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Kunst als Resonanzraum des Wandels – das Werk von René Mayer

Auf der ART INTERNATIONAL ZURICH 2026 präsentiert René Mayer ein vielschichtiges Werk zwischen Malerei und Skulptur.

Bild# Spuren des Unsichtbaren
Sculpictor aus Basel präsentiert den Künstler René Mayer, der sich in seinem facettenreichen Werk zwischen Malerei und Skulptur bewegt. Er macht die leisen, oft übersehenen Veränderungen unserer Zeit sichtbar und regt zum Dialog über Mensch, Natur und Gesellschaft an.
Die 28. ART INTERNATIONAL ZURICH ist eine Messe für zeitgenössische Kunst mit globaler Perspektive.

# Event:
ART INTERNATIONAL ZURICH 2026
28. Messe für zeitgenössische Kunst
8. – 10. Mai 2026
Puls 5 Giessereihalle Zürich

# Poetische Analysen einer Welt im Umbruch

Der 1947 geborene Künstler René Mayer, vertreten durch die Basler Galerie Sculpictor Diffusion, verbindet Malerei und Skulptur als gleichwertige Ausdrucksformen eines gemeinsamen künstlerischen Impulses. Seit den 1970er-Jahren entwickelt er, ausgehend von gegenständlichen Anfängen, eine eigenständige, abstrahierte Bildsprache. Sein umfangreiches OEuvre von rund 600 Werken ist geprägt von thematischer Tiefe, formaler Vielfalt und einer konsequenten Auseinandersetzung mit den drängenden Fragen unserer Zeit. Im Zentrum steht die Beobachtung komplexer Wechselwirkungen zwischen Mensch, Natur und Technologie, die Mayer in eine visuell eindringliche und zugleich poetische Form übersetzt.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Werkserie „Creeping Change“, die sich mit schleichenden, oft kaum wahrnehmbaren Transformationsprozessen befasst. In subtilen Verschiebungen von Form, Struktur und Farbgebung werden toxische Entwicklungen ebenso sichtbar wie fragile Momente des Wandels. Die Arbeiten verweisen auf Veränderungen, die sich sowohl im Privaten als auch im globalen Kontext vollziehen und erst in ihrer Summe ihre tiefgreifende Wirkung entfalten.
Mit der Serie „Bewegte Erde“ richtet Mayer den Blick auf die Erde als lebendigen Organismus. Dynamische Strukturen und reliefartige Oberflächen lassen geologische Kräfte erahnen, die Landschaften formen und zugleich deren Verletzlichkeit offenlegen. Die Werke erscheinen wie Momentaufnahmen eines sich ständig wandelnden Planeten und verbinden Energie, Bewegung und Fragilität zu einer eindrucksvollen visuellen Metapher.
In „Viva Viva“ entfaltet sich hingegen ein spielerischer, farbintensiver Mikrokosmos, der von Schwemmholz und der Farbgebung lateinamerikanischer Figuren inspiriert ist. Die Arbeiten strahlen Leichtigkeit und Lebendigkeit aus und erzeugen eine beinahe akustische Präsenz, die an rhythmische, organische Bewegungen erinnert.
Demgegenüber steht die Serie „Marmor und Granit“, in der reduzierte, klare Formen eine kraftvolle Ruhe ausstrahlen. Inspiriert von archaischen und afrikanischen Formtraditionen entstehen Skulpturen, die Einfachheit mit expressiver Präsenz verbinden.

René Mayers Werk vereint ästhetische Präzision mit gesellschaftlicher Relevanz. Es eröffnet Räume der Reflexion und lädt dazu ein, die oft verborgenen Dynamiken einer sich wandelnden Welt neu wahrzunehmen.

ABBILDUNGEN UND DATEIEN
https://art-zurich.com/files/press/focus/artfair-zurich-presse-de-fokus-sculpictor.html

VERANSTALTUNG
ART INTERNATIONAL ZURICH 2026
28. Messe für zeitgenössische Kunst
08. – 10. Mai 2026
Puls 5 Giessereihalle Zürich, Schweiz

KONTAKT
E-Mail: info@art-zurich.com
Kontaktformular: www.art-zurich.com/kontakt
Akkreditierung für Medienschaffende: www.art-zurich.com/dvip

