Tag Archives: Kinder

Uncategorized

Impuls 10 – 25 Jahre – 25 Impulse – Kinder&Prävention

„Starke Kinder brauchen starke Wurzeln“

BildImpuls 10 Kinder und Prävention

„Starke Kinder brauchen starke Wurzeln“

Wissen in kürze

Studien aus der Entwicklungspsychologie und Neurobiologie zeigen, dass frühkindliche Gesundheitsförderung das spätere Verhalten prägt. So sind insbesondere emotionale und soziale Kompetenzen, die Stärkung der individuellen Ressourcen und ein stabiles Selbstwertgefühl entscheidende Schutzfaktoren für eine langfristig gesunde und resiliente Entwicklung bei Kindern.

Prävention sollte daher so früh wie möglich beginnen, und zwar im Alltag der Kinder mit dem Ziel, dass sie sich zu starken, selbstbewussten, sozial und emotional kompetenten Persönlichkeiten entwickeln können, die sich gerne bewegen, ausgewogen ernähren und auf ihre Gesundheit achten. Wie schaffen wir das in der Familie und im Setting? Mit Spaß, spielerischen und kindgerechten Methoden und unter aktiver Beteiligung der Kinder. Dabei sollen Bewegung, gesunde Ernährung und emotionale Kompetenz im Alltag zu Hause, in Krippe, Kita und Schule und als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gefördert werden. Die körperliche sowie psychische Gesundheit, Lebensfreude und Gemeinschaftsgefühl können sich entfalten, das stärkt Kinder von klein auf.

Der präventologische Perspektivwechsel

Der präventologische Ansatz schaut auf die Stärkung vorhandener Ressourcen. Statt zu sehen: „das Kind zeigt problematisches Verhalten“, steht in der frühkindlichen Prävention: „Was brauchen Kinder, um innerlich stark zu werden, selbstbewusst und gesund aufzuwachsen?“ Der Fokus verschiebt sich vom Defizit hin zur Potenzialentfaltung. Kinder müssen nicht perfekt funktionieren – sie brauchen Erwachsene, die Orientierung, Sicherheit und echte Verbindung schenken. Kinder lernen nicht durch ständige Belehrung, sondern durch Beziehung, Beteiligung und positive Erfahrungen. Wer Kinder früh stärkt, fördert nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihre Fähigkeit, Herausforderungen mutig und selbstwirksam zu meistern.

Der Alltagstipp

Nehmen Sie sich täglich bewusste Zeit für ungeteilte Aufmerksamkeit gegenüber Ihrem Kind. Ohne Handy, ohne Ablenkung, ohne Bewertung. Lassen Sie Ihr Kind entscheiden, was in dieser Zeit passiert – erzählen, spielen, kuscheln oder einfach gemeinsam still sein. Diese kurzen Momente echter Präsenz stärken die emotionale Bindung und vermittelt den Kindern: „Ich bin wichtig. Ich werde gesehen.“ Schaffen Sie im Alltag kleine „Stärken-Momente“. Der Blick richtet sich somit auf gelungene Erfahrungen und die Stärken des Kindes.

Dieser Impuls wurde von unserer Präventologin Claudia Rochell verfasst.

Friedberg / Hessen

Ihr Schwerpunkt: Ganzheitliche Präventionsprogramme für Kita und Schule

Ihre Website: https://www.kiksup.de/

https://www.praeventologe.de/mitglieder-deutschland/hessen/rochell-claudia?highlight=WyJjbGF1ZGlhIl0=

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Berufsverband der Präventologen e.V.
Frau Denise Iwanek
Gneisenaustraße 42
10961 Berlin
Deutschland

fon ..: 03021234193
web ..: https://www.praeventologe.de/
email : info@praeventologe.de

Präventologinnen und Präventologen sind Experten der Prävention und Gesundheitsförderung. Sie tragen kompetent und wirksam zur Gesundheitsförderung jedes Einzelnen bei. Zum Berufsverband der Präventologen e.V. gehören Menschen, die ein gesundes Leben in Deutschland ermöglichen und die dafür nötigen Voraussetzungen schaffen oder verbessern wollen. Zum Berufsverband gehören geprüfte Präventologinnen und Präventologen, Studierende des Fernstudienganges, Angehörige der unterschiedlichen Gesundheits- und Sozialberufe, Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sowie interessierte Einzelpersonen. Der Verband versteht sich als lernende Gemeinschaft, die ihr Wirken kontinuierlich reflektiert, um stetige Verbesserungen zu erreichen.

