Tag Archives: Zugehörigkeit

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Zwischen Selbstoptimierung und Erschöpfung: Die Rückkehr der Gemeinschaft

In vielen Menschen wächst die Sehnsucht nach echter Orientierung. Warum Gemeinschaft, Gesprächsräume und neue Formen der Begleitung heute wichtiger werden als Methoden.

BildChiemgau, 21. Januar 2026 – Ratgeber, Kurse und Programme zur persönlichen Entwicklung gibt es so viele wie nie zuvor. Und dennoch berichten immer mehr Menschen von Erschöpfung, Orientierungslosigkeit und dem Gefühl, mit ihren Fragen allein zu sein. Die permanente Aufforderung zur Selbstoptimierung stößt zunehmend an ihre Grenzen.

Was vielen fehlt, ist weniger die nächste Methode als ein Ort für Austausch. Gesprächsräume, in denen nicht bewertet, optimiert oder analysiert werden muss, sondern in denen Menschen einander zuhören und Erfahrungen teilen können. Beobachter sprechen von einer leisen, aber wachsenden Gegenbewegung: weg vom individuellen Funktionieren, hin zu gemeinschaftlicher Orientierung.

Dabei geht es nicht um Therapie oder schnelle Lösungen. Vielmehr entsteht der Wunsch nach Resonanz – nach dem Gefühl, mit eigenen Gedanken nicht allein zu sein. Kleine Gesprächsrunden, thematische Stammtische oder Communities gewinnen an Bedeutung, weil sie genau das ermöglichen: Begegnung auf Augenhöhe, ohne Leistungsdruck.

Gerade in Umbruchphasen zeigt sich, dass Wissen allein selten trägt. Orientierung entsteht häufig erst im Austausch mit anderen, durch unterschiedliche Perspektiven und das gemeinsame Nachdenken. Gemeinschaft wird so zu einer Ressource, die stabilisiert, entlastet und neue Sichtweisen eröffnet.

Diese Entwicklung stellt auch den Markt der persönlichen Entwicklung vor neue Fragen. Während viele Angebote auf individuelle Verbesserung ausgerichtet sind, wächst parallel der Bedarf nach niedrigschwelligen Räumen, in denen Menschen sich beteiligen können, ohne etwas leisten oder kaufen zu müssen. Die Rückkehr der Gemeinschaft ist damit weniger ein Trend als eine Antwort auf gesellschaftliche Überforderung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Leben auf Kurs, Tanja Schillmaier
Frau Tanja Schillmaier
Carl-Orff-Str. 12
83374 Traunwalchen
Deutschland

fon ..: 086699092565
web ..: https://leben-auf-kurs.de/
email : mail@leben-auf-kurs.de

Leben auf Kurs ist eine Plattform für Gemeinschaft, Begegnung und Orientierung in alltäglichen – beruflichen wie privaten – sowie herausfordernden Lebensphasen. Sie schafft Gesprächsräume durch die Community „Tacheles mit Honig“, in der selbstorganisierte Formate in Form von Online-Stammtischen sichtbar werden dürfen. So entstehen Begegnungsräume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Gleichgesinnte sich leichter finden und gemeinsam neue Perspektiven entwickeln können.
Ziel ist es, den Coaching- und Begleitmarkt mit neuen, gemeinschaftlich tragfähigen Konzepten weiterzuentwickeln und Wege zu fördern, die Kooperation, Passung und nachhaltiges Wirken über den klassischen Einzelkämpfer-Modus hinaus ermöglichen.

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Leben auf Kurs, Tanja Schillmaier
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Haltung, Konsistenz und echte Einbeziehung – ein Dreiklang für gemeinsamen Fortschritt ohne Spaltung

Pünktlich zur Diversity-Konferenz (Charta der Vielfalt) stellt Praxisforscher Michael Stuber die fortschrittsorientierte Video-Trilogie vor „Haltung zeigen“, gleiche Standards & Einbeziehung für alle

BildDer erfahrene Diversity Pionier & Analytiker zieht klare Schlüsse aus der Polarisierung der letzten Jahre: Statt Feindbildern und Positionsdenken braucht es perspektivenreiche Dialoge und Co-Creation. Dies erläutert Stuber in einem kurzen Interview:

Warum gerade jetzt der Fokus auf Werte, faire Standards und Zugehörigkeit?