MEDIENBEREICH
Pressematerialien: https://art-zurich.com/presse
Pressefotos: https://art-zurich.com/pressefotos
Logo und Banner: https://art-zurich.com/logo
Pressetext: https://art-zurich.com/pressetext
Event-Seite: https://art-zurich.com/2026

AUSSTELLERINNEN UND AUSSTELLER 2026
Liste der Ausstellerinnen und Aussteller: https://art-zurich.com/2026
Kurze Ausstellerpräsentationen: https://art-zurich.com/aussteller
Messekatalog: https://art-zurich.com/katalog
Detaillierte Informationen zu den Ausstellerinnen und Ausstellern auf Fine Art Discoveries: fineartdiscovery.com

VERANSTALTUNGSORT
Puls 5 – Giessereihalle, Giessereistrasse 18, 8005 Zürich, Schweiz
Google-Maps: https://maps.app.goo.gl/1HZBATShqFtqYzxS7
Anreise: https://art-zurich.com/besuchen

VERNISSAGE
Freitag, 8. Mai: 18:00 – 22:00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN
Freitag, 8. Mai: 11 – 22 Uhr (Vernissage ab 18 Uhr)
Samstag, 9. Mai: 11 – 21 Uhr
Sonntag, 10. Mai: 11 – 18 Uhr

EINTRITTSKARTEN
Tageskarte: CHF 20.- / Studenten: CHF 10.- / Vernissage: CHF 30.-
Kinder bis 16 frei (in Begleitung Erwachsener)
Freier Eintritt mit Einladungskarte
Vorverkauf: bei Ticketcorner.ch

ANREISE
Karte und Informationen: www.art-zurich.com/besuchen
Tram 51: Halt Technopark (am Turbinenplatz)
Tram 17: Halt Förrlibuckstrasse
Bus 33, 72 oder 83: Halt Schiffbau / S-Bahnen: Halt Zürich Hardbrücke
Parkhäuser: Puls 5 / Schiffbau / Pfingstweid
Die Halle ist barrierefrei zugänglich.

Weitere Infos: www.art-zurich.com/2026

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

BB International Fine Arts GmbH
Frau Monika Stern
Churerstrasse 160b
8808 Pfäffikon
Schweiz

fon ..: 0041763322436
web ..: http://www.bbifa.com
email : office@bbifa.com

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage www.art-zurich.com auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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„Take the next step – not the same mistake“ heißt die neue Ausstellung in Berlin des Malers Frank Ahlgrimm

Eine kleine feine Vernissage

BildBerlin, April 2026
Der bekannte deutsche zeitgenössische Maler Frank Ahlgrimm lud am Samstag den 28. März in seiner Wahl-Heimatstadt Berlin zu einer Vernissage ein.
In der Galerie „Rahmen und Kunst“ von Galeristin Alexandra Erlhoff stellt Frank Ahlgrimm einige seiner großformatigen Bilder aus. Die Ausstellung ist noch bis 13. Juni im Prenzlauer Berg, Winsstraße 70 zu besichtigen.
„Take the next step – not the same misktake“ heißt die aktuelle Ausstellung.

Viele Kollegen und Freunde von Frank kamen zu diesem Event. Darunter unter anderen die Kunstmalerin Christine Rusche, die auch in Berlin wohnt. Nach der Ausstellungseröffnung ging es zum Feiern noch in die Luxus-Bar.

Frank Ahlgrimm ist einer der bekanntesten lebenden deutschen Maler, der für seine teils sehr abstrakte Gemälde bekannt ist. Es ist zeitgenössische Kunst, die oft Probleme und aktuelle Themen anspricht, bei dem die Betrachter sich Zeit nehmen sollten. Es ist nicht immer gleich erkennbar was Frank Ahlgrimm mit seinen Gemälden meint. Seine Werke zeichnen sich durch Präzision und Zufall aus. Seine Werke bewegen sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Wobei Gegenstände auch abstrakt sein können. Ahlgrimm arbeitet oft mit Textelementen und Grafiken. Auch Stoffe sind teilweise in seine Arbeiten integriert. So auch bei Bildern in der aktuellen Ausstellung.
Frank Ahlgrimm ist sicher einer der interessantesten lebenden deutsche Maler der Gegenwart!