Pressekontakt:

Berufsverband der Präventologen e.V.
Frau Denise Iwanek
Gneisenaustraße 42
10961 Berlin

fon ..: 03021234193
email : info@praeventologe.de

Uncategorized

Von Bach bis Lindenberg: Junge Musikerinnen aus MV setzen Zeichen für Gemeinschaft und Bildung

Es war weit mehr als ein Konzert. In Waren Müritz entstand am Pfingstwochenende etwas, das viele Besucher tief berührte: Junge Musikerinnen standen auf der Bühne, spielten „Cello“ von Udo Lindenberg

BildWaren (Müritz), Mai 2026.

Es war weit mehr als ein Konzert. Im Skulpturengarten Poppe in Waren an der Müritz entstand am Pfingstwochenende etwas, das viele Besucher tief berührte: Junge Musikerinnen standen gemeinsam auf der Bühne, spielten Bach, Jazz, Pop und am Ende „Cello“ von Udo Lindenberg – begleitet von singenden Menschen zwischen 8 und 90 Jahren.

Unter dem Titel „Von Bach bis Lindenberg“ gestalteten Lucia-Maria Ramme (15), Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“, Amelie Gutknecht (15), Lijana-Sue Ehlert (14) und Sandra Weckert ein außergewöhnliches Konzert im Rahmen von KunstOffen 2026.

Die Idee dahinter geht weit über Musik hinaus.

Kinder und Jugendliche brauchen nicht nur Unterricht und Bewertungen. Sie brauchen Bühne, Verantwortung, Vertrauen und echte Beziehungen“, sagt Sandra Weckert, Gründerin der „Königskinder“-Projekte und Speakerin für Teamarbeit, Leadership und Potenzialentwicklung.

Seit Jahren arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen aus Mecklenburg-Vorpommern daran, Selbstvertrauen, Konzentration, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein praktisch erlebbar zu machen – nicht über Theorie, sondern über gemeinsames Handeln, Musik und echte Herausforderungen.

Dass dabei etwas Besonderes entsteht, wurde an diesem Nachmittag sichtbar:
Eltern, Großeltern, Geschwister und Besucher sangen gemeinsam „Cello“ von Udo Lindenberg. Viele hielten handgeschriebene Liedtexte in der Hand – bewusst analog statt per Handybildschirm.

„Wir wollten echte Gemeinschaft erzeugen. Menschen sollten sich anschauen, zuhören und miteinander singen“, so Weckert.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die junge Cellistin Lucia-Maria Ramme. Ihr Spiel verband klassische Musik mit emotionaler Nähe und moderner Jugendkultur. Gemeinsam mit den anderen Musikerinnen entstand ein Konzert, das generationsübergreifend wirkte und viele Gäste tief bewegte.

Die Veranstaltung war zugleich Teil einer größeren Vision:
Am 12. September 2026 sollen beim großen Finale im Schloss Vietgest rund 800 Kinder und Jugendliche aus Waren, Malchin und Teterow gemeinsam auf der Bühne stehen.

Dafür wurde sogar ein persönliches Video an Udo Lindenberg aufgenommen. Die Einladung:
Gemeinsam mit den „Königskindern“ „Cello“ und „Komet“ zu spielen.

„Zwischen Müritz und Bodden wachsen Könige heran“, heißt es in der Einladung der Jugendlichen.

Das Projekt wird getragen vom Förderverein „48 Könige für Deutschland e.V.“ und verbindet kulturelle Bildung, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf ungewöhnliche Weise.

Während vielerorts über Bildungsprobleme diskutiert wird, entstehen in Mecklenburg-Vorpommern konkrete Räume für junge Menschen, in denen Mut, Leistung, Gemeinschaft und Kreativität praktisch erlebt werden können.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://sandraweckert.de/speaking
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

Pressekontakt:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin

fon ..: 01637596090
email : sandra@sandraweckert.de

Uncategorized

Warener und Malchiner Königskinder eröffnen die Müritz Sail 2026

Um 13 Uhr spielen die Warener und Malchiner Königskinder erstmals gemeinsam auf der großen Bühne am Hafen. Was dabei entsteht, ist weit mehr als ein Konzert.

BildWaren/Müritz.
Wenn am 14. Mai 2026 die Müritz Sail in Waren eröffnet wird, stehen nicht nur Musiker auf der Bühne – sondern Kinder und Jugendliche, die seit Wochen gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten.

