue Initiativen und Projekte auf den Weg bringen und fördern – darunter innovative Forschungsprojekte, Aufklärungs- und Informationskampagnen sowie die Erweiterung ihres Beratungsangebots. „Im vergangenen Jahr haben wir erneut eine Reihe von Akzenten setzen können, um die Patientenversorgung zu verbessern – das war uns nur möglich durch das seit 50 Jahren ungebrochene Vertrauen der Bevölkerung in unsere Arbeit. Das großartige Spendenergebnis macht dies deutlich“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Franz Kohlhuber. In ihrem nun erschienenen Geschäftsbericht 2024 berichtet die Deutsche Krebshilfe über ihre vielfältige Arbeit.

„Eine große Stärke der Deutschen Krebshilfe war es schon immer, Defizite in der Onkologie – ob in der Forschung oder Versorgung – zu erkennen und diese mit gezielten Fördermaßnahmen, Initiativen, politischen Aktivitäten und Impulsen anzugehen“, betont Kohlhuber im Interview. „Die hohen Spendeneinnahmen im Jahr 2024 versetzen uns in die Lage, weitere Versorgungslücken zu schließen und den an Krebs erkrankten Menschen in unserem Land die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.“

Onkologische Netzwerke: Patienten bestmöglich versorgen
An mittlerweile 26 universitären Standorten sind von der Deutschen Krebshilfe initiierte und geförderte Onkologische Spitzenzentren angesiedelt. An diesen Comprehensive Cancer Centern (CCCs) werden Krebspatienten auf höchstem Niveau und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt und versorgt. Auch zukunftsweisende Krebsforschung ist eine der Kernaufgaben der Zentren. Jedes CCC hat zudem die Aufgabe, mit anderen Krankenhäusern und Arztpraxen in der Region zusammenzuarbeiten. Durch sektorübergreifende, enge Kooperationen profitieren somit auch Patientinnen und Patienten in anderen Einrichtungen von dem hohen Versorgungsstandard und den Innovationen der CCCs.

Diese Vernetzung gezielt zu fördern – das ist das Ziel des bereits im Jahr 2023 von der Deutschen Krebshilfe initiierten Programms „ONCOnnect“. Dabei wenden sich die CCCs aktiv an Versorgungseinrichtungen ihrer Region, um diese in ihre CCC-Strukturen einzubinden. Neben diesem Verbundprojekt ermöglicht ein neues, 2024 auf den Weg gebrachtes Förderprogramm „Modelle für eine optimierte dezentrale onkologische Versorgung“ fünf Versorgungsnetzwerken, eigene Ideen und Konzepte für die Zusammenarbeit mit CCCs zu entwickeln. So zielt eines der geförderten Konzepte darauf ab, die regionale Versorgung von Krebspatienten durch eine enge Zusammenarbeit mit Hausärzten zu verbessern. Ein anderes Modell setzt auf eine digitale Vernetzung aller regionalen Versorgungseinrichtungen, um den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Fachärzten und Onkologischen Zentren bei der Behandlung zu erleichtern. Insgesamt fördert die Deutsche Krebshilfe die fünf Modellprojekte mit insgesamt 12 Millionen Euro.

Ärztliche Zweitmeinung: Neuer Service für Krebsbetroffene entsteht
Das Einholen einer ärztlichen Zweitmeinung in der Onkologie wird für viele Krebspatientinnen und -patienten vor dem Hintergrund der immer komplexer werdenden Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten immer wichtiger. Sie wollen vor allem sicherstellen, dass sie die bestmögliche Therapie erhalten. Die Deutsche Krebshilfe fördert daher mit dem Verbundprojekt „S.O.O.S. Second Opinion Oncology Service“ den Aufbau eines flächendeckenden, qualitätsgesicherten Zweitmeinungs-Service. Auch hier sollen die CCC-Strukturen genutzt werden. Das Vorhaben startet zunächst mit einer Pilotphase und wird mit 6,8 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten Versorgungssicherheit zu geben und Vertrauen in ihre Behandlung zu setzen.

