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Umfrage zur IT-Sicherheit in Mittelstand und öffentlichem Sektor für die Aphos Cyberlage 2026 gestartet

Aphos Cyberlage 2026 soll praxisnahes Lagebild zu Cybersecurity-Reifegrad, Risiken und Handlungsfeldern liefern.

BildDie Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH startet mit der „Aphos Cyberlage 2026“ eine neue Umfrage zur IT-Sicherheit in mittelständischen Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Gesundheitsorganisationen und weiteren Organisationen. Ziel ist es, ein praxisnahes Lagebild zu schaffen, das die tatsächlichen Herausforderungen im Alltag stärker abbildet als viele allgemeine Cybersecurity-Reports.

IT-Sicherheit ist für viele Organisationen längst keine reine Technikfrage mehr. Firewalls müssen gepflegt, Endgeräte geschützt, E-Mails abgesichert, Schwachstellen bewertet, Backups getestet und Vorfälle vorbereitet werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch Ransomware, Phishing, KI-gestützte Angriffe und regulatorische Vorgaben. Gerade kleinere IT-Teams stehen dabei häufig vor der Aufgabe, mit begrenzten Ressourcen ein verlässliches Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten.

Hier geht es zur Umfrage zur IT-Sicherheit in Mittelstand und öffentlichem Sektor für die Aphos Cyberlage 2026

Praxisperspektive statt abstrakter Bedrohungslage

Viele Sicherheitsberichte liefern wichtige Zahlen zu Angriffsmethoden, Schadenssummen oder internationalen Trends. Für den Alltag im deutschen Mittelstand, in Verwaltungen, Schulen, kommunalen Einrichtungen oder kleineren Organisationen bleiben jedoch oft Fragen offen. Wie gut sind Organisationen tatsächlich vorbereitet? Welche Schutzmaßnahmen werden bereits eingesetzt? Wo entstehen operative Engpässe? Und welche Rolle spielen externe Security Services, wenn interne Teams an zeitliche oder fachliche Grenzen stoßen?

Genau diese Perspektive steht im Mittelpunkt der Aphos Cyberlage 2026. Die Umfrage soll sichtbar machen, wie Organisationen ihren eigenen Sicherheitsstand einschätzen, welche Risiken sie besonders beschäftigen und welche Themen in den kommenden Monaten priorisiert werden. Die Ergebnisse sollen anonymisiert ausgewertet und voraussichtlich im Juli 2026 veröffentlicht werden.

„Viele Organisationen haben bereits wichtige Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, kämpfen aber im Alltag mit Betrieb, Zuständigkeiten und knappen Ressourcen. Die Ergebnisse der Aphos Cyberlage 2026 sollen voraussichtlich im Juli veröffentlicht werden. Unser Ziel ist ein praxisnahes Lagebild, das zeigt, welche Sicherheitsfragen Mittelstand und öffentlicher Sektor im Alltag tatsächlich beschäftigen“, sagt Roman Jacobi, Geschäftsführer der Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH.

Technische, organisatorische und strategische Themen im Fokus

Die Umfrage betrachtet IT-Sicherheit nicht nur aus technischer Perspektive, sondern bezieht auch organisatorische und strategische Faktoren ein. Abgefragt werden unter anderem der eingeschätzte Cybersecurity-Reifegrad, vorhandene Schutzmaßnahmen, Verantwortlichkeiten im Betrieb, Vorbereitung auf Ransomware, Erfahrungen mit KI-gestützten Angriffen, Compliance-Anforderungen und geplante Verbesserungen.

Zu den Themenbereichen gehören unter anderem Firewall, Endpoint Protection, E-Mail-Sicherheit, XDR, MDR, Backup, Schwachstellenmanagement, Notfallplanung und Security Awareness. Die Umfrage ist bewusst herstellerneutral angelegt und konzentriert sich auf den allgemeinen Sicherheitsstand, zentrale Herausforderungen und praktische Handlungsfelder.

Relevanz für Mittelstand, Verwaltung und öffentliche Einrichtungen

Die Aphos Cyberlage 2026 richtet sich an IT-Leitungen, IT-Verantwortliche, Administratoren, Informationssicherheitsbeauftragte, Geschäftsführungen sowie Verantwortliche für Infrastruktur, Netzwerk, Compliance oder Risikomanagement. Besonders wichtig ist laut Aphos auch die Teilnahme kleinerer Organisationen oder Einrichtungen ohne großes internes Security-Team, da diese Perspektive in vielen Sicherheitsstudien häufig unterrepräsentiert ist.

