Tag Archives: Studie

Uncategorized

Studie rückt den Arbeitsplatz als Faktor für Resilienz in den Blick

Eine Zwei-Jahres-Kohorte aus dem spanischen Gesundheitswesen legt nahe, dass Resilienz stärker an den Bedingungen am Arbeitsplatz hängt als an der Person. Rückhalt, Vertrauen und Erholung zählten.

BildVlotho, 11. August 2026. Resilienz gilt gemeinhin als Eigenschaft, die jemand mitbringt oder eben nicht. Eine prospektive Kohortenstudie aus dem spanischen Gesundheitswesen, am 1. August 2025 unter dem Titel Resilience changes and occupational resilience factors among healthcare workers im Fachjournal Scientific Reports erschienen, legt eine andere Gewichtung nahe. Von allen geprüften Merkmalen sagten drei die spätere Widerstandsfähigkeit am zuverlässigsten vorher, und alle drei beschreiben nicht die Person, sondern ihren Arbeitsplatz: Rückhalt durch Kolleginnen und Kollegen, Vertrauen in den Betrieb und die Möglichkeit, sich von Belastung tatsächlich zu erholen.

Der Messansatz ist ungewöhnlich. Statt die Beschäftigten nach ihrer Widerstandskraft zu fragen, rechneten die Forschenden sie aus. Sie bestimmten, wie viel Symptomlast bei einer gegebenen Belastung im Mittel zu erwarten ist, und werteten jede Abweichung nach unten als Resilienz. Befragt wurde in drei Wellen über zwei Jahre, beginnend 2020 mit 2.422 Personen. In der dritten Welle nahmen noch 538 Personen teil.

Ein Nebenbefund widerspricht einer verbreiteten Erzählung. Wer zu Beginn stark belastet war, zeigte sich zwei Jahre später tendenziell weniger widerstandsfähig, nicht widerstandsfähiger. Belastung scheint nach diesen Daten eher zu zehren als abzuhärten.

Die Autorinnen und Autoren benennen die Grenzen ihrer Arbeit deutlich. Die Angaben beruhen auf Selbstauskunft, die Stichprobe war eine Gelegenheitsstichprobe, und über die Wellen hinweg sank die Beteiligung erheblich. Ein Ursache-Wirkungs-Nachweis ist damit nicht erbracht, wohl aber ein zeitlich geordneter Zusammenhang: Die drei Merkmale wurden erhoben, bevor sich zeigte, wem es später wie ging.

»Eine einzelne Kohortenstudie trägt für sich genommen keine Führungsempfehlung«, erklärt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Bemerkenswert ist, dass alle drei Faktoren in eine Richtung zeigen, zu der auch unabhängig von dieser Arbeit Befunde vorliegen, etwa aus der Forschung zu sozialem Rückhalt, zu Vertrauen in Führung und zu Erholung. Wenn mehrere Forschungslinien dasselbe nahelegen, lohnt es sich, Resilienz nicht nur als Trainingsthema für Einzelne zu behandeln. Das gehört in jede Coaching-Weiterbildung, die mit Neurowissenschaft arbeitet.«

Für Führungskräfteentwicklung und Coaching verschiebt das den möglichen Ansatzpunkt. Wer Menschen in Führung begleitet, arbeitet im Coaching üblicherweise an deren persönlichem Umgang mit Druck. Die Daten deuten darauf hin, dass daneben ein zweiter Hebel liegt, nämlich in den Bedingungen, die eine Führungskraft für ihr Team herstellt. Genau diese Verbindung aus biologischen Grundlagen, individueller Diagnostik und einer Messung der Führungswirkung steht im Zentrum der Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH®, die Uli Funke und Prof. Dr. Bruno Haller gemeinsam anbieten. Die Coaching-Ausbildung mit Neurowissenschaft folgt dort einem Kreislauf aus vier Schritten: verstehen, verorten, intervenieren und die Wirkung anschließend erneut messen.

Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz beschreibt Resilienz als den Erhalt oder die rasche Wiederherstellung psychischer Gesundheit während oder nach belastenden Lebensumständen. Gelingende Bewältigung entsteht demnach im Zusammenspiel von Person und Umwelt, nicht in der Person allein.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AFAN Solutions GmbH
Herr Uli Funke
Johanne-Stelzer-Str. 2
32602 Vlotho
Deutschland

fon ..: +49 171 5309404
web ..: https://afan.academy
email : uli.funke@afan.academy

Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke hat mit BRAIN FOR BUSINESS® eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller bietet A|F|A|N die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® an.