Stuber: „Wir reden viel über Wandel und selten über die Voraussetzungen dafür. Klare, verbindende Werte, konsistentes Vorbildverhalten und konstruktive Einbeziehung sind keine ideologischen Streitpunkte, sondern strategische Hebel – vor allem zur Überwindung der aktuellen Polarisierungen.“

Was braucht es in Organisationen – jenseits der engagierten Expertengespräche?

Stuber: „Wir erleben moralische Aufladung auf der einen und operative Anspruchslosigkeit auf der anderen Seite. Haltung wird mit Lautstärke verwechselt, Einbeziehung mit aktivistischen Events. Dadurch entstehen neue Trennlinien – und die entscheidenden kulturellen und strukturellen Stellhebel geraten aus dem Blick.“

Dein erstes Video behandelt – wie auch die Konferenz – das Thema ,Haltung zeigen‘. Warum ist das ist das so zentral?

Stuber: „Michel Friedman hat kürzlich sinngemäß gefragt, ob die, die Haltung zeigen möchten oft nicht nur Positionen vertreten. Diese präzise Beobachtung hat mich motiviert, fünf zentrale Bausteine von Haltung-zeigen zu erläutern. Haltung ist kein Statement und zeigt sich besonders dann, wenn es unbequem wird.“

Wie passt das Thema ,gleiche Standards‘ dazu? Müsste das nicht selbstverständlich sein?

Stuber: „Gerade in aufgeladenen Situationen greifen Menschen zu Schablonen – und bedienen Muster, die sie eigentlich überwinden wollen. Objektivität und Fairness brauchen bewusste Konsistenz. Das kostet Energie und schafft in der Folge Vertrauen und Integration. Dieser Prozess bringt Menschen zusammen – und stärkt Unternehmen wie Gesellschaft.“

Was braucht es, damit eine positive Zukunft für möglichst viele Realität wird?

Stuber: „Wir müssen die Vielzahl an Spaltungslinien aktiv überwinden und dazu Räume schaffen, in unterschiedliche Erfahrungen, Blickwinkel und Erwartungen konstruktiv ausgetauscht werden. Einbeziehung darf keine Einbahnstraße sein. Zugehörigkeit muss systemisch gedacht werden, wechselseitig, alltagsnah. Wie bei ,Toleranz‘ braucht es gleichzeitig eine klare Grenze: Menschenfeindlichkeit.“

Dein Fazit?

Stuber: „Zukunftsfähige Organisationen verbinden Werte, gleiche Standards und Zugehörigkeit für alle. Sichtbare Haltung, glaubwürdig-konsistentes Vorbildverhalten und bewusst-konstruktive Zusammenarbeit – dieser Dreiklang macht eine stark abstrakt proklamierte Agenda zu einem wirksamen Beitrag für Unternehmen.“

#JetzErstRecht

Der Überblick zur Trilogie „Werte. Kultur. Performance. Mit Haltung und Einbeziehung Zukunft gestalten“

https://de.diversitymine.eu/werte-kultur-performance-haltung-zukunft-gestalten/ mit Video-Links

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ungleich Besser Diversity Consulting (Michael Stuber)
Herr Michael Stuber
Richard-Wagner-Str. 25
50674 Köln
Deutschland

fon ..: 02212221250
web ..: https://www.ungleich-besser.de
email : kommunikation@ungleich-besser.de

Ungleich Besser steht für evidenzbasierte, international erfahrene Diversity-Forschung und -Beratung mit strategischem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt das Team um Michael Stuber fundierte D&I-Konzepte für Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Der Ansatz Engineering D&I (https://ungleich-besser.de) verbindet Analyse, Wirkung und Relevanz – für maßgeschneiderte Lösungen, die Vielfalt als wirtschaftliches Potenzial für alle nutzbar machen.