Er wurde 1965 an der mecklenburgischen Ostsee geboren.
1990 – 1996: Studium der Malerei und Grafik an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, bei R. Schoofs.
Damit war der Grundstein für eine Malerkarriere gelegt. Seit 2005 arbeitet Frank Ahlgrimm mit den Galeristenehepaar Elisabeth und Reinhard Hauff zusammen. Diese sorgten für einen weltweiten Bekanntheitsgrad des Malers.

Text: Hans Peter Sperber/ Sperbys Musikplantage

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Herr Hans Peter Sperber
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Sperbys Musikplantage ist der Spezialist für Bemusterungen und Künstlerpromotion im Internet. Wir bewerben Ihre neue CD, Album oder Lied breitflächig im Web auf Musik- und Presseportalen, Instagram, Xing, LinkedIn sowie sehr ausgiebig auf Facebook.
Wir machen Mailbemusterung bei allen großen Radiostationen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande und Südtirol. Dann auch bei allen Webradios und lokalen UKW-Sendern in Deutschland und weltweit. Wir haben ca. 1250 Radiokontakte gelistet. Wir sind der Bemusterungs- und Promotion-Spezialist für deutsch gesungene Musik. Aber wir machen diese Arbeit auch für Musik in anderen Sprachen.

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Ausstellung von MARTIN HEINIG in der Galerie Mond Fine Arts in Berlin

2,3 SEKUNDEN – IM HIER UND JETZT – MARTIN HEINIG
15. Februar bis 15. März
Galerie Mond Fine Arts Berlin

BildKopf-Darstellungen sind in der zeitgenössischen Kunst ein wiederkehrendes Thema, ein klassisches Thema, denn, so fragt auch Martin Heinig: Was sagt mehr über den Menschen aus, als sein Antlitz, sein Kopf? Und so malt der 1958 in Husum geborene Künstler, der zwischen 1979 und 1986 an der UdK in Berlin bei Georg Baselitz studiert hat, seit Dekaden Köpfe. Die Bezüge zur Kunstgeschichte, zum Expressionismus oder auch zur wilden Malerei der 1980er Jahre sind präsent.

Im frühen 20. Jahrhundert, bei Egon Schiele oder Ernst Ludwig Kirchner etwa, waren Darstellungen von Köpfen Ausdruck jener Zerrissenheit, welche die Epoche prägte: die Zerrissenheit des Individuums in einer zunehmend industrialisierten und entfremdeten Welt. Und noch heute, das zeigt die neoexpressionistische Malerei von Heinig, wird im Antlitz des Menschen so viel sichtbar: die Reibung zwischen dem Ich und der Gesellschaft, Isolation, Verzweiflung, Trauer, emotionale Intensität, aber auch Euphorie, Warmherzigkeit, Begeisterung. Die ganze Komplexität der inneren Welt.

Betrachten wir Heinigs Bilder, so sind wir fasziniert. Sie nehmen uns gefangen, packen uns mit Kraft, zeigen uns eine großartige innere Welt. Doch das ist nur die eine Seite des Wesens dieser Kunst. Der bedeutende Kunstkritiker Edward Lucie Smith hat die Malerei von Martin Heinig so beschrieben: „Heinigs Porträts spiegeln eine neue Ära in der Malerei wider, in den meisten Fällen haben Heinigs Köpfe keine spezifische Identität, sie sind Kompositionen.“ Und der Künstler selbst sagt über seine Menschendarstellungen, sie seien vor allem Malerei, seien aus der Malerei geboren.

Man kann sich dem Blick dieser oft großformatigen, in Öl und Gouache gemalten Köpfe, die auf vielen großen Ausstellungen auch international zu sehen waren, nicht entziehen. Es entsteht eine Kommunikation zwischen Betrachter und Bild. Diese Köpfe, sie fesseln unseren Blick – man tritt ein in ein Zwiegespräch mit der Kunst.

Es ist eine großartige Malerei, die uns der Künstler präsentiert, Strukturen von Gesichtslandschaften voller Intensität und Spannung. Vibrierende Bilder in zum Teil großer Leuchtkraft: Zeugnisse einer Kunst, die zum Wesen vordringen möchte, zur Existenz, zu den wichtigsten Dingen des Menschseins. Diese Köpfe brauchen keinen Raum – und keinen Zeitbezug: Der Künstler isoliert sie, füllt damit die Leinwand, schafft eine autonome Form und damit auch eine Einladung an den Betrachter.