Pressekontakt:

AFAN Solutions GmbH
Herr Uli Funke
Johanne-Stelzer-Str. 2
32602 Vlotho

fon ..: +49 171 5309404
email : uli.funke@afan.academy

Uncategorized

Neue Studie analysiert 20 Hotelbewertungsportale: Erstmals Meta-Ranking für den deutschen Hotelmarkt erstellt

Die Untersuchung führt zu einem Best-of von 566 Hotels, zeigt die Aussagekraft von Online-Bewertungen, deckt Verzerrungen auf und belegt die Bedeutung des Hotelbetts für die Gästezufriedenheit.

BildHotelbewertungen zählen heute zu den wichtigsten Entscheidungshilfen bei der Hotelbuchung. Millionen Reisende orientieren sich täglich an den Bewertungen unterschiedlicher Online-Portale. Die umfassende Studie „Hotel-Meta-Ranking“ von dem Fachmagazin „Schlafen Spezial“ von Jens Rosenbaum untersucht nun erstmals systematisch die für den deutschen Hotelmarkt relevanten Hotelbewertungsportale. Dabei wird aufgezeigt, wie belastbar deren Rankings tatsächlich sind, welche Aussagekraft die einzelnen Bewertungsplattformen besitzen und welche Unterschiede zwischen ihnen bestehen. Aus den Ergebnissen wurde erstmals ein übergreifendes Hotel-Meta-Ranking erstellt.
Die Untersuchung analysiert insgesamt 20 der wichtigsten Hotelbewertungsportale in Deutschland. Neben den methodischen Grundlagen der einzelnen Plattformen standen insbesondere deren Aussagekraft sowie mögliche Verzerrungen im Fokus. Ergänzend wurden psychologische Einflussfaktoren untersucht, die das Bewertungsverhalten von Gästen prägen und damit die Objektivität von Hotelbewertungen beeinflussen können.
Für das Meta-Ranking erfasste die Studie die jeweils 50 bestbewerteten Hotels der relevanten Portale und verglich sie miteinander.
Aus dieser Datengrundlage entstand ein Gesamtpool von 566 unterschiedlichen Hotels, deren Platzierungen zu einem bislang einzigartigen Meta-Ranking des deutschen Hotelmarktes zusammengeführt wurden. „Die Untersuchung zeigt dabei eindrucksvoll, dass sich die Spitzenplatzierungen einzelner Hotels je nach Bewertungsportal teilweise deutlich unterscheiden und Rankings deshalb stets im Kontext der jeweiligen Bewertungsmethodik betrachtet werden sollten“, so Journalist und Hoteltester Jens Rosenbaum, der unter anderem schon Studien zur Hotelbetthygiene veröffentlicht hat.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Studie widmet sich einem Ausstattungsmerkmal, das für den Aufenthalt jedes Hotelgastes von zentraler Bedeutung ist: dem Hotelbett. Erstmals wurde untersucht, welche Rolle Betten und Schlafkomfort in Hotelbewertungen tatsächlich spielen. Obwohl nur wenige Bewertungsportale das Bett als eigenständiges Bewertungskriterium abfragen, fließt dessen Qualität dennoch regelmäßig in die Gesamtbewertung eines Hotels ein. Besonders deutlich wird dabei die Bedeutung der Betthygiene. Aus Sicht der Gäste zählt sie zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf die wahrgenommene Qualität eines Hotelaufenthalts und findet in zahlreichen Bewertungen ausdrücklich Erwähnung. Die Studie liefert damit nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Einordnung der Aussagekraft von Hotelbewertungsportalen, sondern bietet Hoteliers, Investoren, Beratern und Branchenexperten zugleich wertvolle Erkenntnisse über das Bewertungsverhalten von Gästen sowie die Faktoren, die den digitalen Ruf eines Hotels nachhaltig beeinflussen.
Die Studie umfasst 100 Seiten und enthält neben den wissenschaftlichen Auswertungen zahlreiche Tabellen, Grafiken und Statistiken zum deutschen Hotelmarkt. Ergänzt wird sie durch eine vollständige Übersicht aller 566 identifizierten Hotels einschließlich ihrer Platzierungen auf den einzelnen Bewertungsportalen sowie im daraus entwickelten Hotel-Meta-Ranking.
Die Studie kann ab sofort bei dem LL&J Verlag GmbH per E-Mail unter info@llj-verlag.de mit dem Stichwort „Hotel-Meta-Ranking“ bis zum 30. November 2026 zum Subskriptionspreis von 69 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten vorbestellt werden, danach 89 Euro. Die Auslieferung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Schlafen Spezial
Herr Jens Rosenbaum
Postfach 1332
31253 Lehrte
Deutschland