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Neuerscheinung „Klarwerden“ authentisch, mutig, bewegend, selbstbestimmt und feministisch

Ein Buch das poetisch-still und lustig-laut und erfahren-klug und vor allem sehr aussergewöhnlich ist.

BildGefährliche Liebe, dramatische Flucht, Gewalt in der Beziehung: Die wahre DDR-Flucht von Katerine Dyckmans und Thomas Kretschmann

_Von einer zerstörerischen Beziehung hin zur Freiheit – ihr Aufstieg zur Pionierin in der Medizin und sein Abstieg in die Belanglosigkeit der Hollywood Hills_

Mit _Klarwerden_ veröffentlicht Katerine Dyckmans am 3. Oktober 2025 ihre Erinnerungen – eine Geschichte von Flucht, Selbstbefreiung und wie sie es schaffte, sich von Thomas zu befreien, um eine außergewöhnliche Medizinerin, Forscherin und Ärztin zu werden.

Es erzählt von den Zwängen der DDR, von Katerines Leben in der Kunst- und Modellszene um den Fotografen Günter Rössler und von dieser sehr außergewöhnlichen Beziehung zu einem 40 Jahre älteren Mann.

Ihre spektakuläre Flucht mit Thomas Kretschmann, während die Staatssicherheit im Hintergrund die Strippen zog, bildet den dramatischen Auftakt. Von der West-Berliner Subkultur der 1980er Jahre bis hin zu vielen internationalen Begegnungen entsteht ein kraftvollesPorträt einer Persönlichkeit mit tiefgründigen Reflexionen über Identität, Feminismus, Trauma und psychische Gesundheit. Katerine schlägt Brücken zwischen Generationen, Kulturen und wissenschaftlichen Erkenntnissen.

1994 entdeckte Katerine Dyckmans in einer Forschergruppe der Universität Oslo ein Vorläuferprotein der Amyloide, das nicht nur bei Alzheimer, sondern auch bei ALS, MS, Krebs und ME/CFS eine tragende Rolle spielt. Es blockiert das Immunsystem und führt auch zu Krebserkrankungen. So begab sie sich auf eine Reise durch viele Länder und Labore, um eine Behandlungsmethode zu entwickeln, die das verklebungsfreudige und äußerst gefährliche Amyloid aus dem Körper lösen kann.

Die damalige Forschergruppe erhielt jedoch nur Finanzierungen für die Alzheimer Erkrankung und forschte 30 Jahre eindimensional. Hoffnung floss in ersehnte Preise und weniger in die Genesung von Menschen. Nach drei Jahrzehnten wurde so ein Medikament entwickelt, das mit schwersten Nebenwirkungen verbunden, nicht zu empfehlen ist. Katerine Dyckmans ist jedoch durch ihre selbstbestimmte Forschung in der Lage, selbst die aussichtslosesten Erkrankungen erfolgreich zu behandeln.

_Klarwerden_ verbindet Rückblicke mit heutigen Einsichten und Perspektiven. Es bringt dem Leser nahe, das Gold aus Geschichten zu schürfen, um den tieferen Sinn hinter allem zu finden, was uns passiert.Mit _Klarwerden_ verbindet Katerine Dyckmans persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Themen wie Feminismus, Generationenkonflikten und Migration.

Ihr außergewöhnlicher medizinischer Ansatz verknüpft Forschung, therapeutische Praxis und die Geschichten des Lebens. Mit poetischer Sprache zeigt sie, wie Selbstermächtigung und emotionale Intelligenz den Weg zu Heilung, Zugehörigkeit und Freiheit ebnen.