Heinigs Kunst ist ganz abgehoben von allem Zeitlichen. Es ist nicht die Zeit, die aus ihr spricht, die Gegenwart, sondern eine zeitunabhängige, geistige Haltung. Man könnte auch formulieren: die Ewigkeit. Der Künstler erzählt uns in dieser Malerei vom Leben selbst, von seiner Rätselhaftigkeit, von seiner Verletzlichkeit und Komplexität. Nach Fertigstellung der Bilder, sagt er, gehen seine Köpfe eigene Wege. Sie blicken uns an mit gewaltiger Kraft. Sie sprechen und tönen für sich. Aber sie erlauben auch einen Dialog.

Jetzt ist die Kunst von Martin Heinig in einer Einzelausstellung in der Galerie Mond Fine Arts in Berlin zu entdecken! Der Titel der Ausstellung „2,3 SEKUNDEN – IM HIER UND JETZT“, erläutert der Künstler, verweise auf jene ganz kurze Zeitspanne, in der Wahrnehmung zu Gegenwart wird. „Im Moment des Blickkontakts begegnen sich Betrachter und Kunstwerk unmittelbar: nicht als Objekt und Beobachter, sondern als zwei Pole eines gemeinsamen, emotional erfahrbaren Augenblicks.“ Die Ausstellung lädt dazu ein, dieses flüchtige Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen – als verdichteten Moment, in dem Sehen, Empfinden und Bedeutung zusammenfallen. Es werden Bilder aus verschiedenen Dekaden gezeigt.

Marc Peschke

2,3 SEKUNDEN – IM HIER UND JETZT – MARTIN HEINIG

15. Februar bis 15. März

Vernissage: Samstag, 14. Februar, 18 Uhr

Eröffnungsrede: Dr. Kirstin Buchinger

Der Künstler ist anwesend

Galerie Mond Fine Arts

Bleibtreustraße 17/ Ecke Mommsenstraße

10623 Berlin

www.galeriemond-finearts.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Marc Peschke. Kunst. Kultur. Kommunikation
Herr Marc Peschke
Lindenstraße 10
97877 Wertheim
Deutschland

fon ..: Keine Angabe
web ..: https://www.marcpeschke.de
email : info@marcpeschke.de

Marc Peschke, 1970 geboren, lebt in Wertheim am Main, Wiesbaden und Hamburg. Er hat in Mainz Kunstgeschichte, Komparatistik und Ethnologie studiert, arbeitet als Kunsthistoriker, Journalist und Texter, auch als Kurator und Kunstberater für Print- und Online-Medien, PR- und Werbeagenturen, Künstler und Künstlerinnen, Museen, Galerien, Firmen, Tourismusbehörden und Büros. Seine Themen sind Kunst, Kultur, Pop, Reise, Tourismus, Design, Architektur, Literatur, Film und Fotografie.

Er wirkt auch als freier Kurator, war Mitinhaber und Mitbegründer der Fotokunst-Galerie KUNSTADAPTER in Wiesbaden und Frankfurt am Main – sowie der Kultur-Bar WAKKER in Wiesbaden. In Wertheim am Main war er Mitkurator des Kunstraum ATELIER SCHWAB.

Seit 2008 zahlreiche eigene Ausstellungen im In- und Ausland. Marc Peschkes künstlerische Arbeiten entstehen zumeist auf seinen zahlreichen Reisen und sind in verschiedenen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Seit 2020 realisierte er unter dem Namen MASCHERA ein vielbeachtetes Musik-Video-Projekt. Seit 2022 ist er Mitkurator der Wiesbadener Fototage – Festival für aktuelle Fotokunst und Dokumentarfotografie. Seit 2022 Mitarbeit bei der Aufarbeitung des Nachlasses des Künstlers Leo Leonhard. Seit 2024 Mitarbeit bei der Aufarbeitung des Nachlasses der Künstlerin Edith Hultzsch. www.marcpeschke.de

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Siegward Sprotte – Im Dialog mit der Natur

Am Sonntag, 23. November um 11 Uhr eröffnet die Galerie Tobien in Husum die Ausstellung „Siegward Sprotte – Im Dialog mit der Natur“.