fon ..: +49 173 606 8898
web ..: http://www.schlafenspezial.de
email : rosenbaum@schlafenspezial.de

Der Verlag Schlafen Spezial ist Mitglied im Medienverband der freien Presse e.V. Inhaber und Journalist (DJV) Jens Rosenbaum spezialisierte sich mit seinem Fachmagazin auf die Themen Bett und Schlafen. Seit über zehn Jahren werden Publikationen und Beiträge in den Branchen Handel, Hotellerie und Industrie veröffentlicht. Das Magazin „Schlafen Spezial“ hat eine jährliche Druckauflage von durchschnittlich 500.000 Exemplaren. Der von Schlafen Spezial durchgeführte HOTEL-BETTEN-TEST sowie der in Kooperation mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. entwickelte HOTEL-BETTEN-CHECK schaffen erstmals in Europa eine unabhängige Informationsplattform über Hotelbetten.
Gemeinsam mit anderen Fachmedien werden Hotels zudem mit dem CLEAN-SLEEPING-, SMART-SLEEPING- und GREEN-SLEEPING-AWARD sowie dem bonum noctis für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

Pressekontakt:

Wolf.Communication by Wolf-Thomas Karl
Herr Wolf-Thomas Karl
Schulhausstrasse 3
8306 Brüttisellen

fon ..: 0041764985993
web ..: http://www.wolfthomaskarl.com
email : mail@wolfthomaskarl.com

Uncategorized

AVERVO untersucht 804 SEO-Agenturen: 55,7 Prozent ohne Top-10-Ranking

Neue Sichtbarkeitsanalyse zeigt große Unterschiede im deutschen SEO-Agenturmarkt – jede zweite untersuchte Agentur-Website weist im Datensatz einen geschätzten organischen Trafficwert von 0 auf.

BildHamburg, August 2026. Wie sichtbar sind Unternehmen, die anderen Unternehmen bessere Sichtbarkeit bei Google verkaufen, eigentlich selbst? Die unabhängige Prüfinstanz AVERVO hat 804 SEO-Agentur-Websites aus einem eigenen Datenbestand hinsichtlich organischer Sichtbarkeit untersucht.

Das Ergebnis zeigt eine große Spannbreite innerhalb des Marktes. 55,7 Prozent der untersuchten SEO-Agenturen verfügen im ausgewerteten Datensatz über kein einziges Top-10-Ranking. 75,7 Prozent erreichen weniger als zehn Top-10-Platzierungen.

Auch beim geschätzten organischen Traffic zeigt sich ein ähnliches Bild: Bei 50,0 Prozent der untersuchten Websites liegt der gespeicherte Trafficwert bei 0, 63,8 Prozent bleiben unter einem Wert von 10. Lediglich 5,1 Prozent der analysierten Anbieter erreichen einen Wert von mindestens 1.000.

Bei der Anzahl organischer Keywords liegt der Median aller 804 untersuchten Websites bei lediglich fünf Keywords. 43,2 Prozent weisen im Datensatz keinen organischen Keywordwert auf.

Technische Grundlagen häufig vorhanden

Die geringe Sichtbarkeit lässt sich allerdings nicht pauschal auf technische Grundprobleme zurückführen. Für 736 der untersuchten SEO-Agentur-Websites lagen zusätzlich technische Website-Checks vor.

Davon waren:

* 98,2 Prozent indexierbar
* 79,9 Prozent mit Schema-Markup ausgestattet
* 82,6 Prozent mit Open-Graph-Angaben versehen
* 88,3 Prozent mit einer H1 ausgezeichnet

Der Median der erfassten Wortzahl auf den geprüften Seiten lag bei rund 939 Wörtern.