Dieses Buch lädt ein zu einer Reise voller Intensität, Reflexion und Menschlichkeit – inspirierend für alle, die sich für feministische Selbstbestimmung, Identität, psychische Gesundheit, gesellschaftlichen Wandel und das Finden der eigenen Stimme und einer starken inneren Melodie interessieren.

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SheRocks-Verlag
Frau Klara van Dyck
Arndstrasse 36
10965 Berlin
Deutschland

fon ..: +4915739377922 ( nur What
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email : press@sherocks-verlag.de

Katerine Dyckmans ist Medizinerin, Forscherin und Ärztin.
Sie lebt in Schweden und Spanien.
Mit „Klarwerden“ erzählt sie ihre inspirierende Geschichte und wie sie mit Mut, Forschergeist und innerer Stärke ihren selbstbestimmten Weg in einer von Männern dominierten Medizin- und Forschungswelt geht. Ein kraftvolles Zeugnis von Freiheit, Zugehörigkeit und der Suche nach dem eigenen Sein.

Pressekontakt:

Direktkontakt Katerine Dyckmans
Frau Katerine Dyckmans
Arndstrasse 36
10965 Berlin

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email : dr.kadypeng@gmail.com

Wirtschaft

Vielfalt verbinden statt Bubbles bedienen – weder Einheitsbrei noch Exotismus

Zusammengehörigkeit entsteht, wenn alle dabei sind. Echte Integration wirkt Wunder – und sie braucht Breite, Offenheit, Interaktion – weder Nischen-Events noch Normen-Predigt.

BildBeitrag 7 von 10 der Serie „Vielfalt eint Wirtschaft und Wohlstand“

Köln, 10. Juli 2025 – Seit Jahrzehnten wachsen sowohl sichtbare Vielfalt als auch innere Individualität in westlichen Gesellschaften. Das wird von den einen gefeiert, von den anderen bekämpft. Während Weltbilder aufeinanderprallen sind Politik, Gesellschaft und vor allem die Unternehmen auf Integration angewiesen: Zusammenhalt und Gemeinschaft sichern Frieden und Wohlstand. Nur wie?

Von wegen Diversity Impact – ,die sind ja schon katholisch‘

Allerlei Angebote dienen angeblich der Information, dem Austausch, dem Erleben oder der Weiterentwicklung. Doch was eint Erlebnisevent, Thementrainings, coole Kampagnen und Festivitäten? Meist erreichen sie genau die Zielgruppen, die bereits interessiert sind; oder wie es in Köln heißt: ,die sind schon katholisch‘. In der Bubble entsteht rasch Begeisterung – außerhalb ist die Wirkung nahe null.

Echokammern verhindern übergreifende Integration und diverse Gemeinschaft

Seit langem verstärkt sich eine Schieflage, die PolitikerInnen, AktivistInnen und Agenturen unterschätzen: Initiativen erzeugen Resonanz – aber keinen Impact. Statt Integration zu fördern, verfestigen viele Aktivitäten bestehende Positionen und verstärken Abgrenzung bis hin zu Polarisierung. Dazu trägt laut Vielfalts- und Integrationsforscher Michael Stuber der Fokus auf Follower bei: „Erfolg darf nicht an Applaus gemessen werden, auch wenn soziale Netze dies vorgaukeln.“

Viel Aufwand + etwas Engagement = bunte Bilder, wenig Wirkung

Der enge Blick auf Claqueure prägt Wahlwerbung und so manche Unternehmensstrategie. Stuber warnt „Menschen brauchen Bestätigung; aber Wirtschaft und Gesellschaft brauchen eine Führung, die alle erreicht und mitnimmt.“ Tatsächlich entsteht positive Wirkung erst in der Breite: Wenn Teams sich ergänzen. Wenn Produkte Zielgruppen erreichen. Und wenn Organisationen nicht nur Werte ausrufen, sondern sie im Alltag erlebbar machen.