Armutsfalle Krebs?
Ein weiteres wichtiges Thema, das die Deutsche Krebshilfe im Jahr 2024 erneut in den Fokus genommen hat, sind die sozialen Aspekte einer Krebserkrankung. Erfahrungen zeigen, dass viele Betroffene aufgrund finanzieller Belastungen durch die Krebserkrankung in Existenznot geraten. Da es hierzu an entsprechenden wissenschaftlichen Studien fehlt, hat die Deutsche Krebshilfe ein neues Programm „Krebs und Armut“ auf den Weg gebracht, um soziale Ungleichheiten zu untersuchen. Damit verfolgt sie vor allem das Ziel, mit einer besseren Datenlage politische Maßnahmen anzustoßen und die Situation für Betroffene zu verbessern.

60,8 Millionen Euro für die Krebsforschung
Ein wichtiger Pfeiler der Arbeit der Deutschen Krebshilfe ist die Forschungsförderung. Seit vielen Jahren ist sie der bedeutendste private Drittmittelgeber für die Krebsforschung in Deutschland. Rund 60,8 Millionen Euro hat die Deutsche Krebshilfe im Jahr 2024 für neue Forschungsprojekte und -programme auf den Gebieten der Grundlagenforschung, der klinischen Krebsforschung und der Versorgungsforschung bereitgestellt. Ein Überblick über alle im Jahr 2024 genehmigten Forschungsprojekte findet sich im Kapitel „Forschen“ (https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Geschaeftsbericht/Deutsche_Krebshilfe_-_Geschaeftsbericht-2024.pdf#page=28) sowie unter „Zielgerichtet fördern“ (https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Geschaeftsbericht/Deutsche_Krebshilfe_-_Geschaeftsbericht-2024.pdf#page=44) im Geschäftsbericht.

„Die Krebsbekämpfung stellt uns auch in Zukunft vor erhebliche Herausforderungen“, so Kohlhuber. „Nach wie vor haben wir es mit Krebserkrankungen mit sehr schlechten Heilungschancen zu tun – wie dem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Mit unserer neuen Forschungsinitiative ‚Deutsche Allianz Pankreaskarzinom‘ setzen wir einen starken Fokus auf dieses Thema. „

Umfassende Hilfen für Betroffene
Die unmittelbare Hilfe für Betroffene sieht die Deutsche Krebshilfe ebenfalls als wichtige Aufgabe an: Über ihren Härtefonds hat sie im vergangenen Jahr fast 7.000 in finanzielle Not geratene Krebspatientinnen und -patienten mit insgesamt 5 Millionen Euro direkt unterstützt. Ihr telefonischer Beratungsdienst INFONETZ KREBS verzeichnete rund 9.700 Anfragen von Betroffenen und Angehörigen. Darüber hinaus stellte die Stiftung im Jahr 2024 insgesamt 6 Millionen Euro für die Arbeit von Krebs-Selbsthilfeorganisationen bereit.

Den Geschäftsbericht 2024 sowie weitere Zahlen zur Mittelherkunft und -verwendung finden Sie unter www.krebshilfe.de/geschaeftsbericht.

Das vollständige Interview mit Dr. Franz Kohlhuber können Sie hier lesen:
https://www.krebshilfe.de/blog/geschaeftsjahr-2024-interview-mit-dr-franz-kohlhuber/

Interviewpartner auf Anfrage

Bonn, 31.07.2025

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Krebshilfe
Frau Charlotte Weiß
Buschstr. 32
53113 Bonn
Deutschland

fon ..: 02287299096
web ..: https://www.krebshilfe.de/
email : presse@krebshilfe.de

Die Deutsche Krebshilfe ist eine gemeinnützige Organisation. Ihr Ziel ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe fördert Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.

Pressekontakt:

Deutsche Krebshilfe
Frau Christiana Tschoepe
Buschstr. 32
53113 Bonn

fon ..: 0228/72990 273
email : vonhusen@krebshilfe.de

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Geschäftsbericht 2024: B. Braun-Stiftung erhöht Fördervolumen und ist Wissenschaftsstiftung des Jahres

Im letzten Jahr unterstützte die B. Braun-Stiftung die klinische Forschung und die berufliche Entwicklung des pflegerischen und medizinischen Nachwuchses mit insgesamt 925.000 Euro!

BildDie B. Braun-Stiftung hat im vergangenen Jahr die klinische Forschung und berufliche Entwicklung des pflegerischen und medizinischen Nachwuchses mit insgesamt 925.000 Euro unterstützt. Das sind 175.000 Euro mehr als im Jahr 2023. „Die Nachfrage nach Förderungen und Stipendien zeigt den höheren Bedarf und das Entwicklungspotenzial im Gesundheitswesen. Dem möchten wir gerecht werden“, sagt Prof. Dr. Oliver Schnell zu der positiven Entwicklung der B. Braun-Stiftung im Jahr 2024. Auch die Auszeichnung zur Wissenschaftsstiftung des Jahres durch die Deutsche Universitätsstiftung und den Stifterverband zeigt, wie wichtig die Förderungen durch Stiftungen für die Motivation zur Umsetzung von Ideen und Forschungsvorhaben sind.