Damit zeigt sich ein differenzierteres Bild: Viele Anbieter verfügen über grundlegende technische Voraussetzungen, erreichen damit jedoch nur eine geringe eigene organische Sichtbarkeit.

Eigene Sichtbarkeit ist ein Prüfsignal, kein Qualitätsurteil

AVERVO warnt ausdrücklich davor, die Ergebnisse als pauschales Qualitätsranking von SEO-Agenturen zu interpretieren.

„Eine schwach sichtbare Agentur kann sehr gute Kundenarbeit leisten. Umgekehrt beweist eine starke eigene Website noch keine hohe Beratungsqualität. Die eigene Sichtbarkeit ist deshalb kein Qualitätsnachweis, aber bei einem Unternehmen, das Suchmaschinenoptimierung als Kernleistung verkauft, ein relevantes Prüfsignal.“

Besonders interessant werde die eigene Sichtbarkeit dann, wenn ein Anbieter gleichzeitig außergewöhnliche SEO-Erfolge verspricht, weitreichende Kompetenzbehauptungen aufstellt oder mit Referenzen wirbt, deren Ergebnisse nur schwer überprüfbar sind.

Bei einer Agenturauswahl sollten deshalb eigene Marktpräsenz, Referenzen, Methodik, fachliche Kompetenz und die konkrete Eignung für das Unternehmen gemeinsam bewertet werden.

Über die Untersuchung

Für die Analyse wurden 804 eindeutige SEO-Agentur-Websites aus dem AVERVO Sichtbarkeitsradar ausgewertet. Berücksichtigt wurden aktive Anbieter mit eigener Domain.

Analysiert wurden die im Datenbestand gespeicherten Werte für geschätzten organischen Traffic, organische Keywords und Top-10-Rankings. Da einzelne sehr große Domains Mittelwerte stark beeinflussen, arbeitet die Studie überwiegend mit Medianen, Häufigkeiten und Anteilswerten.

Für 736 Websites standen zusätzliche technische Website-Checks zur Verfügung.

Geschätzter Traffic und Keyworddaten stellen modellierte Sichtbarkeitswerte und keine Analytics-Daten der jeweiligen Unternehmen dar. Die Untersuchung bewertet keine einzelnen Agenturen und enthält keine Rangliste.

Erhebungsstand der Sichtbarkeitsdaten: März 2026
Auswertung: August 2026
Stichprobe: 804 SEO-Agentur-Websites
Technische Teilstichprobe: 736 Websites

Die vollständige Studie ist unter https://avervo.de/studien/seo-agenturen-sichtbarkeit/ abrufbar.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AVERVO
Herr Stefan Gerlach
Berliner Straße 42, UG
21514 Büchen
Deutschland

fon ..: 04155499859
web ..: https://avervo.de/
email : info@avervo.de

AVERVO ist eine unabhängige Prüfinstanz für digitale Angebote, Verträge, Anbieter und laufende Agenturleistungen. Unternehmen nutzen AVERVO, um digitale Investitionsentscheidungen fachlich und wirtschaftlich abzusichern. AVERVO verkauft keine operative Umsetzung, vermittelt keine Agenturen und erhält keine Vermittlungs- oder Erfolgsprovisionen.

Pressekontakt:

AVERVO
Herr Stefan Gerlach
Berliner Straße 42, UG
Büchen 21514

fon ..: 04155499859
email : info@avervo.de

Uncategorized

91 Prozent der potenziellen Medikamente scheitern trotz erfolgreicher Tierversuche

Ein internationales Autorenteam mit 13 Forschenden aus 6 Ländern untersuchte die Fehlerquoten und Fehlerursachen der klinischen Arzneimittelentwicklung von den 1960er-Jahren bis 2017.