BildZu sehen ist Malerei in ÖL, Aquarell und Gouache des Sylter Künstlers, sowie ausgewählte Druckgrafik. Die Ausstellung läuft vom 23. November 2025 bis zum 31. Januar 2026

Schleswig-Holstein war für den Maler Siegward Sprotte (1913-2004) weit mehr als Heimat. Es war sein geistiger und künstlerischer Resonanzraum. Zwischen Himmel und Horizont, Wind und Wellen fand er jene elementare Erfahrung von Licht und Bewegung, die sein Werk prägte. Auf der Insel Sylt entwickelte er eine Malerei, die Natur nicht abbildet, sondern in Farbe, Rhythmus und Geste erfahrbar macht.

„Man muss sich selbst wie eine Woge bewegen – dann wird es eine Woge“, sagte Siegward Sprotte einmal. Dieser Satz fasst sein Verständnis von Kunst zusammen. Der Malende tritt mit der Natur in einen Dialog ein, der über das Sehen hinausgeht. Das Meer, die Weite des Nordens und das wechselnde Licht Schleswig-Holsteins wurden zu seinem Gegenüber, zu einer Landschaft, die antwortet.

Von der Küste ins Bewusstsein: Siegward Sprottes künstlerische Entwicklung war mit Schleswig-Holstein eng verbunden. Hier entstanden seine Studien der Natur, die ihn zu einer immer stärkeren Reduktion führten. Die Klarheit des nordischen Himmels, das stetige Fließen der Wellen und die Horizonte der Küste brachten ihn zu der Einsicht, dass Natur kein Motiv ist, sondern ein prozesshaftes Wechselspiel von Wahrnehmung, Bewegung und Bewusstsein.

In seinem Schaffen verschmolzen Malerei und Philosophie. Seine Aquarelle, Gouachen und Ölbilder wirken auf den ersten Blick spontan und leicht. Doch sie beruhen auf konzentrierter Beobachtung und einer Haltung des aktiven Sehens. In der Mappe „Abschied vom Bilde“ formulierte er diesen Gedanken programmatisch: Nicht das Abbild, sondern das Sein des Gesehenen soll sichtbar werden.

Nordische Klarheit und östliche Stille: Schleswig-Holsteins Landschaft öffnete Siegward Sprotte eine universelle Bildsprache. Hier fand er jene Weite und Leere, die ihn an asiatische Ästhetik erinnerte. So verband er westliche Maltraditionen, von William Turner bis Karl Hagemeister, mit der meditativen Einfachheit der ostasiatischen Kalligraphie. Seine „farbigen Kalligraphien“ und „Stenogramme“ entstanden oft in freier Natur, als spontane Pinselzüge, ohne Absetzen und Korrektur. Sie nehmen die Bewegung und den Rhythmus der Landschaft unmittelbar auf.

In seinen Ateliergesprächen auf Sylt führte Siegward Sprotte den offenen Dialog weiter mit Philosophen, Musikern, Schriftstellern und Wissenschaftlern. Sein Atelier wurde zu einem Ort geistiger Begegnung, an dem Kunst, Denken und Wahrnehmen zusammenfanden.

Natur als Gegenüber: Für Siegward Sprotte war Malen kein Akt der Beherrschung, sondern der Begegnung. Er sprach von einem „face en face“ mit der Natur, einem Gespräch auf Augenhöhe. Dieses Motiv zieht sich durch sein gesamtes Werk: das „Gesicht“ der Landschaft, das sich im Moment des Sehens offenbart.

In seinen Reihen „Farbfolgen schaffen Landschaft“ untersucht Siegward Sprotte die Struktur der Natur, etwa in der Abfolge von Himmel, Horizont, Meer und Strand. Diese Farben, Lichtverläufe und Stimmungen bilden die gleichbleibende Ordnung der Natur und zugleich ihre unendliche Wandelbarkeit.

Ein Künstler des Nordens: Siegward Sprotte war einer der eigenständigsten Maler Schleswig-Holsteins im 20. Jahrhundert. Sein Werk steht in der Tradition der norddeutschen Landschaftsmalerei, überführt sie jedoch in eine geistige Dimension. Schleswig-Holstein wurde für ihn zum Sinnbild einer universellen Erfahrung: das Land als offener Raum, in dem Natur, Bewusstsein und Kunst ineinanderfließen.

Seine Malerei ist damit nicht nur eine Liebeserklärung an das norddeutsche Licht, sie ist eine Einladung, die Welt neu zu sehen.