Die Teilnahme ist auf Wunsch anonym möglich. Kontaktdaten sind nur erforderlich, wenn zusätzlich eine Teilnahme an der Verlosung gewünscht ist.

Externe Schwachstellenanalyse als Verlosung

Als Dankeschön verlost die Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH unter allen teilnehmenden Organisationen eine externe Schwachstellenanalyse. Dabei werden von außen erreichbare Systeme, Dienste und mögliche Schwachstellen betrachtet. Die Analyse kann Organisationen helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen abzuleiten.

Die Teilnahme an der Verlosung ist freiwillig. Die Ergebnisse der Umfrage werden anonymisiert ausgewertet und später als Report veröffentlicht.

Teilnahme bis 20. Juni 2026 möglich

Die Teilnahme an der Aphos Cyberlage 2026 dauert nur wenige Minuten und ist bis einschließlich 20. Juni 2026 möglich. Teilnahmeschluss ist der 21. Juni 2026 um 00:00 Uhr.

Weitere Informationen zur Umfrage, zur Verlosung und zur Teilnahme finden sich auf Firewalls24.de unter:

Umfrage zur IT-Sicherheit in Mittelstand und öffentlichem Sektor – Aphos Cyberlage 2026

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH
Herr Roman Jacobi
Mergenthalerallee 73-75
Eschborn 65760
Deutschland

fon ..: 061965820160
web ..: https://aphos.de/
email : hallo@aphos.de

Die Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH ist ein spezialisierter IT-Sicherheitsdienstleiter mit Fokus auf passgenaue Cybersecurity-Lösungen für Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen. Als technisch vollständig akkreditierter Sophos Platinum Partner bietet das Unternehmen erstklassige Beratung, umfassenden Support und ein breites Portfolio an IT-Sicherheitslösungen.

Mit Firewalls24.de, dem Shop für IT-Sicherheitslösungen von Sophos, ermöglicht die Aphos GmbH eine schnelle und unkomplizierte Beschaffung von Sophos Firewalls, Switches, Access Points und Sophos Central Lizenzen.

Durch die Kombination aus technischer Expertise, persönlicher Beratung und starken Preisen ist Aphos der ideale Partner für Unternehmen jeder Größe, die auf höchste Sicherheitsstandards setzen.

Pressekontakt:

Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH
Herr Lennart Wyrwa
Mergenthalerallee 73-75
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Pocket House baut Deutschlandgeschäft aus: Ronald Stapke wird Head of Germany Commercial Development

Ronald Stapke (42) ist seit dem 1. Mai 2026 zweiter Head of Germany bei Pocket House.

BildDas international agierende PropTech Pocket House verstärkt den Aufbau seines Deutschlandgeschäfts und gewinnt Ronald Stapke (42) als zweiten Head of Germany. Der Immobilienökonom übernahm zum 1. Mai 2026 den neu geschaffenen Verantwortungsbereich Commercial Development Deutschland. In dieser Funktion verantwortet er künftig die weitere Markterschließung und die Skalierung des Neukundengeschäfts. Mit der personellen Erweiterung reagiert Pocket House auf die zunehmende Bedeutung des deutschen Marktes für das Unternehmen.

Mit Ronald Stapke kommt ein ausgewiesener Branchenkenner an Bord, der das Unternehmen und seine Lösungen bereits seit Jahren aus nächster Nähe kennt. Zuletzt war er im Key Account Management Wohnungswirtschaft bei dormakaba tätig. Dort beschäftigte er sich intensiv mit den Anforderungen digitaler Zutrittskontrolle und den technischen Schnittstellen, die auch im Kontext integrierter Gebäude- und Quartierslösungen eine zentrale Rolle spielen. Ronald Stapke bringt daher nicht nur ein tiefes Verständnis für Hardware- und Systemlogiken mit, sondern auch sein gewachsenes Netzwerk in der Immobilienwirtschaft ins Unternehmen ein.