BildNeue Analyse zeigt dringenden Bedarf an tierversuchsfreien Methoden in der Medikamentenentwicklung

Eine vom bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) geleitete wissenschaftliche Studie eines internationalen Forschungsteams zur Erfolgsquote der Medikamentenentwicklung zeigt: Obwohl immer mehr Tierversuche durchgeführt wurden, ist die Medikamentenentwicklung seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht erfolgreicher darin geworden, wirksame und sichere Medikamente für Menschen zu entwickeln. In den 2000er- und 2010er-Jahren scheiterten durchschnittlich rund 91 Prozent der Wirkstoffkandidaten trotz zuvor erfolgreicher Tierversuche in klinischen Studien am Menschen. Rund 77 Prozent dieser Fehlschläge basieren auf biologischen Gründen, wie mangelnde Wirksamkeit oder unzureichende Sicherheit – genau jene Faktoren, die Tierversuche vorhersagen sollen. Beide Quoten belegen das systematische Versagen von Tierversuchen und den dringenden Bedarf an humanrelevanten, tierversuchsfreien Methoden.

Die Entwicklung neuer Medikamente verläuft in mehreren Stufen: Bevor ein Wirkstoff erstmals am Menschen geprüft werden darf, muss er umfangreiche präklinische Untersuchungen durchlaufen. Dazu gehören insbesondere Tierversuche, die Aussagen über Wirksamkeit, Sicherheit und pharmakologische Eigenschaften liefern sollen. Erst danach folgen klinische Studien am Menschen.

Dennoch scheitert die große Mehrheit in den anschließenden klinischen Studien. Ärzte gegen Tierversuche e.V. kritisiert die geringe Übertragbarkeit tierexperimenteller Ergebnisse seit Langem.

Ein internationales Autorenteam mit 13 Forschenden aus sechs Ländern unter Leitung von Ärzte gegen Tierversuche e.V. untersuchte die Fehlerquoten und Fehlerursachen der klinischen Arzneimittelentwicklung von den 1960er-Jahren bis 2017. Zu den Autoren gehört auch Dr. Wolfgang Boomgaarden, Träger des Herbert-Stiller-Preises 2021 für seine Arbeiten zu computergestützten, tierversuchsfreien Methoden der Medikamentenentwicklung.

Die Analyse zeigt, dass die Fehlerquote seit den 1980er-Jahren in jedem folgenden Jahrzehnt sogar zunahm. In den 2000er- und 2010er-Jahren scheiterten durchschnittlich 91 Prozent der Wirkstoffkandidaten nach erfolgreicher präklinischer Prüfung in den klinischen Studien an Menschen.

Rund 77 Prozent der gescheiterten Medikamentenkandidaten versagten aufgrund biologischer Faktoren – etwa mangelnder Wirksamkeit, unerwarteter Nebenwirkungen oder unzureichender Sicherheit. Dabei handelt es sich um Eigenschaften, die insbesondere in den späten präklinischen Tierversuchen bewertet werden, bevor ein Wirkstoff am Menschen getestet wird.

„Seit Jahrzehnten wird behauptet, Tierversuche seien eine notwendige und verlässliche Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente. Unsere systematische Auswertung zeigt jedoch, dass sich die Situation nicht verbessert hat – sie hat sich sogar verschlechtert“, sagt Dr. Dilyana Filipova, wissenschaftliche Referentin bei Ärzte gegen Tierversuche und eine der beiden führenden Autorinnen der Studie.

„Unsere Analyse macht sichtbar, dass Tierversuche die entscheidenden Risiken für den Menschen häufig nicht erkennen. Ein Wirkstoff kann bei Tieren als sicher und wirksam erscheinen und dennoch beim Menschen wirkungslos sein oder erhebliche Nebenwirkungen verursachen“, erklärt Filipova.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Medikamentenentwicklung dringend neu ausgerichtet werden muss. Statt ineffizienter Tierversuche sollten verstärkt tierversuchsfreie Methoden eingesetzt werden, die menschliche Krankheitsmechanismen und Wirkstoffreaktionen präziser abbilden und verlässlichere Vorhersagen ermöglichen. Das wachsende Interesse von Zulassungsbehörden und Pharmaunternehmen sowie Ausstiegspläne aus Tierversuchen (Roadmaps) der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA, der britischen Regierung und der Europäischen Kommission zeigen, dass das internationale Bewusstsein für das fehlerhafte System Tierversuch zunehmend wächst. Humanrelevante und sinnvolle Methoden müssen daher auch in Deutschland zur zentralen Grundlage einer modernen, auf den Menschen fokussierte Arzneimittelforschung werden und Tierversuche ersetzen.