Öffnungszeiten

Montag – Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr

Samstag
10:00 bis 15 Uhr

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Galerie Tobien GmbH
Marid Taubert
Neustadt 8-10
25813 Husum
Deutschland

fon ..: 0484164800
web ..: https://galerie-tobien.de/ausstellungen/siegward-sprotte/
email : info@galerie-tobien.de

Die Galerie Tobien ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V.. 1980 von Karin und Joachim Tobien gegründet trat 1990 seine Tochter, Marid Taubert, in das Unternehmen ein und übernahm 2010 die Geschäftsführung. Die Galerie präsentiert in bis zu 5 Ausstellungen im Jahr Werke der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst.

Pressekontakt:

Galerie Tobien GmbH
Frau Marid Taubert
Neustadt 8-10
25813 Husum

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Die Welt ist bunt – Vernissage

Fröhliche Sommerausstellung in Husum
Vernissage am Sonntag, 13. Juli 2025 um 11 Uhr
Ausstellung vom 13. Juli bis 20. September 2025

BildDie Galerie Tobien zeigt unter dem Titel „Die Welt ist bunt“ eine Ausstellung, die Farbe, Lebensfreude und künstlerische Vielfalt feiert. Zur Vernissage sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen.

Die Ausstellung vereint Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die sich der Kraft der Farbe bedienen, um positive Impulse zu setzen. Ob Malerei, Grafik oder Skulptur, jedes Werk zelebriert auf seine Weise das Leben in seiner farbenfrohen, manchmal auch skurrilen Schönheit.

Zu den ausgestellten Künstlern zählen unter anderem Michael Leu, dessen Siebdruck „Frühling in Capri“ zu gelassener Urlaubsstimmung einlädt, und Max Grimm, der mit seiner farbintensiven „Torte“ fröhliche Erinnerungen weckt. Der Künstler Kristian Devantier entführt mit seiner Lithografie an einen Sommertag am Strand, während Ulrike Hansen mit „Konzert am Strand eine stimmungsvolle Abendszene in Eitempera präsentiert.

Inspiriert von Henri Matisse versteht Stefan Szczesny seine Kunst als Haltung gegen Resignation, als Lichtträger in dunkler Zeit. Er ist mit seiner Lithografie „Stillleben mit Blumen“ vertreten, ein Werk, das durch leuchtende Farben und reduzierte Formen Lebensfreude und Hoffnung ausstrahlt.

Auch die dänischen Multitalente Leif Sylvester und Anders Morgenthaler sind dabei und reflektieren mit Humor und Tiefgang gesellschaftliche Themen. Ergänzt wird die Ausstellung mit reliefartigen Monsterskulpturen von Patrick Preller. Sie sorgen für Heiterkeit und lassen den Betrachter in eine verspielte Pop-Art-Welt eintauchen.

„Die Welt ist bunt“ ist ein bewusst gewähltes Motto in einer oft grauen Welt, ein Plädoyer für Zuversicht und künstlerische Ausdruckskraft.

„Das Leben ist viel zu bunt, als dass man es einfarbig betrachtet.“ Esragül Schöngast

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier:

https://galerie-tobien.de/ausstellungen/die-welt-ist-bunt/

Öffnungszeiten
Montag – Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr

Samstag
10:00 bis 15 Uhr

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Galerie Tobien GmbH
Frau Marid Taubert
Neustadt 8-10
25813 Husum
Deutschland

fon ..: 04841 – 64800
web ..: https://galerie-tobien.de/ausstellungen/die-welt-ist-bunt/
email : marid.taubert@galerie-tobien.de

Die Galerie Tobien: 2025 feiert die Galerie ihr 45-jähriges Bestehen. 1980 von Joachim und Karin Tobien gegründet trat 1990 die Tochter, Marid Taubert, in das Unternehmen ein und übernahm 2010 die Geschäftsführung. 2018 eröffnete die Galerie Tobien in Sankt Peter-Ording eine zweite Galerie.
Zeitgenössische Kunst bestimmt das Programm der Galerie Tobien. Angeboten werden außerdem Norddeutsche Realisten, Werke der klassischen Moderne, grafische Werke sowie Bildhauerei. Die Galerie Tobien richtet in Husum circa 4 Ausstellungen im Jahr mit einer Laufzeit bis zu 2 Monaten aus.

Pressekontakt:

Galerie Tobien GmbH
Frau Marid Taubert
Neustadt 8-10
25813 Husum

fon ..: 04841 – 64800
email : marid.taubert@galerie-tobien.de