Esther Schwedler, Head of Germany Operations & Strategy bei Pocket House, sagt: „Wir freuen uns sehr, mit Ronald Stapke einen ausgewiesenen Branchenexperten für Pocket House gewonnen zu haben. Unser Deutschlandgeschäft wächst dynamisch, die Aufgaben werden breiter und komplexer. Umso wichtiger ist es, Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. „

Ronald Stapke sagt: „Besonders spannend ist für mich, dass Pocket House Probleme löst, die ich selbst in der Praxis immer wieder erlebt habe. Die Plattform ist das Herzstück und bringt zusammen, was bisher oft nebeneinander existiert hat: Zugang, Kommunikation, Verwaltung und Technik.“

Ronald Stapke bringt rund 20 Jahre Branchenerfahrung in seine neue Aufgabe ein. Er gilt als hervorragend vernetzt, klar in der Ansprache und dank seiner Tätigkeit als Immobilienkaufmann tief in den Anforderungen der Immobilienwirtschaft verankert.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pocket House
Frau Esther Schwedler
Valeska-Gert-Strasse 1
10243 Berlin
Deutschland

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web ..: https://www.pockethouse.at/
email : office@pockethouse.at

Das deutsch-österreichische Unternehmen, mit Standorten in Wien und Berlin positioniert sich als unabhängige Lösung (nicht an Property- oder Facility-Management gebunden) und bietet eine 360°-Betreuung von Beratung und Konzeption bis zur technischen Umsetzung. Die Software ist durch TÜV Austria sicherheitsgeprüft, setzt auf höchsten Datenschutz (kein Datenverkauf, Datenhosting in Deutschland) und ist als barrierefreie App ausgelegt. Die hardwareunabhängige App ermöglicht ESG-konformes Quartiers- und Gebäudemanagement.

Pressekontakt:

Ummen Communications GmbH
Herr Tilman Pradt
Eichhorster Weg 73
13435 Berlin

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email : pradt@ummen.com

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Wenn Verantwortung trägt – und Demokratie leise funktioniert

In Zeiten politischer Zuspitzung wird Führung häufig mit Lautstärke verwechselt. Mit klaren Ansagen, schnellen Schuldzuweisungen und der Erwartung, dass politische Autorität sich im Durchsetzen zeigt.

BildWas der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte über Führung in polarisierten Zeiten zeigt

In Zeiten politischer Zuspitzung wird Führung häufig mit Lautstärke verwechselt. Mit klaren Ansagen, schnellen Schuldzuweisungen und der Erwartung, dass politische Autorität sich vor allem im Durchsetzen zeigt. Doch genau diese Verkürzung ist es, die demokratische Institutionen unter Druck setzt.

Die jüngste Sondersitzung des Kreistages Mecklenburgische Seenplatte hat ein anderes Bild gezeichnet.

Nicht laut, nicht emotional, nur bemerkenswert klar.

Demokratie beweist sich im Verfahren

Der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte hat eine hoch aufgeladene Personal- und Systemfrage nicht politisch instrumentalisiert, sondern rechtsstaatlich eingeordnet. Er hat diskutiert, geprüft, abgewogen, verhandelt – und die Entscheidung dort verortet, wo sie in einer funktionierenden Demokratie hingehört: bei unabhängigen Gerichten.

Das ist keine Schwächung kommunaler Selbstverwaltung.
Das ist ihre Reifeprüfung.

Demokratische Führung zeigt sich nämlich nicht darin, jede Entscheidung selbst zu treffen, sondern darin, Zuständigkeiten zu respektieren und institutionelle Grenzen zu wahren – gerade dann, wenn öffentlicher Druck entsteht.

Führung heißt: Konflikte begrenzen, nicht vergrößern

In einer politischen Landschaft, die zunehmend von Polarisierung lebt, war diese Sitzung ein Gegenentwurf. Der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte hat sich nicht treiben lassen – weder von Empörung noch von Inszenierung. Persönliche Angriffe liefen ins Leere. Dramatisierungen fanden keine Resonanz Sachargumente hingegen sehr wohl.

So entsteht politische Autorität: nicht durch Dominanz, sondern durch Ordnung.

Wenn Verantwortung schwerer wiegt als Erzählungen

Demokratie ist kein Ort für Gewinner- und Verlierererzählungen. Sie ist ein System, das Stabilität erzeugt, indem es Verfahren über Gefühle stellt. Wer Entscheidungen akzeptiert, auch wenn sie den eigenen Erwartungen widersprechen, stärkt das System. Wer sie delegitimiert, schwächt es – unabhängig von politischer Farbe.