„Wir brauchen einen Paradigmenwechsel: weg von Tierversuchen, die biologische Unterschiede zwischen Tier und Mensch festschreiben, und hin zu präzisen Methoden, die auf menschlichen Zellen, Geweben und Krankheitsprozessen beruhen“, fordert Filipova. „Die vorliegenden Daten zeigen, dass dieser Wechsel nicht irgendwann, sondern jetzt erfolgen muss – im Interesse der Patienten, der wissenschaftlichen Qualität und der Tiere.“

Ärzte gegen Tierversuche e.V. fordert, die Entwicklung und Zulassung humanrelevanter, tierversuchsfreier Methoden konsequent zu fördern und sie zur zentralen Grundlage der Krankheits- und Arzneimittelforschung zu machen.

Quelle

Filipova D. et al. Need for NAMs: A systematic evidence synthesis revealing over half a century of drug development failure. NAM Journal 2026; 2:100119

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Melanie Seiler
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
Deutschland

fon ..: 02204-99902-24
web ..: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
email : seiler@aerzte-gegen-tierversuche.de

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzt sich Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Forschung ein, die auf dem Einsatz von modernen Methoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips sowie der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten basiert. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch

Pressekontakt:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Gaby Neumann
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach

fon ..: 02204-99902-32
email : neumann@aerzte-gegen-tierversuche.de

Medien

Ist Ihr Unternehmen bei ChatGPT, Google AI und anderen KI-Systemen noch sichtbar?

SEOlyze macht KI-Sichtbarkeit kostengünstig und verlässlich messbar und zeigt, wie Unternehmen ihre Präsenz in ChatGPT, Google AI und anderen KI-Systemen gezielt verbessern können.

BildEine aktuelle Studie zeigt: Selbst Platz 1 bei Google ist keine Garantie mehr, von der KI als Quelle berücksichtigt zu werden.

Lauterbach, 04. August 2026. Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen direkt an ChatGPT, Perplexity oder die KI von Google. Sie erhalten dort eine fertige Antwort, ohne anschließend eine Unternehmenswebsite zu besuchen. Für Unternehmen entsteht dadurch eine neue Herausforderung: Es reicht nicht mehr, bei Google weit oben zu stehen. Entscheidend wird, ob künstliche Intelligenz die eigenen Inhalte versteht, als vertrauenswürdig einstuft und als Quelle nennt.

Genau dafür wurde SEOlyze umfassend weiterentwickelt. Die seit 2012 etablierte Software verbindet klassische Suchmaschinenoptimierung mit der sogenannten Generative Engine Optimization, kurz GEO. Gemeint ist die gezielte Optimierung von Websites und Inhalten für KI-generierte Antworten.

SEOlyze zeigt Unternehmen, ob ihre Website in KI-Antworten sichtbar ist, welche Wettbewerber dort genannt werden und was konkret verbessert werden muss. Gleichzeitig unterstützt die Software dabei, neue Inhalte zu planen, zu erstellen, fachlich zu prüfen und so aufzubereiten, dass sie sowohl bei Google als auch in KI-Systemen bessere Chancen auf Sichtbarkeit haben.

Wenn die KI nur wenige Quellen nennt, wird Sichtbarkeit zum Wettbewerbsfaktor

„Die zentrale Frage für Unternehmen lautet nicht mehr nur: Auf welcher Position stehen wir bei Google? Sie lautet zunehmend: Kommen wir in der Antwort der KI überhaupt noch vor?“, erklärt Wolfgang Jung, Geschäftsführer der team digital GmbH, die seit mehr als zehn Jahren den deutschen Vertrieb von SEOlyze organisiert.

Das betrifft längst nicht nur Onlinehändler, Medien oder Technologieunternehmen. Auch Industrieunternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Beratungen, medizinische Anbieter und regionale Unternehmen werden heute über digitale Fragen gefunden. Wer bei Empfehlungen, Vergleichen und Informationssuchen nicht mehr als Quelle berücksichtigt wird, kann bereits aus der Wahrnehmung potenzieller Kunden verschwinden, bevor diese eine Website oder einen Vertriebskontakt erreichen.