Um 13 Uhr spielen die Warener und Malchiner Königskinder erstmals gemeinsam auf der großen Bühne am Hafen.

Was dabei entsteht, ist weit mehr als ein Konzert.

Denn hinter dem Auftritt steht ein Bildungsprozess, der in Zeiten von Fachkräftemangel, Motivationskrise und wachsender Orientierungslosigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt:

* Jugendliche übernehmen Verantwortung.
* Sie lernen Verlässlichkeit.
* Sie arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin.
* Und sie erleben, dass ihr eigenes Handeln sichtbar Wirkung entfaltet.

„Viele junge Menschen brauchen heute nicht noch mehr Programme oder Druck, sondern echte Erfahrungen“, sagt Sandra Weckert, die seit vielen Jahren mit Kindern und Jugendlichen arbeitet und Bildungsprojekte in Mecklenburg-Vorpommern begleitet.

Die Bühne der Müritz Sail wird damit zu einem sichtbaren Lernort.

Seit März 2026 arbeiten die Jugendlichen aus Waren und Malchin intensiv gemeinsam an Songs, Bühnenabläufen und Auftritten. Unterstützt werden sie dabei von Musikerinnen, Musikern, Lehrkräften, Sozialarbeitern, Eltern und regionalen Partnern.

Besonders bemerkenswert: Viele der jungen Musikerinnen und Musiker standen vor kurzer Zeit noch kaum oder gar nicht auf einer Bühne.

Inzwischen organisieren sie Proben, helfen jüngeren Kindern, übernehmen Aufgaben im Team und gestalten die Entwicklung des Projekts aktiv mit.

Gerade in ländlichen Regionen zeigt sich dabei, welches Potenzial entsteht, wenn junge Menschen früh Verantwortung übernehmen dürfen.

Das Projekt wächst kontinuierlich weiter:

Am 3. Juni 2026 folgt bereits das nächste Konzert in der Lindenhalle Malchin vor den 5. Klassen der weiterführenden Schulen. Höhepunkt des Sommers soll schließlich das große Abschlusskonzert am 9. Juli 2026 auf dem Marktplatz in Malchin werden.

Parallel dazu unterstützen inzwischen immer mehr Familien, Schulen und Menschen aus der Region die Arbeit der Königskinder – unter anderem durch das Verteilen von Flyern, die Bewerbung der Konzerte und die aktive Mitgestaltung der Veranstaltungen.

Dadurch entsteht Schritt für Schritt ein Netzwerk, das Bildung, Gemeinschaft, Kultur und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet.

Wer die Warener und Malchiner Königskinder live erleben möchte:

? 14. Mai 2026
? 13:00 Uhr
? Große Bühne am Hafen
? Müritz Sail Waren (Müritz)

Der Eintritt ist frei.

Das Team der Königskinder freut sich auf zahlreiche Besucher.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://48koenige.de
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

Pressekontakt:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin

fon ..: 01637596090
email : sandra@sandraweckert.de

Uncategorized

Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg in Seligenstadt

In der Praxis Margit Schönberg in Seligenstadt wird die Handlungsfähigkeit durch individuelle Ergotherapie gesteigert – für mehr Lebensqualität.

In der Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg in Seligenstadt stehen die alltäglichen Herausforderungen im Leben von Menschen mit körperlichen, mentalen oder anderen Einschränkungen im Mittelpunkt. Die Praxis bietet spezialisierte therapeutische Unterstützung, um die Handlungsfähigkeit ihrer Patienten wiederherzustellen. Ziel ist es, den Betroffenen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Dafür werden in der Praxis bewährte ergotherapeutische Konzepte angewendet, unter anderem das klientenzentrierte kanadische Modell COPM.

Ergotherapie für Kinder: Förderung der Handlungskompetenz

Im Bereich der Pädiatrie konzentriert sich die Praxis auf Kinder vom Säuglings- bis zum Jugendalter. Hier werden unter anderem Entwicklungsverzögerungen, ADS/ADHS, Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsstörungen behandelt. Oft zeigen sich diese Probleme in der Schule, im Kindergarten oder in der Freizeit. Die Therapie erfolgt durch verschiedene Ansätze, wie zum Beispiel das Marburger Konzentrations- und Verhaltenstraining. Ziel der Behandlung ist es, den Kindern zu helfen, im Alltag Handlungskompetenz zu entwickeln. Dabei werden wichtige Fähigkeiten wie Konzentration, Sozialverhalten, Entspannung, Körperwahrnehmung und Selbstbewusstsein gefördert.