Das große Miteinander: Auftrag an Haltung und Handeln

Der Weg dahin erfordert nicht mehr Aufwand – sondern mehr Reflexion. Wer Projekte oder Aktionen plant, muss sich fragen: Für wen ist das gedacht? Wer fühlt sich angesprochen? Wer wird sich ausgeschlossen fühlen – und warum? Es braucht Konzepte, die alle mitnehmen, statt einzelne Gruppen besonders zu bedienen. Laut Stuber gelingt dies nur, wenn „der jeweilige Kontext sauber berücksichtigt wird.“

Die 3 Top Kriterien für Relevanz: Kontext. Kontext. Kontext.

Tatsächlich zeigen neue Analysen, dass erfolgreiche Initiativen an den jeweiligen Kontext (Branche, Region und vor allem spezifische Unternehmenskultur) angepasst sein müssen. Anders als bei Infrastruktur oder Workflow kommen für namhafte Unternehmen niemals Standardlösungen oder Best Practices anderer Firmen in Frage, wenn es um ihre Marke oder Identität geht. „Unternehmenskultur ist der letztverbliebene Differenzierungsfaktor und damit auch die Haltung zu vielfältigen Märkten“, so Stuber.

Lesetipp: Die Micro Website https://de.michael-stuber.biz beschreibt kurz und bündig, wie Kultur und Führung als Hebel für Zukunftsfähigkeit gestaltet werden können.

_Info – Box: 10 Fragen zum Diversity Impact & Integrationswirkung _

* Wer fühlt sich direkt angesprochen – und wer lässt die Botschaft kalt?
* Wer ist regelmäßig dabei – und wer nie? Was sind die Gründe?
* Spricht die Sprache alle an – oder z. B. nur AkademikerInnen oder nur AktivistInnen?
* Wird Vielfalt als gemeinsamer Vorteil dargestellt – oder als Anliegen einzelner Gruppen?
* Bieten Formate Raum für kritische Perspektiven – oder nur für Zustimmung?
* Stehen Gemeinsamkeiten und Ziele im Mittelpunkt – oder Interests/Needs/Ansprüche?
* Wird individuelle Entwicklung gefördert – oder wird bestimmtes Verhalten gefordert?
* Werden verschieden Hintergründe/Herkünfte aktiv eingeladen?
* Sind Neue willkommen – auch ohne Vorwissen oder klare Positionierung?
* Fördert das Format Dialog, Erkenntnis und Entwicklung – oder geht es um Sendung?_ _

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Ungleich Besser steht für evidenzbasierte, international erfahrene Diversity-Forschung und -Beratung mit strategischem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt das Team um Michael Stuber fundierte D&I-Konzepte für Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Der Ansatz Engineering D&I (https://de.diversitymine.eu) verbindet Analyse, Wirkung und Relevanz – für maßgeschneiderte Lösungen, die Vielfalt als wirtschaftliches Potenzial für alle nutzbar machen.

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Wann Aktivismus positiv wirkt – und wann nicht: Mit Erfahrung die Polarisierung in der Pride Saison überwinden

Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit, Frieden & gleiche Rechte für Frauen, LGBT, Zuwanderer: Aktivismus ist für alle gut und löst doch Widerstand aus. Der Unterschied liegt im Ansatz. Und im Kontext.

Bild* Beitrag 5 von 10 der Serie „Vielfalt eint Wirtschaft und Wohlstand“ *

Köln, 25. Juni 2025 – Am 28. Juni jährt sich der Beginn der Stonewall-Proteste – globales Symbol für wirkungsvollen Aktivismus. In der New Yorker Christopher Street entstand aus Empörung Bewegung, aus Widerstand Wandel. Doch was als Katalysator für Gleichberechtigung begann, polarisiert heute und wird (-> Bundestagsverwaltung) kontrovers diskutiert. Woran liegt das?