„Viele Unternehmen haben über Jahre in ihre Website, ihre Inhalte und gute Google-Platzierungen investiert. Dieser Wert bleibt wichtig. Er muss jetzt aber um die Sichtbarkeit in KI-Systemen erweitert werden“, so Jung. „SEOlyze macht diese neue Form der Sichtbarkeit verständlich, messbar und praktisch bearbeitbar.“

Vom kostenlosen Check bis zum fertigen Inhalt

Unternehmen können mit dem kostenlosen KI-Sichtbarkeits-Check innerhalb von rund 30 Sekunden prüfen, wie gut eine konkrete Seite als Quelle für ChatGPT, Perplexity und Google AI aufgestellt ist. Eine Registrierung ist dafür nicht erforderlich.

Die vollständige Software geht deutlich weiter. Zu den zentralen Funktionen und Leistungen gehören:

* GEO Score: Bewertet, wie gut ein Inhalt für KI-Systeme verständlich und zitierfähig ist.
* Citation Watchdog: Überwacht, ob das eigene Unternehmen oder Wettbewerber in KI-Antworten als Quelle erscheinen.
* LLM-Simulator: Zeigt bereits vor der Veröffentlichung, wie KI-Systeme auf ein bestimmtes Thema oder eine Suchfrage antworten.
* Quellen- und Faktenprüfung: Prüft Aussagen und Quellen, um Fehler und erfundene Belege frühzeitig zu erkennen.
* Automatisierte Inhaltserstellung: Unterstützt den gesamten Prozess von der Themen- und Wettbewerbsanalyse bis zum fertigen, optimierten Artikel.
* Human-Proof Analyzer: Erkennt typische KI-Floskeln, fehlende Fakten und sprachliche Schwächen.
* Klassische Suchmaschinenoptimierung: Keyword-Recherche, Rankingkontrolle, Wettbewerbsanalyse und semantische Inhaltsoptimierung bleiben vollständig integriert.
* Anbindung an ChatGPT und Claude: Im Pro-Tarif können Unternehmen ihre SEOlyze-Daten direkt über KI-Assistenten abfragen und bearbeiten.
* Persönlicher deutschsprachiger Support: Bereits im Monatspaket ab 79 Euro erhalten Unternehmen bei Fragen direkte Unterstützung durch einen erfahrenen persönlichen Ansprechpartner.

Eine Besonderheit ist die native Integration der Storytelling-4+1-Methode von Wolfgang Jung. Sie hilft dabei, Inhalte nicht nur für Suchmaschinen und KI-Systeme zu optimieren, sondern zugleich verständlich, glaubwürdig und emotional anschlussfähig für Menschen zu gestalten.

SEOlyze ist auf europäische Sprachen ausgerichtet und berücksichtigt deren sprachliche Besonderheiten. Hosting und Datenschutz erfolgen in der Europäischen Union. Der Einstieg ist bereits ab 79 Euro monatlich möglich. Schon in diesem Monatspaket ist ein persönlicher deutschsprachiger Support enthalten. Unternehmen erhalten damit nicht nur Zugang zur Software, sondern bei Fragen auch direkte Unterstützung durch einen erfahrenen Ansprechpartner. Alle Tarife können 14 Tage ohne Angabe von Zahlungsdaten getestet werden.

Große Studie belegt die neue Verteilung der Sichtbarkeit

Wie stark sich die Suche bereits verändert hat, zeigt die aktuelle Studie „Wen zitiert die KI?“ von SEOlyze. Für die Untersuchung wurden 11.180 deutsche Suchbegriffe aus zwölf Branchen und insgesamt 43.035 Quellenangaben in den Google AI Overviews ausgewertet.

Das zentrale Ergebnis: Nur 66,7 Prozent der Domains, die bei Google auf Platz 1 stehen, werden auch in der KI-Antwort als Quelle genannt. Jede dritte Nummer 1 wird von der KI übergangen.

Gleichzeitig stammen 31 Prozent aller untersuchten KI-Zitate von Websites, die bei der jeweiligen Suche nicht unter den ersten zehn unbezahlten Google-Ergebnissen stehen. Elf Prozent der genannten Quellen befinden sich nicht einmal unter den ersten 50 Ergebnissen. Die KI übernimmt die bestehende Rangfolge also nicht einfach, sondern verteilt Sichtbarkeit nach eigenen Kriterien neu.

Auch die wirtschaftliche Dimension ist erheblich: Bei 57,6 Prozent der untersuchten Suchbegriffe erschien bereits eine KI-Antwort. Rund 13,9 Millionen Euro monatlicher Klickwert des untersuchten Panels lagen in Suchbereichen, in denen eine solche Antwort eingeblendet wurde.