Forschungsförderung nimmt zu

331.000 Euro flossen im Jahr 2024 in die Forschung. Auf große Resonanz stießen auch im letzten Jahr die ausgeschriebenen Fördergelder für klinische Forschungsprojekte im Bereich der sektorenübergreifenden Versorgung. Von acht eingereichten Forschungsprojekten hat die B. Braun-Stiftung vier interprofessionell und abteilungsübergreifende Projekte gefördert, die die ambulante und stationäre Versorgung verbinden. Sie erhielten zwischen 15.000 bis 50.000 Euro. Im Rahmen der Stipendien erhielten die Antragstellenden Zuschüsse für Fachweiterbildungen, Hospitationen und Studiengänge. 82.000 Euro gingen an die Medizin, 49.000 Euro an die Pflege und 3.500 Euro an Mitarbeitende im Krankenhausmanagement. Erstmalig erhielten im Rahmen des Ungethüm-Aesculap-Stipendiums vier Forschende, die sich außerhalb ihrer Heimat fortgebildet haben, insgesamt 48.000 Euro Unterstützung. „Innovationen bzw. innovativ sein ist nur durch lebenslanges Lernen möglich“, sagt Yvonne Dintelmann, seit Januar 2025 neu im Vorstand der B. Braun-Stiftung. Darüber hinaus liegt der B. Braun-Stiftung am Herzen, andere Stiftungen zu unterstützen, wie z. B. die Deutschen Universitätsstiftung mit ihrem Medicus-Programm für Medizinstudierende aus Nicht-Akademiker-Familien die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen.

Veranstaltungen und Leadership-Programme

Neben der Förderung von Fremdveranstaltungen und der eigenen „Fortbildung für Pflegende“, bietet die B. Braun-Stiftung zwei interprofessionelle Leadership-Programmreihen an, mit denen sie die Entwicklung von Führungspersönlichkeiten unterstützt. Sie finden im jährlichen Wechsel statt: Im Mai 2024 endete das Mentoringprogramm für Nachwuchsführungskräfte in Wien. Im September startete die Expertise in Leadership-Reihe für Führungskräfte im Krankenhaus. Das jährliche Alumni Meeting fand im Oktober im Lufthansa Aviation Training Center in Frankfurt am Main statt.

Innovationen in der Medizintechnik fördern

Die B. Braun-Stiftung hat sich auch im Jahr 2024 für Start-ups eingesetzt, die vielversprechende Produktideen aus der Medizintechnik zur Marktreife bringen wollen. Mit dem MedTech-Pitchday und dem 4C-Accelerator-Programm aus Tübingen für Life-Science-Jungunternehmer*innen vernetzt die B. Braun-Stiftung Gründende mit möglichen Investoren.

Wechsel im Kuratorium

Neu ab 01. Juli 2024 sind der Pflegedirektor des St. Josefs-Hospital Wiesbaden, Arne Evers, und Prof. Dr. Irina Berger, Chefärztin im Pathologischen Institut des Klinikum Kassel, in das Kuratorium der B. Braun-Stiftung berufen worden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

B. Braun-Stiftung
Frau Franziska Otto
Stadtwaldpark 2
34212 Melsungen
Deutschland

fon ..: 01751400778
web ..: https://www.bbraun-stiftung.de/de.html
email : franziska.otto@bbraun-stiftung.de

Die B. Braun-Stiftung mit Sitz in Melsungen sieht sich als Förderin der Medizin und des Gesundheitswesens mit nordhessischer Tradition. Sie wurde vor mehr als 50 Jahren von den damaligen Vorständen der B. Braun Melsungen AG, den Brüdern Otto und Dr. Bernd Braun, gegründet, um Krankenpflegepersonal und junge Ärzte*innen in ihrer fachlichen Weiterbildung zu fördern. Auch heute unterstützt die Unternehmerfamilie die langfristige Entwicklung der Stiftung. Die B. Braun-Stiftung ist unabhängig und fördert Stipendien, Forschung und Veranstaltungen in der Gesundheitsversorgung.