Ergotherapie in der Neurologie: Hilfe bei Nervenerkrankungen

Die neurologische Ergotherapie in der Praxis Schönberg richtet sich an Patienten mit Erkrankungen oder Schädigungen des zentralen Nervensystems. Diese Einschränkungen können vorübergehend oder dauerhaft sein und die Handlungsfähigkeit der Patienten erheblich beeinträchtigen. Mithilfe verschiedener Behandlungsmethoden, einschließlich des Bobathkonzeptes, wird die Funktionsfähigkeit der Patienten soweit wie möglich wiederhergestellt.

Orthopädie: Unterstützung bei Bewegungseinschränkungen

Im orthopädischen Bereich der Praxis werden Patienten nach Unfällen, mit rheumatischen Erkrankungen oder Arthrose behandelt. Hier kommen neben klassischen Behandlungsmethoden auch thermische Anwendungen zum Einsatz, um die Bewegungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg
Frau Margit Schönberg
Dr.-Hermann-Neubauer-Ring 38 – 40
63500 Seligenstadt
Deutschland

fon ..: 06182 7829530
fax ..: 06182 7829530
web ..: http://www.praxis-schoenberg.de
email : pr@dsa-marketing.ag

Pressekontakt:

Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg
Frau Margit Schönberg
Dr.-Hermann-Neubauer-Ring 38 – 40
63500 Seligenstadt

fon ..: 06182 7829530
web ..: http://www.praxis-schoenberg.de
email : pr@dsa-marketing.ag

Uncategorized

Wenn Wut ein Hilferuf ist – Neues Gruppentherapiekonzept am kbo-Kinderzentrum München

Wenn Kinder mit starken Verhaltensauffälligkeiten den Familienalltag bestimmen, stoßen viele Eltern an ihre Grenzen.
Am kbo-Kinderzentrum München setzt ein neuartiges Therapiekonzept genau hier an.

BildEin Kind schreit, wirft sich auf den Boden, schlägt um sich. Für viele Eltern ist das ein Moment der Überforderung. Für das Team am kbo-Kinderzentrum München hingegen ist es vor allem eines: eine Form der Kommunikation. Denn hinter scheinbar „unartigem“ Verhalten stehen häufig Wünsche, Bedürfnisse, innere Konflikte oder emotionale Überforderung.

Aus dieser Perspektive heraus wurde am kbo-Kinderzentrum ein neues Therapiekonzept entwickelt, das in dieser Form bislang einzigartig ist. Unter der Leitung von Dr. med. Michael-Andor Marton sowie Psychologe Dr. Janos Frisch entstand eine eng verzahnte Kombination aus Kindergruppentherapie und Elterntraining. Vorbild für die Therapiekonzeption war dabei das in London und Heidelberg entwickelte „Leuchtturm-Elterntraining“.

Seit Mitte 2023 können Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren im Rahmen einer stationären Behandlung an der sogenannten „Kibonauten-Entdeckungsfahrt“-Gruppe teilnehmen. Zielgruppe sind vor allem Kinder mit Diagnosen wie emotionale Störungen, Aggressionsprobleme, Bindungsstörungen oder ADHS. Gemeinsam sind diesen Diagnosen Schwierigkeiten, die eigenen innere Zustände wahrzunehmen, Impulse zu regulieren und Beziehungen zu gestalten, sodass der Familienalltag bei betroffenen Kindern oftmals durch Konflikte und Eskalationen bestimmt wird.

Mentalisieren als Kernkompetenz

Im Zentrum des Ansatzes steht die Förderung der sogenannten Mentalisierungsfähigkeit – also die Kompetenz, eigenes und fremdes Verhalten als Ausdruck innerer Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse zu verstehen. Ziel ist es, sowohl Kindern als auch Eltern neue Wege im Umgang mit Konflikten zu eröffnen und die Qualität der Beziehung nachhaltig zu verbessern. So sollen die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt und ihre Verhaltensauffälligkeit minimiert werden.