Besonders betroffen sind sensible und beratungsintensive Themen. Bei Suchanfragen aus Gesundheit, Finanzen und Recht erschien in 70,3 Prozent der Fälle eine KI-Antwort. Bei rein informativen Gesundheitsthemen lag der Anteil sogar bei 92,3 Prozent.

Ein weiteres überraschendes Ergebnis betrifft YouTube: Die Videoplattform war mit 6.499 Nennungen die meistzitierte Quelle der gesamten Untersuchung. Sie vereinte rund 15 Prozent aller ausgewerteten KI-Zitate auf sich. Nur 24,5 Prozent dieser zitierten YouTube-Ergebnisse standen gleichzeitig unter den ersten zehn unbezahlten Google-Ergebnissen.

Die Studie ist besonders transparent angelegt. Das vollständige Keyword-Panel, sämtliche Kennzahlen und ein Reproduktionsskript stehen ohne Registrierung zur Verfügung. Grafiken dürfen mit Quellenangabe frei verwendet werden. Der vollständige Datensatz mit 43.035 KI-Zitaten kann von Presse und Forschung angefordert werden.

Sichtbarkeit muss jetzt neu gedacht werden

SEOlyze richtet sich an Unternehmen, die ihre digitale Sichtbarkeit nicht dem Zufall oder allein den Empfehlungen einer KI überlassen möchten. Die Software hilft Marketingverantwortlichen, Geschäftsführungen, Redaktionen und Agenturen dabei, bestehende Inhalte zu überprüfen, neue Chancen zu erkennen und ihre Website auf die veränderte Informationssuche vorzubereiten.

„Unternehmen müssen keine SEO- oder KI-Experten sein, um mit SEOlyze zu arbeiten“, betont Wolfgang Jung. „Das System zeigt nicht nur, dass ein Problem besteht. Es nennt konkrete Verbesserungen und unterstützt bei der Umsetzung. Gleichzeitig steht bereits ab dem Einstiegspaket ein persönlicher deutschsprachiger Ansprechpartner zur Verfügung. Genau darin liegt für Unternehmen der entscheidende Nutzen.“

Weiterführende Informationen

SEOlyze und kostenloser 14-Tage-Test: www.seolyze.de
Kostenloser KI-Sichtbarkeits-Check ohne Registrierung: www.seolyze.com/ki-check
Studie „Wen zitiert die KI?“: www.seolyze.com/studie/wen-zitiert-die-ki

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

team digital GmbH
Herr Wolfgang Jung
Hopfmannsfelder Str. 7
36341 Lauterbach
Deutschland

fon ..: 066419116511
fax ..: 066419116511
web ..: https://www.seolyze.de
email : jung@team-digital.de

Über SEOlyze
SEOlyze ist eine seit 2012 entwickelte Software für Suchmaschinenoptimierung, Content-Erstellung und KI-Sichtbarkeit. Die Plattform verbindet bewährte SEO-Funktionen mit Werkzeugen für Generative Engine Optimization. Unternehmen können damit ihre Platzierungen bei Google überwachen, Inhalte entwickeln und optimieren sowie prüfen, ob sie von ChatGPT, Perplexity, Google AI und weiteren KI-Systemen als Quelle berücksichtigt werden. SEOlyze wird von der Helminger GmbH in Österreich entwickelt.

Über team digital
Die team digital GmbH ist eine inhabergeführte Marketing- und Digitalagentur mit Sitz in Lauterbach, Hessen. Das Unternehmen begleitet Kunden in den Bereichen Strategie, Markenentwicklung, Storytelling, Suchmaschinenoptimierung, künstliche Intelligenz, Webentwicklung, Design und Kommunikation. team digital organisiert seit mehr als zehn Jahren den deutschen Vertrieb von SEOlyze und steht Unternehmen bereits ab dem Einstiegspaket als persönlicher deutschsprachiger Ansprechpartner für Beratung, Einführung und Anwendung zur Verfügung.

Pressekontakt:

team digital GmbH
Herr Wolfgang Jung
Hopfmannsfelder Str. 7
36341 Lauterbach

fon ..: 06641 911650
email : jung@team-digital.de