„Aktivismus hat Großes bewirkt – aber nicht jedes laute Statement verändert ein System. Wer Fortschritt will, braucht Gespür, muss die richtigen Fragen stellen und zuhören können“, erklärt der frühere Aktivist und heutige Diversity-Ingenieur Michael Stuber und fordert mehr Miteinander.

Konstruktiver Aktivismus: Kraft der Gemeinsamkeit nutzen

Aktivismus brachte Frieden, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit und verbesserte das Leben der großen Mehrheit. Heute wirkt Aktivismus auf viele konfrontativ, normativ und ausschließend. Diffus werden „die anderen“, „die da oben“, „die Privilegierten“ und somit fast alle kritisiert. Dabei gerät der Wunsch nach einem gemeinsamen Win-Win-Fortschritt aus dem Blick.

Lernen aus Geschichte: Menschen für die Zukunft gewinnen

Wenn Aktivismus der Profilierung dient oder stets den Druck erhöht, ist Polarisierung vorprogrammiert. Dabei zeigen erfolgreiche Veränderungen der Geschichte: Wandel braucht Zugehörigkeit. Wenn Anklage wichtiger wird als Wirkung, wenden sich viele ab – nicht nur „alte weiße Männer“, sondern auch progressive Führungskräfte, engagierte Frauen oder erfolgreiche Minderheiten, die auf konstruktives Miteinander setzen.

„Unsere gemeinsame Zukunft braucht kritisches Denken und ein klares Bewusstsein für die ganze Vielfalt. Wenn Aktivismus andere ausschließt, verspielt er seine Glaubwürdigkeit – und verhindert Wandel statt ihn zu gestalten.“ “ Michael Stuber, Diversity-Ingenieur

Zwischen laut und wirksam: Unternehmen gestalten Fortschritt

Unternehmen spielen eine wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Entwicklung, aber für sie gelten andere Spielregeln als in der Politik. Positive Wirkung entsteht in der Wirtschaft nicht durch Forderungen, sondern mit Systemverständnis, nicht durch Feinbilder, sondern mit Verbündeten. Aktivismus kann inspirieren – wenn er anschlussfähig ist. Schuldzuweisungen polarisieren und behindern Zusammenarbeit.

Reflexion statt Revolte

Konstruktiver Aktivismus fragte schon immer: Was bewegt Menschen? Welche Veränderung ist tragfähig? Und was braucht es, um gesellschaftliche Einbindung zu erreichen? Statt Entkopplung fordert Stuber Integration und Individualität als verbindende Kräfte zu nutzen. Verständnis muss

Empörung ersetzen – und aus krassen Forderungen muss der Wunsch nach gemeinsamem Fortschritt werden.

LeseTipp zur Pride/CSD Saison: Der WissensBlog DiversityMine enthält knapp 250 Beiträge zu LGBTQI* Diversity aus über 25 Jahren https://de.diversitymine.eu/

Info – Box

12 Forderungen an modernen, integrativen Aktivismus

* Zielklarheit: Tragfähige, realistische Ziele formulieren – keine populistischen Zerrbilder.
* Verbindend kommunizieren: Gemeinsamkeiten statt Gegensätze betonen.
* Auf Systemwirkung ausrichten: Ursachen statt Symptome adressieren.
* Mehrheitsfähig denken: Vielfalt nicht als Nischenprojekt monopolisieren.
* Kontext beachten: In Unternehmen anders agieren als in Politik oder Gesellschaft.
* Verbündete gewinnen: Potenzielle Unterstützer ernst nehmen, nicht abwerten.
* Geschichte nutzen: Fortschritte würdigen – statt pauschal zu verwerfen.
* Narrative differenzieren: Nicht jedes Problem ist systemischer …ismus.
* Erkenntnisse teilen: Differenzierte Daten und solide Studien statt Meinungen verbreiten.
* Strukturen verstehen: Prozesse und Machtverhältnisse analysieren.
* Raum für Kritik lassen: Offen für andere Perspektiven bleiben.
* Verantwortung teilen: Alle Gruppen als Teil der Lösung einbinden.

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