Pressekontakt:

B. Braun-Stiftung
Frau Andrea Thöne
Stadtwaldpark 2
Melsungen 34212

fon ..: 0151 64965264
email : andrea.thoene@bbraun-stiftung.de

Wirtschaft

GVV Kommunal – Trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit Geschäftsverlauf in 2022 zufrieden

GVV Kommunal startet gut in das neue Jahr

BildKünstliche Intelligenz (KI) macht auch vor der Versicherungsbranche nicht halt. Darauf wies Wolfgang Schwade, Vorstandsvorsitzender der GVV Kommunalversicherung, bei der Mitgliederversammlung im Kurhaus in Wiesbaden hin. „Diese hat“, so Schwade, „sicher Einfluss auf das individuelle Wissen gerade junger Menschen, sie birgt aber auch erhebliche Gefahren wie das Verbreiten von Fake News, aber überzeugt auf der anderen Seite jedoch heute schon durch Tempo, Dialogfähigkeit und Strukturierung von Texten. Es gilt also für uns alle, diese neuen Möglichkeiten nicht zu verteufeln, sondern zu lernen, damit verantwortungsvoll umzugehen.“ Dabei appellierte der Vorstandsvorsitzende aber auch an die GVV Mitglieder, dass die menschliche und emotionale Intelligenz niemals zu kurz kommen dürfe

GVV Finanzvorstand Adalbert Bader erläuterte anschließend die Zahlen der Jahresbilanz. „Insgesamt“, so fasste Finanzvorstand Adalbert Bader in seiner Ergebnisrückschau zusammen, „sind wir trotz der großen Herausforderungen des Jahres 2022 wie Ukraine-Krieg und stark steigender Inflation und Kapitalmarktturbulenzen mit dem Geschäftsverlauf 2022 zufrieden.“

Der Bestand an Versicherungsverträgen stieg über die magische Grenze von 200.000 auf 201.000 Abschlüsse. Dies entsprach einem Umsatzwachstum von 2,2 Prozent. Wesentliche Wachstumsträger waren die Allgemeine Haftpflicht- und die Kraftfahrtversicherung. Adalbert Bader betonte, dass die Prämien in den Kernsegmenten im Interesse der Mitglieder in 2022 stabil gehalten werden konnten. Trotz inflationsbedingt deutlich gestiegener Durchschnittsschäden insbesondere in der Kraftfahrt- und Sachversicherung konnte GVV Kommunal infolge günstiger Schadenfrequenzen ein Ergebnis in Höhe von 19,3 Millionen Euro ausweisen.

Besonders positiv fielen die Ergebnisse bei GVV Kommunal in der Allgemeinen Unfallversicherung aus: „Daher schütten wir in dieser Sparte eine erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung in Höhe von 10 % der im Jahr 2022 gezahlten Beiträge aus.“

Im Jahr davor hatte GVV noch einen Verlust von 6,1 Millionen Euro hinnehmen müssen. Dieser war auf die Naturkatastrophe „Bernd“ zurückzuführen, die für GVV das teuerste Schadensereignis aller Zeiten bedeutete. Im Geschäftsjahr 2022 hielten sich die Naturkatastrophen im üblichen Rahmen.

Das Kapitalmarktumfeld war in 2022 besonders schwierig, was insbesondere der unerwarteten Zinswende geschuldet war, die zu heftigen Turbulenzen auf den Kapitalmärkten führte. GVV Kommunal schlug sich unter diesen Rahmenbedingungen sehr gut Der Bestand an Kapitalanlagen stieg im Jahr 2022 von 1.349,2 Mio. Euro auf 1.409,8 Mio. Euro und damit um knapp 4,5 %. Adalbert Bader erläuterte: „Der Schwerpunkt unserer Kapitalanlagen lag unverändert auf festverzinslichen Wertpapieren. Unsere Anlagen bei Immobilien, Infrastruktur, Private Debt und Private Equity haben wir auf über 20 % ausgebaut. Unser Anteil an Aktieninvestments verblieb mit rund 7,5 % auf Vorjahresniveau.“ Die konsequente Umsetzung der Anlagestrategie führte zu einem Anstieg des laufenden Kapitalanlagenergebnisses von über 7 % auf knapp 25 Mio. Euro. Das Gesamtergebnis aus Kapitalanlagen sank infolge zinsinduzierter Abschreibungen auf 17 Mio. Euro.