Der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte hat in dieser Sitzung deutlich gemacht, dass demokratische Institutionen nicht jede Opfererzählung bedienen müssen, um handlungsfähig zu bleiben. Im Gegenteil.Sie gewinnen an Glaubwürdigkeit, wenn sie es nicht tun.

Ein Signal über den Landkreis hinaus

Was hier sichtbar wurde, ist übertragbar auf Länder, Kommunen und politische Ebenen insgesamt:

* Demokratie braucht rechtssichere Verfahren
* Führung braucht Ruhe und Haltung
* Vertrauen entsteht dort, wo Verantwortung nicht populistisch verkürzt wird

Gerade in Zeiten, in denen politische Ränder von Überforderung profitieren, ist diese Form von Führung kein Luxus – sondern eine Notwendigkeit.

Leadership in der Demokratie

Führung in demokratischen Systemen bedeutet nicht, jede Spannung aufzulösen.
Sie bedeutet, Spannungen auszuhalten, ohne Prinzipien preiszugeben.

Der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte hat genau das getan.

* Still.
* Souverän.
* Wirksam.

Danke dafür, dass ich Teil dieses Prozesses sein durfte.

Zur Autorin

Sandra Weckert ist Leadership-Speakerin, Keynote-Rednerin und Kommunalpolitikerin aus Mecklenburg-Vorpommern. In ihren Vorträgen und Keynotes arbeitet sie an der Schnittstelle von Führung, Macht, Verantwortung und demokratischer Entscheidungsfindung. Ihr Fokus liegt auf kompetenzbasierter Führung, institutioneller Stabilität und einer politischen Kultur, die Vertrauen durch Haltung erzeugt – nicht durch Polarisierung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://sandraweckert.de/speaking
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Wenn Debatten eskalieren: Was der „Rechthaberkreis“ über Führung, Leadership, Politik und Verantwortung verrät

Wer in diesen Tagen politische Debatten in sozialen Netzwerken verfolgt, erkennt ein vertrautes Bild: hohe Emotionen, harte Zuschreibungen, Rufe nach „Willkür“, „Eliten“ oder „Demokratieabbau“.

BildEin Leadership-Werkzeug zur Analyse eskalierender Kommunikation – und warum Demokratie mehr braucht als Rechthaben.

Wer in diesen Tagen politische Debatten in sozialen Netzwerken oder kommunalen Zusammenhängen verfolgt, erkennt ein vertrautes Bild: hohe Emotionen, harte Zuschreibungen, der schnelle Ruf nach „Willkür“, „Eliten“ oder „Demokratieabbau“.
Was dabei oft übersehen wird: Diese Eskalationen sind kein Zufall. Sie folgen einer klaren inneren Logik.

Auf den ersten Blick wirkt es wie Empörung. Auf den zweiten Blick zeigt sich ein wiederkehrendes Muster – eines, das für Führung, Leadership, Politik und Verantwortung hoch relevant ist.

Ich nenne dieses Muster den Rechthaberkreis.

Der Rechthaberkreis ist kein politisches Urteil, sondern ein Coaching- und Leadership-Werkzeug. Er beschreibt, wie Diskussionen eskalieren, wenn Rechthaben wichtiger wird als Verständigung. Und er erklärt, warum Kommunikation genau dort ihre konstruktive Kraft verliert, wo Führung fehlt.

Gerade in Mecklenburg-Vorpommern, wo politische Entscheidungen unmittelbare kommunale Verantwortung tragen, lässt sich dieses Muster derzeit besonders deutlich beobachten.

Phase 1: Der Behauptungspunkt – maximale Gewissheit, minimale Klärung

Der Einstieg in den Rechthaberkreis ist fast immer eine absolute Behauptung.
Sie ist emotional stark, moralisch aufgeladen – und verzichtet auf Differenzierung.

Typische Formulierungen lauten etwa:

„Dieses Vorgehen ist absolute Willkür und ungerecht.“

„Es gibt keinen sachlichen Grund.“

„Der Vorgang ist ausschließlich politisch motiviert.“

Solche Aussagen erzeugen sofort Resonanz, weil sie Sicherheit versprechen.
Sie lassen keinen Zweifel zu – und genau darin liegt ihre Attraktivität.

Für Führung und politische Verantwortung ist dieser Punkt heikel:
Denn Behauptungen ersetzen keine Klärung.
Sie markieren einen Standpunkt – sie sind kein Argument.