„Mit der parallelen Arbeit in Elterntraining und Kindergruppe setzen wir gezielt an zwei entscheidenden Stellschrauben an: Wir stärken die äußeren Ressourcen des Kindes, indem wir seine Bezugspersonen fördern – und zugleich die inneren Ressourcen, indem wir die emotionalen und sozialen Fähigkeiten der Kinder in der Gruppe weiterentwickeln“, so Dr. Marton. „Ziel mentalisierungsfördernder Therapie ist es, das Vertrauen der Kinder in die Kompetenz ihrer Bezugspersonen zu stärken. Dieses Vertrauen wird oft als eine Art ,Super-Highway‘ für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten beschrieben – denn wir lernen vor allem von Menschen, denen wir vertrauen.“

Eine gemeinsame Sprache für den Alltag

Ein weiteres zentrales Element des Konzepts ist die gemeinsame „therapeutische Sprache“: Eltern und Kinder arbeiten in den jeweiligen Gruppentherapien mit denselben Bildern und Metaphern, um Gefühle, Gedanken und Beziehungsmuster zu beschreiben. Das erleichtert die Übertragung in den Alltag und erhöht die Nachhaltigkeitschancen der Therapie über den Klinikaufenthalt hinaus.

„Wenn Familien beginnen, dieselbe Sprache zu sprechen und es Eltern und Kindern gelingt, das Erlernte gemeinsam im Alltag anzuwenden, entsteht die Grundlage für neues Vertrauen und stabile Beziehungen und damit auch für eine nachhaltige Veränderung im Verhalten“, so Marton.

Mentalisieren lernen im geschützten Gruppenraum

Die Kindergruppe bietet dabei einen strukturierten, sicheren Rahmen, in dem Konflikte nicht vermieden, sondern gezielt genutzt werden. Unter therapeutischer Begleitung lernen die Kinder, ihre eigenen Gefühle, Gedanken und Motivationen zu erkennen, die Perspektiven anderer zu verstehen und ihr Gegenüber ebenfalls als Träger von Emotionen, Gedanken und Bedürfnissen zu identifizieren.

Gerade die Dynamik unter Gleichaltrigen erweist sich dabei als besonders wirksam: Kinder öffnen sich nicht nur leichter untereinander, sie lernen vor allem voneinander und entwickeln im sozialen Miteinander neue Kompetenzen.

Eltern als Schlüssel zur Stabilisierung

Parallel dazu stärken die Eltern im Elterntraining ihre emotionale Selbstwahrnehmung, üben Perspektivübernahme und erlernen deeskalierende, bindungsfördernde Kommunikationsstrategien. Während das Heidelberger Elterntraining ursprünglich psychisch erkrankte Eltern adressiert, wurde das Konzept am kbo-Kinderzentrum München gezielt auf die sozialpädiatrische Behandlung von Kindern mit psychischen Erkrankungen bzw. Entwicklungsstörungen und deren Eltern angepasst.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

kbo-Kinderzentrum München
Frau Astrid Dennerle
Heiglhofstraße 69
81377 München
Deutschland

fon ..: 089710091195
web ..: https://kbo-kinderzentrum-muenchen.de/
email : astrid.dennerle@kbo.de

Das kbo-Kinderzentrum München besteht aus dem ambulanten Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) und der Fachklinik für Sozialpädiatrie. Es ist ein Tochterunternehmen der Kliniken des Bezirks Oberbayern – kbo. Das Sozialpädiatrische Zentrum (etwa 18.000 Kinder pro Jahr) und die Fachklinik für Sozialpädiatrie mit 60 Betten (etwa 950 Kinder pro Jahr) sind spezialisiert auf die frühe Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen und drohenden oder bereits eingetretenen Behinderungen oder Mehrfachbehinderungen.
Experten mit kinder- und jugendärztlichem, psychologischem, therapeutischem, sozialpädagogischem und heilpädagogischem Fachwissen arbeiten engagiert an individuellen Konzepten der Diagnostik und Therapie auf dem Stand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zusammen. Die Familien werden in die Planung von Diagnostik und Therapie systematisch einbezogen. Wir bieten Familien Beratung, Behandlung und fachliche Begleitung an, um für die betreuten Kinder und Jugendlichen die Integration in die Gesellschaft und damit die Partizipation im Alltagsleben zu erreichen oder aufrecht zu erhalten. Das kbo-Kinderzentrum München mit seinem Sozialpädiatrischen Zentrum und seiner Sozialpädiatrischen Fachklinik widmet sich dieser Aufgabe in Kooperation mit universitären Strukturen seit 1968.

Pressekontakt:

kbo-Kinderzentrum München
Frau Astrid Dennerle
Heiglhofstraße 69
München 81377

fon ..: 089710091195
email : astrid.dennerle@kbo.de