Der Ausblick auf das Jahr 2023 gibt auch Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Ergebnis. Denn im ersten Quartal stieg der Umsatz auch infolge notwendiger Tarifanpassungen um sechs Prozent. Auch ergebnismäßig ist das Unternehmen gut in das Jahr gestartet.

Angesichts dieser zufriedenstellenden Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2022 und dem guten Ausblick auf 2023 bat Vorstandschef Wolfgang Schwade die Mitglieder aus der kommunalen Familie weiter um deren Vertrauen: „Turbulente Zeiten erfordern einen kühlen Kopf und einen klaren Kompass. Wir als Ihr Kommunalversicherer wollen Ihnen dazu den Rücken freihalten, indem wir Ihnen die Sorgen einer ausreichenden finanziellen Absicherung gegen die Risiken des kommunalen Alltags bestmöglich abnehmen.“ Dabei will der GVV Vorstand weiter vor allem auf den gesunden Menschenverstand und die Vernunft setzen und hierbei aber auch auf die Unterstützung die Künstliche Intelligenz setzen.

Der diesjährige Ehrenamtspreis „Global denken, lokal handeln – nachhaltig vor Ort!“ wurde der Initiative Cleanup.Saarland, ein Netzwerk zur Förderung von lokalen Cleanup-Initiativen mit 170 aktiven Helfern aus 30 saarländischen Kommunen, die ehrenamtlich Müll aus der Natur und dem öffentlichen Raum bergen und diesen nach Möglichkeit auch wieder dem Stoffkreislauf zuführen (weitere Bericht hierzu folgt).

In ihrer Festrede „Der europäische Green Deal – ‚Fit für 55‘ und seine Chancen für Kommunen“ ging die hessische Europaministerin Lucia Puttrich auf die Bedeutung des GreenDeals für die Kommunen ein: „Keine Kommune, kein Land und kein Kontinent kann allein eine Lösung für die Klimakrise erreichen. Deswegen brauchen wir gemeinsame Wege und der europäische GreenDeal ist ein starkes Signal auf diesem Weg.“ Sie betonte, dass dies genauso auch umgekehrt gelte. Alles fange in den Kommunen an. „Wenn Europa als erster Kontinent bis 2050 klimaneutral werden will, dann beginnt dies mit den Maßnahmen, die wir vor Ort in den Kommunen in Angriff nehmen. Es gilt: Global denken, kommunal handeln. Der Green Deal ist deshalb unser übergeordnetes Zielsystem auf europäischer Ebene. Er zeigt auf, wohin wir wollen“, erläuterte Ministerin Puttrich. Die Sanierung von Gebäuden mit der Steigerung ihrer Energieeffizienz sei als wichtige Maßnahme zu nennen. „Und diese Strategie knüpft an die Tätigkeit der GVV an, die seit über 100 Jahren Versicherungskonzepte von Kommunen für Kommunen anbietet. Die Idee war und ist dabei, ein passendes und praktisches Risikomanagement zu schaffen, das die Besonderheiten der kommunalen Aufgaben berücksichtigt“, so die Ministerin. Es gelte im Interesse der Kommunen, die Risiken für klimabedingte Schäden zu reduzieren. Dafür müssten die Kommunen nachhaltiger und klimafreundlicher ausgestaltet werden. Der europäische GreenDeal sei dazu ein wichtiges Instrument und werde durch viele weitere Maßnahmen auf Landes- und Bundesebene ergänzt.

Weitere Informationen unter: https://www.gvv-direkt.de 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

GVV Kommunalversicherung VVaG
Herr Jürgen Kleikamp
Aachener Str. 952-958
50933 Köln
Deutschland

fon ..: +49 172 25 31 024
web ..: https://www.gvv-direkt.de
email : kkkomm@myquix.de

Sicherheit für kommunale Aufgaben
Seit über 100 Jahren bietet GVV Kommunal maßgeschneiderte Versicherungskonzepte und Serviceleistungen für Kommunen, kommunale Unternehmen und Sparkassen. Wir kennen Ihre besonderen Anforderungen und sichern diese optimal ab – umfassend, leistungsstark und preiswert.

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GVV Kommunalversicherung VVaG
Herr Jürgen Kleikamp
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Wirtschaft

LV 1871 Unternehmensgruppe: Finanzstark im Geschäftsjahr 2018

Die LV 1871 Unternehmensgruppe verzeichnet 2018 ein weiteres finanzstarkes Geschäftsjahr, das vor allem vom Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherungsgeschäft geprägt war.