Phase 2: Zweifel- und Pattpunkt – Vergleiche statt Lösung

Wird die erste Behauptung hinterfragt, springt die Diskussion häufig in eine zweite Phase.
Nun geht es nicht mehr um den konkreten Sachverhalt, sondern um Vergleiche, Relativierungen und Ausweichbewegungen.

Typische Sätze sind:

„Unabhängig davon, was bemängelt wird – er wurde gewählt. Das ist Demokratie.“

„Dann müsste man ja konsequenterweise ganz andere Entscheidungen auch infrage stellen.“

Hier entsteht ein kommunikatives Patt. Die Diskussion dreht sich im Kreis, weil jede Klärung mit einem „Ja, aber…“ gekontert wird. Verantwortung verflüchtigt sich im Vergleich mit anderen Fällen, anderen Ebenen, anderen Akteuren.

Für Leadership ist das der Moment, in dem Orientierung verloren geht – nicht, weil es keine Argumente gäbe, sondern weil der Fokus verschoben wird.

Phase 3: Die Ein-Mann-Kaserne – Identität statt Argument

Am Ende des Rechthaberkreises steht fast immer eine Personalisierung.
Aus einer sachlichen Frage wird eine Identitätsfrage.

Typische Aussagen lauten dann:

„So denken und handeln die Eliten.“

„Selbstherrlich, über den Dingen stehend.“

„Das ist Machtmissbrauch.“

An diesem Punkt ist Verständigung kaum noch möglich. Die Diskussion hat sich von der Sache gelöst und ist zur Selbstvergewisserung gegen ein diffuses Gegenüber geworden. Der eigene Standpunkt wird zur Festung – zur Ein-Mann-Kaserne. Von dort aus wird nicht mehr gesprochen, sondern verteidigt.

Nicht selten beginnt das Spiel anschließend von vorne: Die nächste Behauptung folgt – und eine weitere Runde im Rechthaberkreis startet.

Für Führung und Leadership ist hier ein Punkt zentral:
Menschen, die im Rechthaberkreis verharren, wollen nicht gestalten.
Sie wollen nicht führen.
Sie wollen (und brauchen häufig) Aufmerksamkeit.

Viele Kolleginnen und Kollegen bezeichnen Aufmerksamkeit deshalb als die eigentliche Droge des 21. Jahrhunderts.

Warum das für Führung, Politik und Verantwortung entscheidend ist

Der Rechthaberkreis erklärt nicht, wer recht hat.
Er erklärt, warum Kommunikation kippt, wenn Führung ausbleibt.

In Politik und Verwaltung ist das besonders relevant. Demokratie lebt von Wahlen – gleichzeitig funktioniert sie durch klare Rollen, Verantwortlichkeiten und Verfahren. Parlamente entscheiden politisch, Verwaltungen handeln exekutiv, Rechtsaufsicht prüft rechtliche Maßstäbe.

Wenn diese Ebenen kommunikativ vermischt werden, entsteht Unsicherheit.
Und Unsicherheit ist der Nährboden für Eskalation.

Leadership bedeutet hier nicht, die lauteste Position zu vertreten, sondern den Kreis zu erkennen und bewusst zu verlassen:

* durch klare Zuständigkeiten
* durch transparente Maßstäbe
* durch Verantwortung für das System – nicht für das eigene Ego

Der Rechthaberkreis als Leadership-Werkzeug

In meinen Vorträgen und Keynotes zu Führung, Leadership, Politik und Verantwortung nutze ich den Rechthaberkreis, um genau diese Dynamiken sichtbar zu machen – in Organisationen, Verwaltungen, Bildungsprozessen und gesellschaftlichen Debatten.

Denn Rechthaben fühlt sich kurzfristig stark an.
Führung wirkt langfristig.

Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, wachsender gesellschaftlicher Polarisierung und komplexen Entscheidungsprozessen braucht es Menschen, die nicht im Rechthaberkreis verharren, sondern Handlungsfähigkeit herstellen.

Demokratie hält Emotionen aus. Sie zerbricht jedoch dort, wo niemand mehr bereit ist, Verantwortung jenseits des eigenen Standpunkts zu übernehmen.

Der Rechthaberkreis steht auch als Werkzeug für Führungskräfte, Organisationen und politische Bildungsarbeit zur Verfügung.

Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Rechthaberkreis“ an sandra@sandraweckert.de.

Über die Autorin

Sandra Weckert ist Leadership-Speakerin, Keynote-Rednerin, Beraterin und Kommunalpolitikerin aus Mecklenburg-Vorpommern.
In ihren Vorträgen und Workshops zu Führung, Leadership, Politik und Verantwortung arbeitet sie an der Schnittstelle von demokratischer Kultur, Kommunikation und organisationaler Führung. Ihr Fokus liegt auf Klarheit, Respekt und handlungsfähiger Verantwortung – in Politik, Verwaltung, Bildung und Gesellschaft.

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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Warum Kompetenz in der Verwaltung kein politisches Statement ist

Was die Entscheidung zum stellvertretenden Landrat in der Mecklenburgischen Seenplatte über Führung, Macht und Verantwortung in der Demokratie zeigt

BildDie Entscheidung des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern, die Wahl eines stellvertretenden Landrats im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wegen fehlender fachlicher Voraussetzungen nicht zu bestätigen, hat eine intensive öffentliche Debatte ausgelöst. Schnell ist von politischer Einflussnahme die Rede, von Missachtung kommunaler Entscheidungen und parteipolitischen Motiven.

Doch der Vorgang ist komplexer – und grundsätzlicher.

Demokratische Systeme leben von Wahlen. Sie funktionieren jedoch durch Führung, Verantwortung, Qualifikation und institutionelle Sicherungen. Gerade dort, wo es um sicherheitsrelevante Verwaltungsbereiche wie Ordnung, Sicherheit und Katastrophenschutz geht, ist Kompetenz keine optionale Eigenschaft, sondern eine zwingende Voraussetzung.

Die rechtliche Prüfung des Innenministeriums bezog sich ausdrücklich nicht auf politische Positionen oder persönliche Integrität des gewählten Kandidaten, sondern auf eine klar umrissene Frage: Ob die in der Stellenausschreibung geforderten sofort einsetzbaren Fach- und Rechtskenntnisse bei Amtsantritt vorlagen. Diese Unterscheidung ist zentral – und sie verdient eine sachliche Betrachtung.

In der öffentlichen Debatte wird häufig übersehen – oder bewusst vermischt -, dass stellvertretende Landräte, Beigeordnete und Dezernenten keine politischen Mandatsträger im klassischen Sinne sind. Sie sind Teil der Verwaltungsleitung. Ihre Aufgabe ist nicht politische Willensbildung, sondern rechtskonforme, handlungsfähige Führung in sensiblen Bereichen.

In solchen Führungspositionen darf nicht gelten: _Man wächst schon hinein._
Sondern: _Man muss es können._

Als Kreistagsmitglied der Mecklenburgischen Seenplatte habe ich die Wahl miterlebt und von Beginn an für eine klare Kompetenzorientierung plädiert – unabhängig von Parteizugehörigkeiten oder politischen Mehrheiten. Diese Haltung bleibt für mich unverändert.

Fachliche Eignung ist kein politisches Machtinstrument. Sie ist Ausdruck von Verantwortung gegenüber Bürgerinnen und Bürgern.

Demokratie gerät nicht dann in Gefahr, wenn rechtliche Standards angewendet werden.
Sie gerät dann in Gefahr, wenn fachliche Anforderungen relativiert werden, um politische Mehrheiten oder symbolische Erfolge zu bedienen.

Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung braucht es Leadership, das erklärt, abwägt und transparent entscheidet – auch dann, wenn Entscheidungen unbequem sind. Macht zeigt sich nicht darin, Entscheidungen durchzusetzen, sondern darin, Verantwortung für ihre Folgen zu übernehmen. Autorität entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Kompetenz und Respekt.

Verwaltung darf kein Spielfeld parteipolitischer Symbolik sein. Sie muss handlungsfähig, rechtssicher und kompetent bleiben. Demokratie braucht Wahlen.
Und sie braucht Führung, Leadership, Verantwortung – und fachliche Substanz.

Zur Autorin

Sandra Weckert ist Leadership-Speakerin, Beraterin und Kommunalpolitikerin.
In ihren Vorträgen und Beiträgen arbeitet sie an der Schnittstelle von Führung, Macht, Autorität und Verantwortungskultur. Ihr Fokus liegt auf transparenten, kompetenzbasierten Entscheidungsprozessen in Politik, Verwaltung und Organisationen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Frau Sandra Weckert
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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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