BildDer LV 1871 Konzern mit der Muttergesellschaft Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) und den Töchtern Delta Direkt Lebensversicherung AG München (Delta Direkt), LV 1871 Pensionsfonds AG, LV 1871 Private Assurance AG, TRIAS Versicherung AG und Magnus GmbH blickt auch 2018 auf ein wachstums- und finanzstarkes Geschäftsjahr 2018 zurück. „Im Vergleich zum Vorjahr konnte die LV 1871 Unternehmensgruppe ihre Finanzstärke weiter ausbauen. Die Solvenzquote der Gruppe liegt aktuell bei 396 Prozent, die Solvenzquote der Muttergesellschaft sogar bei 469 Prozent – jeweils ohne Hilfs- und Übergangsmaßnahmen. Damit positionieren wir uns erneut als einer der topplatzierten Lebensversicherungskonzerne in Deutschland“, sagt Wolfgang Reichel, Vorstandsvorsitzender der LV 1871 Unternehmensgruppe.

Die LV 1871 konnte ihr Eigenkapital auf 121,0 Mio. Euro (Vorjahr: 115,0 Mio. Euro) steigern und auch die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung auf 180,8 Mio. Euro (Vorjahr: 177,8 Mio. Euro) erhöhen. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen beträgt rund 4,0 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent). Die Nettobewertungsreserven belaufen sich auf 859,2 Mio. Euro bzw. marktüberdurchschnittlichen 15,0 Prozent der Kapitalanlagen (Vorjahr: 929,7 Mio. Euro bzw.16,6 Prozent). Damit wurde die Finanzstärke auf dem bereits sehr hohen Niveau weiter ausgebaut.

Marktüberdurchschnittliche Steigerung im Neugeschäft der LV 1871

Die Beitragssumme des Neugeschäfts steigt marktüberdurchschnittlich um 6,9 Prozent auf rund 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,1 Mrd. Euro). Die Stornoquote konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter gesenkt werden auf 3,7 Prozent (Vorjahr 3,9 Prozent).
Die gebuchten Bruttobeiträge steigen um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 626,7 Mio. Euro (Vorjahr: 619,9 Mio. Euro). Bei den laufenden gebuchten Bruttobeiträgen konnte die LV 1871 einen leichten Zuwachs verzeichnen auf 472,3 Mio. Euro (Vorjahr 471,8 Mio. Euro). Die Berufsunfähigkeitsversicherungen erzielten mit einem Anteil von 44,6 Prozent weiterhin die höchste Nachfrage (Vorjahr 42,7 Prozent).

Sehr gute Ergebnisse der Delta Direkt

Auch die auf Risikolebensversicherungen spezialisierte Tochtergesellschaft Delta Direkt konnte 2018 in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld sehr gute Geschäftsergebnisse erzielen. So konnte durch ein sehr positives Todesfallleistungsergebnis die Substanz weiter ausgebaut werden. Die Delta Direkt zählt ebenfalls zu den solvenzstärksten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland.

Mit einer zum Start des Berichtsjahres eingeführten völlig neuen Produktgeneration in der Risikolebensversicherung konnten viele neue Geschäftspartner gewonnen und eine deutliche Zunahme des Neugeschäfts erreicht werden. So erhöhte sich der Zugang nach laufendem Jahresbeitrag um 26 Prozent von 2,4 Mio. Euro auf 3,0 Mio. Euro und die Beitragssumme des Neugeschäfts um 39,2 Prozent von 38,6 Mio. Euro auf 53,8 Mio. Euro.
Positiver Ausblick auf 2019

„Wir schließen das Geschäftsjahr 2018 äußerst zufrieden ab und verzeichnen das erfolgreichste Jahr seit Einführung des LVRG“, sagt Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reichel. „Auch durch die durchweg hervorragenden Bewertungen von Fitch Ratings und Morgen & Morgen sehen wir unseren Kurs bestätigt.“

Mit modular aufgebauten Produkten, bedarfsgerechten Services und zukunftsweisenden Provisionsmodellen sieht sich die LV 1871 Unternehmensgruppe im Wettbewerb um die besten Lösungen für Kunden und Geschäftspartner hervorragend aufgestellt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LV 1871
Frau Julia Hauptmann
Maximiliansplatz 5
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Deutschland

fon ..: 089-55167-0
web ..: https://www.lv1871.de/newsroom
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